Innovationspreis

Innovationspreis der Fachgruppe Patentrecht

Mit dem Innovationspreis der Fachgruppe Patentrecht werden Innovationen aus dem Umfeld von Hochschulen und Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Chemie oder Pharmazie ausgezeichnet, die patentierbar und wirtschaftlich relevant sind. Der Preis beinhaltet eine Medaille, ein Preisgeld von EUR 3000,- und eine Innovationsberatung.

Der Preis wird in der Regel alle zwei Jahre ausgeschrieben und im Rahmen einer vorab bestimmten Veranstaltung verliehen.

Ausschreibung 2027

Die Fachgruppe Patentrecht schreibt für die Vergabe im Jahr 2027 den Innovationspreis der FG Patentrecht aus. Ausgezeichnet werden Innovationen aus dem Umfeld von Hochschulen und Forschungsinstituten, die patentierbar und wirtschaftlich relevant sind. Der Vorschlag muss ein Patent oder eine Patentanmeldung sowie die Erfinder eindeutig identifizieren und soll die wirtschaftliche Bedeutung spezifizieren. 

Bei der Auswahl der preiswürdigen Erfindung wird die Jury folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Die Erfindung wurde unter maßgeblicher Beteiligung von Erfindern mit Zugehörigkeit zu einer deutschen Hochschule oder einem deutschen Forschungsinstitut gemacht und wurde patentiert bzw. die Patentierung steht in Aussicht.
  • Die Erfindung fällt in das Gebiet Chemie oder Pharmazie (im Zweifel wird hier die Patentklassifikation berücksichtigt).
  • Die Erfindung führt zu einer Innovation, die einen deutlichen technischen Fortschritt bewirkt. Dies kann beispielsweise durch Produkte, durch eine Verwertung der Erfindung im Rahmen einer Unternehmensgründung (Start-up / Spin-off) oder eine Lizenzvergabe anschaulich gemacht werden. 

Vorschläge durch andere Personen sind jederzeit möglich, Eigenbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. 

Über die Auswahl entscheidet eine Jury, der mindestens ein Hochschullehrer sowie die Vorstandsmitglieder der Fachgruppe Patentrecht angehören. Die Hochschullehrer werden für jede Verleihung neu und nach Eingang der Vorschläge vom Vorstand der Fachgruppe ausgewählt.

Der Preis umfasst eine Verleihungsurkunde, eine Medaille, ein Preisgeld von EUR 3000,- sowie eine Innovationsberatung. Bis zu drei ausgewählte Repräsentanten des Innovationsteams werden zur Preisverleihung eingeladen. Die Preisverleihung soll auf der Fachgruppentagung 2027 erfolgen. Ort und Zeitpunkt werden noch bekannt gegeben.

Vorschläge sollen folgende Unterlagen enthalten:

  • Kurze Beschreibung der Erfindung,
  • Angaben zu den Erfindern inklusive Kontaktdaten,
  • Nennung der Patente/Patentanmeldungen sowie
  • Angaben, die es der Jury ermöglichen, die wirtschaftliche Bedeutung der Innovation zu beurteilen. 

Vorschläge und Bewerbungen werden ausschließlich in elektronischer Form bis 30. September 2026 von der GDCh-Geschäftsstelle, Dipl.-Biol. Nicole Bürger, n.buerger@gdch.de, entgegengenommen.

Preisträger

Jahr Erfindung Preisträger
2023 / /
2021 Hydrierkatalysatoren für die Herstellung fluorierter aliphatischer Verbindungen aus aromatischen Vorläufern (EP 3 601 203) 
Preisverleihung online
Prof. Dr. Frank Glorius, Münster;
Dr. Mario Wiesenfeldt, Münster;
Dr. Zackariah Nairoukh, Jerusalem/ISR
 

 

zuletzt geändert am: 04.05.2026 07:22 Uhr von N.Bürger