Wöhler-BASF-Nachwuchspreis

Wöhler-BASF Nachwuchspreis

Mit dem Wöhler-BASF Nachwuchspreise werden promovierte Nachwuchswissenschaftler für herausragende, eigenständige wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiet der Anorganischen Chemie ausgezeichnet. Diese Arbeiten sollen innerhalb der ersten sechs Jahre seit Beginn der eigenständigen Forschung angefertigt worden sein.

Der Preis ist mit 5000,- Euro dotiert, wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und in der Regel im Rahmen der Wöhler-Vortragstagung verliehen.

Der nächste Wöhler-BASF Nachwuchspreis wird auf der nächsten Vortragstagung, die im September 2018 in Regensburg stattfindet, verliehen.

Preisträger

2016

Dr. Ulf-Peter Apfel, Bochum

in Anerkennung seiner herausragenden Arbeiten im Bereich der Bioanorganischen Chemie, insbesondere zu Modelsystemen für die CO-Dehydrogenase und zu Wasserstoff erzeugenden Enzymen.

2014

Dr. Marc Walter, Braunschweig

in Anerkennung seiner herausragenden Arbeiten zu Eisen- und Mangan-Halbsandwich-Verbindungen und deren Einsatz in der Aktivierung kleiner Moleküle.

2012

PD Dr. Florian Kraus, München

in Anerkennung seiner herausragenden experimentellen Arbeiten zur Synthese der Aminkomplexe von Beryllium- und Uranfluoriden sowie zur Funktion des Berylliumdikations als Fluorid-Ionen-Akzeptor.

2010

Dr. Jan J. Weigand, Münster,

in Anerkennung seiner Arbeiten zur Chemie neuartiger, kationischer Phosphorverbindungen, die interessante Bindungsverhältnisse und ein großes synthetisches Potential zur Aktivierung kleiner Moleküle aufweisen

2008

Dr. David Scheschkewitz, London,

in Anerkennung seiner Arbeiten zur Chemie von phenylenverbrückten Disilenen, die den Weg von der Laboratoriumskuriosität zum optisch interessanten Material aufzeigen

2006

PD Dr. Thomas Braun, Bielefeld,

in Anerkennung seiner Arbeiten über Hydroperoxo-, Silylperoxo- und Methylperoxo-Komplexe des Rhodiums und deren gezielte Zersetzung

2004

Dr. Stefanie Dehnen, Karlsruhe,

in Anerkennung ihrer Arbeiten zur Synthese und DFT-Berechnung der ersten ternären Metallselenid-Clusteranionen der p- und d-Blockmetalle als eine neue Generation von molekularen Materialien für optoelektronische und magentische Anwendungen 

Dr. Kai Carsten Hultzsch, Erlangen,

in Anerkennung seiner Arbeiten zur Entwicklung der ersten chiralen Lanthanoidkomplexe mit Biphenolat- und Binaphtholatliganden und deren Einsatz als hocheffiziente Katalysatoren für die asymmetrische Hydroaminierung

Die Orte beziehen sich auf die Einrichtugn zum Zeitpunkt der Verleihung des Preises.

zuletzt geändert am: 18.05.2017 - 12:13 Uhr von N.Bürger