Friedrich-Stolz-Preis

Friedrich-Stolz-Preis der GDCh-Fachgruppe Medizinische Chemie

Friedrich Stolz (1860-1936)

Im Gedenken an den Industrieapotheker und Arzneimittelforscher Friedrich Stolz und seine vorausschauende Innovationskraft verleihen die Fachgruppe Medizinische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und die Fachgruppe Pharmazeutische/Medizinische Chemie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ab dem Jahr 2022 den Friedrich-Stolz-Preis. Der Preis wird in geraden Jahren an ein Individuum oder Team aus dem industriellen und in ungeraden Jahren an eines aus dem akademischen Umfeld vergeben. Gewürdigt werden außergewöhnlicher Einsatz, wissenschaftliche Entdeckungen oder innovative Technologien mit nachgewiesener Relevanz, die zu einer substanziellen therapeutischen Innovation oder nachhaltigen Entwicklung beitragen und über frühe Forschungsstadien hinausgehen. Mit der Auszeichnung verbunden sind eine Verleihungs­urkunde, ein durch die Fachgruppen gestiftetes Preisgeld in Höhe von 5000 Euro, ein Vortrag im Rahmen der Tagung „Frontiers in Medicinal Chemistry“ und zwei weitere Vorträge an je einem Hochschul- und Industriestandort innerhalb Deutschlands.

Über die Preisvergabe entscheidet ein Komitee bestehend aus sechs Personen: zwei Vorstandsmitglieder der GDCh-Fachgruppe, zwei Vorstandsmitglieder der DPhG-Fachgruppe und zwei "externe" Personen; nach Möglichkeit entstammt jeweils eine Person pro Gruppe dem Bereich Hochschule und eine dem Bereich Industrie.

Preiskomitee 2022
GDCh-Fachgruppe:
Prof. Dr. Anna Hirsch, (keine Teilnahme: Dr. Franz von Nussbaum)
DPhG-Fachgruppe: Prof. Dr. Christa Müller, Prof. Dr. Stefan Laufer
Extern: Prof. Dr. Peter H. Seeberger (Vorsitz), (keine Teilnahme: Dr. Ingo Hartung)

Informationen zu Friedrich Stolz: Pharmazeutische Zeitung 2010, 42

zuletzt geändert am: 22.10.2021 15:49 Uhr von C.Kniep