Veranstaltungen

Veranstaltungen der GDCh-Fachgruppe Biochemie

"Molecules of Life – Molecules in Life" (GDCh-Wissenschaftsforum Chemie 2019)

Gemeinsam mit den GDCh-Fachgruppen Liebig-Vereinigung und Medizinische Chemie sowie der Gemeinsamen Fachgruppe Chemische Biologie organisierte die FG Biochemie am 16. und 18. September 2019 in Aachen die Sessions  "Molecules of Life - Molecules in Life". Am 16. September 2019 wurde der "Förderpreis Biochemie 2019" der Fachgruppe verliehen.

Programm

6th Halle Conference on Recombinant Proteins

v.li.n.re. Prof. Harald Kolmar,
Prof. Annette Beck-Sickinger,
Prof. Dieter Jahn
(Foto: Maik Weimar/GDCh)

8./9. März 2018, Halle/Saale
Programm

Die Fachgruppe Biochemie unterstütze die Tagung aktiv durch eine Übernahme Reisekosten der Redner:

Uwe Bornscheuer (Universität Greifswald): "Enzyme evolution"
Donald Hilvert (ETH Zürich): "De novo enzyme design"

Roland Kontermann (Universität Stuttgart): "Antibody fusion proteins for therapeutic applications"

Im Rahmen der Tagung wurde der Albrecht-Kossel-Preis (GDCh-Preis) an Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger verliehen.

"Molecules of Life – Molecules in Life" (GDCh-Wissenschaftsforum Chemie 2015)

Gemeinsam mit den GDCh-Fachgruppen Liebig-Vereinigung und Medizinische Chemie sowie der Gemeinsamen Fachgruppe Chemische Biologie organisierte die FG Biochemie am 1./2. September 2015 in Dresden die Sessions "Molecules of Life - Molecules in Life".

Programm

Zwei bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eingerichtete Stiftungen vergaben während der Sessions Preise:

Tagung "Bioorthogonale Chemie" in Berlin, 2014

Vom 16. bis 18. Juli 2014 veranstaltete die Fachgruppe Biochemie der GDCh gemeinsam mit dem DFG-Schwerpunktprogramm 1623 "Chemoselektive Reaktionen für die Synthese und Anwendung funktionaler Proteine" eine Tagung zum Thema „Bioorthogonale Chemie“ im frisch renovierten Harnackhaus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem.

Die bioorthogonale Chemie bildet das Fundament vieler moderner Detektions- und Visualisierungsmethoden in Zell- und Molekularbiologie sowie auch in zahlreichen Bereichen der medizinischen Forschung. Die Hochdurchsatz-Sequenzierung und „Omics“-Forschung würden ohne bioorthogonale Chemie nicht existieren. Neue Biomaterialien, artifizielle genetische Systeme und künstliche Stoffwechselwege sind weitere wichtige Forschungsgebiete mit Bezug zu diesem Thema. Die 150 Teilnehmer der Tagung, darunter zahlreiche Doktoranden, diskutierten angeregt in thematisch fokussierten Sitzungen über etablierte und neue Reaktionen für die Modifizierung und Markierung von Biomolekülen in vitro und über die Visualisierung und Markierung von Biomolekülen in lebenden Zellen. In der zweiten Hälfte der Tagung ging es dann um das Zusammenspiel von Chemie und Proteomik, RNomik und Glykomik sowie um synthetische Biologie und neue Biomaterialien. Insgesamt gab es 6 Plenar- und 23 Kurzvorträge, außerdem wurden aus den 59 angemeldenten Postern 19 ausgewählt, die in dreiminütigen Kurzpräsentationen vorgestellt wurden.

Das Programm begann mit einem Plenarvortrag von Floris van Delft (Nijmegen, NL) zur ortsspezifischen Konjugation von Glycoproteinen, einem Thema mit hoher aktueller Relevanz in der Pharmaforschung. Tom Brown (Oxford, UK) berichtete über Chemie und Biochemie der Click-Ligation von Nucleinsäuren.  Itaru Hamachi (Kyoto, JP) stellte chemische Strategien zur Markierung und Manipulation von Proteinen in lebenden Zellen vor, während Hermen Overkleeft (Leiden, NL) über das Activity-based protein profiling von Proteasen und Glycosidasen berichtete. Zwei weitere, hochinteressante Plenarvorträge wurden von Wilfried Weber (Freiburg) zu smarten Biohybridmaterialien und von Phil Holliger (Cambridge, UK) zur synthetischen Genetik gehalten.

Zweifellos ein Höhepunkt der Veranstaltung war die erstmalige Verleihung des Albrecht-Kossel-Preises, die durch den Präsidenten der GDCh, Herr Dr. Thomas Geelhaar, vorgenommen wurde. Der Preisträger Prof. Dr. Roland Lill (Marburg) hielt einen begeisternden Vortrag über die Biogenese von Eisen-Schwefel-Proteinen in Eukaryonten.

Insgesamt beleuchtete die Tagung in inspirierender Weise die Grenzfläche zwischen der Chemie und den Biowissenschaften.

Andres Jäschke, Heidelberg
Christian Hackenberger, Berlin

zuletzt geändert am: 29.04.2021 18:22 Uhr von C.Kniep