ORCHEM-Preis

ORCHEM-Preis für Nachwuchswissenschaftler

Die Liebig-Vereinigung für Organische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. vergibt im Zweijahrsrhythmus den ORCHEM-Preis für Nachwuchswissenschaftler. Der Preis wird an jüngere Wissenschaftler verliehen, die sich durch neue, originelle und richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Fachgebiet qualifiziert haben. Der Preis ist mit EUR 5000,- dotiert. Der ORCHEM-Preis wird traditionell auf der ORCHEM-Tagung verliehen.

Der nächste ORCHEM-Preis wird auf der ORCHEM 2018, die vom 10. bis 12.09. in Berlin stattfindet, vergeben. Details zur Ausschreibung finden Sie zu gegebener Zeit hier.

Preisträger

Orte und akad. Titel zum Zeitpunkt der Preisverleihung

2016

Prof. Dr. Olga Garcia Mancheño (Regensburg) in Anerkennung ihrer innovativen und vielbeachteten Arbeiten zum Thema „Novel Synthetic Methods based on C-H bonds & Modern Catalysis for Sustainable Synthesis“.

Dr. Thomas Magauer (München) in Anerkennung seiner vielbeachteten und innovativen Arbeiten zum Thema „Naturstoffe als reichhaltige Quelle für Pharmazeutika und Inspiration für Innovative Chemische Transformationen“.

2014

Prof. Dr. Franziska Schoenebeck (Aachen) in Anerkennung ihrer innovativen und vielbeachteten theoretischen und experimentellen Studien zu Reaktionsmechanismen, insbesondere von Palladium-katalysierten Reaktionen

Prof. Dr. Daniel Werz (Braunschweig) in Anerkennung seiner vielbeachteten und innovativen Arbeiten zur Chemie der Kohlenhydrate und zur Synthese von Heterocyclen über Donor-Akzeptor-Cyclopropane

2012

Prof. Dr. Christian Hackenberger (Berlin) in Anerkennung seiner vielbeachteten und innovativen Arbeiten zur chemoselektiven Ligation und der effizienten Synthese von Protein-Protein- und von Protein-Kohlenhydrat-Konjugaten

Prof. Dr. Axel Jacobi von Wangelin (Regensburg)  in Anerkennung seiner vielbeachteten und innovativen Arbeiten zu Eisen-katalysierten Kupplungsreaktionen und zu metall-, organo- und photokatalytischen Synthesen von Carbo- und Heterocyclen. 

2010

Dr. Hans-Dieter Arndt (Dortmund) in Anerkennung seiner vielbeachteten Beiträge zur Synthesegestützten chemischen Biologie, insbesondere seiner organisch-synthetischen und molekularbiologischen Arbeiten auf dem Gebiet der cyclischen Thiopeptidantibiotika


Prof. Dr. Nicolai Cramer (Zürich) in Anerkennung seiner vielbeachteten und innovativen Arbeiten zur selektiven Übergangsmetall-katalysierten Bindungsaktivierung unter Ringöffnung und der effizienten Synthese komplexer Natur- und Wirkstoffe

2008

Dr. Peter Spiteller (München) in Anerkennung seiner vielbeachteten Arbeiten zur Isolierung und Strukturaufklärung neuartiger Metabolite höherer Pilze und deren ökologischer Funktion zur Abwehr von Fraßfeinden

Prof. Dr. Magnus Rueping (Frankfurt a. M.) in Anerkennung seiner bahnbrechenden Beiträge im hoch kompetitiven Bereich der Organokatalyse, insbesondere seiner Arbeiten zur enantioselektiven BrØnsted-Säure-Katalyse

2006

Dr. Lutz Ackermann (München) in Anerkennung seiner vielbeachteten Entwicklung luftstabiler Phosphinoxide als Präliganden für Pd-, Ni- und Ru-katalysierte Kreuzkupplungsreaktionen von Chloraromaten

Prof. Dr. Martin Oestreich (Münster) in Anerkennung seiner innovativen Beiträge zur Asymmetrischen Synthese, insbesondere mit Hilfe von bicyclischen Organosiliciumverbindungen mit Si-basierter Chiralität 

2004

Dr. Frank Glorius (Mülheim) in Anerkennung seines Designs Bis(oxazolin)-abgeleiteter Carbenliganden für die metallorganische Katalyse und seiner asymmetrischen Hydrierung chiral modifizierter Pyridine 

Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Wagenknecht (Garching) in Anerkennung seiner Untersuchungen zum Mechanismus neuartiger, durch Reduktion initiierter Ladungstransferprozesse durch die DNA

2002

Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi (Stuttgart) in Anerkennung seiner Beiträge zur homogenen Gold-Katalyse organischer Reaktionen und zur Chemie von Metallacycloalkanen

Dr. Michael Müller (Jülich) in Anerkennung seiner Arbeiten zur Entwicklung enantioselektiver enzymatischer Synthesen

2000

Dr. Dr. Clemens Richert (Konstanz) in Anerkennung seiner originellen Beiträge zur molekularen Erkennung von Nucleinsäurestrukturen, insbesondere seiner Arbeiten über "molekulare Kappen", die neue Wege für die Entwicklung von Wirkstoffen weisen

Dr. Stefan Bräse (Aachen) in Anerkennung seiner hervorragenden Beiträge zur Organischen Festphasensynthese, die neue Möglichkeiten zur Entwicklung biologisch aktiver Verbindungen eröffnet

zuletzt geändert am: 18.07.2017 - 12:43 Uhr von N.Bürger