DAAS-Preis

Der A.M.S.El.-Preis wird zum DAAS-Preis

Nach der Vereinigung der spektroskopischen Fachgruppen-Arbeitskreise A.M.S.El., des früheren Arbeitskreises für Mikro- und Spurenanalyse der Elemente und Elementspezies, und DASp, des früheren Deutschen Arbeitskreises für Angewandte Spektroskopie, wurde der Name des Preises von A.M.S.El.-Preis in DAAS-Preis geändert. Die Stiftung des alle zwei Jahre ausgeschriebenen Preises durch die Merck KGaA sowie die Richtlinien für die Preisvergabe bleiben unverändert bestehen.

DAAS-Preis

Wer kann mit dem DAAS-Preis ausgezeichnet werden?

Der DAAS-Preis ist ausschließlich und unmittelbar zur Auszeichnung hervorragender wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der chemischen Mikro- und Spurenanalyse bestimmt und dient der Anerkennung und Förderung jüngerer Wissenschaftler.

Preisträger können nur Wissenschaftler werden, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und nicht älter als 35 Jahre sind. Kandidaten können nur von DAAS-Mitgliedern vorgeschlagen werden. Mitarbeiter der Merck KGaA und deren Beteiligungsgesellschaften können nicht für den DAAS-Preis vorgeschlagen werden.

Über die Verleihung des Preises entscheidet eine Jury, die sich aus drei Mitgliedern des AK DAAS zusammensetzt. Ihr gehören ein Repräsentant der Analytik der Merck KGaA, des Vorstands des DAAS sowie ein weiteres vom DAAS-Vorstand zu benennendes Mitglied an.

Die Merck KGaA Darmstadt stellt dem Deutschen Arbeitskreis für Analytische Spektroskopie das Preisgeld zur Verfügung.

Statuten

DAAS-Preisträger

JahrPreisträger
(Ort zum Ztpkt. der Verleihung
verliehen
2016Dr. Ann-Christin Niehoff, Duisburgin Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit über „Elemental and Molecular Mass Spectrometry for Complementary Bioimaging:
From Method Development to Biomedical Applications"
2014Dr. Olga Borovinskaya
Thun / Schweiz

in Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit über „Ein neues induktiv gekoppeltes Plasma-Time-of-Flight-Massenspektrometer: Grundlegende Untersuchungen und Anwendungen“

A.M.S.El.-Preisträger

JahrPreisträger (Einrichtung zum Ztpkt. der Verleihung)verliehen
2012Dr. Marlies Grebe, Helmholtz-Zentrum, Geesthachtin Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit über die „Isolierung und Charakterisierung von Transferrin-Glykoformen aus Blutproben von Seehunden“
2010Jessica Köster, Leibnitz-Institut für Analytische Wissenschaften, ISAS, Dortmundin Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit über die „Isoelektrische Fokussierung kleiner, nicht kovalent gebundener Metallspezies aus Pflanzen“
2008Dr. Jens Heilmann, Johannes Gutenberg-Universität Mainzin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung massenspektrometrischer Isotopenverdünnungstechniken für die zuverlässige Bestimmung von Elementspuren und Schwefelspezies in Erdölprodukten
2006Dr. Carsten Engelhard, Westfälische Wilhelms-Universität Münsterin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über „Eine neue Plasmaquelle für die Spurenanalyse – Entwicklung, Charakterisierung und Anwendung des induktiv gekoppelten Plasmas mit reduziertem Gasfluss
2004Dr. Anastasia Schwarz, Johannes Gutenberg-Universität Mainzin Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung einer online-Kopplungsmethode von GC mit ECD- und ICP-MS-Detektion zur Bestimmung biogener leichtflüchtiger bromierter und iodierter Kohlenwasserstoffe in Meerwasser und der Atmosphäre
2002Dr. Heiko Reinhardtin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung und Anwendung eines Laserablations-ICP-MS-Verfahrens zur Multielementanalyse von atmosphärischen Einträgen in Eisbohrkernen“.in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung und Anwendung eines Laserablations-ICP-MS-Verfahrens zur Multielementanalyse von atmosphärischen Einträgen in Eisbohrkernen
2000Dr. Uwe Schäfferin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung und Anwendung von direkten spektrometrischen Methoden zur Analyse von High-Tech-Materialien auf Kohlenstoffbasis
1998Dr. Michael Schwarzerin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Selektive Anreicherung und Bestimmung von Palladium im ng- und pg/L-Bereich durch Kopplung eines neuartigen Fließinjektionsverfahrens mit nachweisstarken instrumentellen Analysentechniken
1996Dr. Jörg Bettmer, Westfälische Wilhelms-Universität Münsterin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung atomspektrometrischer Analysenmethoden zur Speziation von Blei und Quecksilber
Dr. Heinrich Kipphardtin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Kopplung Aufschluss mit elementarem Fluor und Gas-Massenspektrometrie
1994Dr. Dietrich Volmerin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Bestimmung und strukturelle Charakterisierung von Pflanzenschutzmitteln mit Hilfe der Kopplung Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie
1992Dipl.-Chem. Dirk Wallschlägerin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung eines Verfahrens zur Anreicherung und Bestimmung von Spuren Vinylchlorid und Dichlorethenen in Wässern
1990Dr. Walter Drewsin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Entwicklung eines universellen, extrem nachweisstarken Nickelbestimmungsverfahrens (pg/g-Bereich) durch MIP-OES, bzw. AAS nach Verflüchtigung als Nickeltetracarbonyl
1988Dr. Heinrich Baumannin Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit über die „Untersuchungen über Brom/Bleiverhältnisse sowie halogen- und bleiorganische Verbindungen in Aerosolen und Autoabgasen
1986Dr. Barbara Wieckenin Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit über die „Spurenanalytische Untersuchungen zur Schwermetallbelastung von Lungengeweben

Aktuelle Preisträgerin

Übergabe des DAAS-Preises an Dr. Ann-Christin Niehoff (Mitte) durch Dr. Ulrich Engel (links), Dr. Wolfgang Buscher (rechts)
(Foto: Johannes Riedt, Tübingen)

zuletzt geändert am: 16.05.2017 - 11:07 Uhr von M.Sakarya