Preise

Preise

Fritz-Straßmann-Preis

Verleihungssatzung

§1 Der Vorstand der Fachgruppe Nuklearchemie beschließt, einen Preis der Fachgruppe unter dem Namen „Fritz-Straßmann-Preis" zu verleihen.

§2 Der Preis der Fachgruppe wird an Persönlichkeiten verliehen, die hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Nuklearchemie erbracht haben.

§3 Der Preis kann im Regelfall alle vier Jahre verliehen werden.

§4 Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der Fachgruppe. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

§5 Über die Zuerkennung der Auszeichnung entscheiden die Vorstands- und Beiratsmitglieder der Fachgruppe mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden der Fachgruppe entscheidend. Die Verleihung sollte möglichst in Verbindung mit einer Fachgruppentagung und einem Vortrag des Preisträgers erfolgen.

§6 Der Preis der Fachgruppe ist mit 2500,- Euro dotiert. Die Finanzierung des Preises erfolgt aus Spenden oder aus dem Fachgruppenbudget.

§7 Änderungen dieser Satzung sind nur mit einer 2/3-Mehrheit des Fachgruppen-Vorstandes möglich.

Beschluss des Vorstandes vom 15.06.2016, Bern/CH

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Der Preisträger wird in der Regel auf der Jahrestagung der Fachgruppe, die im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie stattfindet, ausgezeichnet. Der Preisträger hält dort einen Vortrag. Die nächste Verleihung ist für 2021 geplant.

Preisträger Fritz-Straßmann-Preis

2017

Prof. Dr. Giuseppe Modolo, Forschungszentrum Jülich

2013

PD Dr. Thorsten Stumpf, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Nukleare Entsorgung (INE)

2009

Dr. Sönke Szidat Universität Bern, Labor für Radio- und Umweltchemie

Dr. Clemens Walther, Institut für Nukleare Entsorgung, FZ Karlsruhe

2005

Dr. Petra J. Panak, Institut für Nukleare Entsorgung, FZ Karlsruhe

2001

Dr. Tobias Reich, Institut für Radiochemie, FZ Rossendorf 

1998

Dr. Thomas Fanghänel, Institut für Nukleare Entsorgung, FZ Karlsruhe

1994

Dr. Andreas Türler, Paul Scherrer Institut/CH 

1990

Dr. Klaus Lützenkirchen,  Universität Mainz

1989 

Dr. Christoph Lierse,  TU München

1986

Prof. Dr. Rolf Michel, Universität Hannover

1984

Dr. Norbert Trautmann, Universität Mainz
 

(Einrichtungen um Zeitpunkt der Preisverleihung)

Promotionspreis

Verleihungssatzung

§1 Der Vorstand der Fachgruppe Nuklearchemie beschließt, einen Promotionspreis der Fachgruppe zu verleihen. Die Zahl der Preisträger ist pro Ausschreibung auf drei limitiert.
 
§2 Der Preis wird für eine hervorragende Dissertation auf dem Gebiet der Nuklearchemie verliehen. Die eingereichte Arbeit sollte in der Regel im Zeitraum zwischen den Fachgruppen-Jahrestagungen (in der Regel zwei Jahre) abgeschlossen und bewertet sein.
 
§3 Vorschlagsberechtigt sind Hochschullehrer und promovierte  Mitglieder der Fachgruppe. Die Vorstands- und Beiratsmitglieder der Fachgruppe bilden die Jury. Sie entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Fachgruppenvorsitzende.
 
§4 Anträge sind bei der Geschäftsstelle der GDCh einzureichen. Dem formlosen Antrag, der eine Begründung für den Kandidatenvorschlag enthalten soll, ist beizufügen:

• Lebenslauf mit Liste der Veröffentlichungen / Vorträge / Poster / Stipendien und Preise
• elektronische Version der entsprechenden wissenschaftlichen Arbeit
• Kopie der Promotionsurkunde bzw. der vorläufigen Bescheinigung

§5 Die Verleihung beinhaltet eine Urkunde, aus der die Verdienste des Ausgezeichneten hervorgehen. Die Dotierung wird mit 500 Euro festgelegt.
 
§6 Der Preisträger berichtet über die Arbeit auf der Fachgruppentagung.
Ihm wird Gelegenheit gegeben, die Ergebnisse der Arbeit in Seminarvorträgen an nuklearchemischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen vorzutragen.

§7 Änderungen dieser Satzung sind nur mit einer 2/3-Mehrheit des Fachgruppen-Vorstandes möglich.

Beschluss des Vorstandes vom 15.06.2016, Bern/CH

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Die Preisträger werden in der Regel auf der Jahrestagung der Fachgruppe, die im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie stattfindet, ausgezeichnet. Die Preisträger halten dort einen Vortrag. Die nächste Verleihung ist für 2019 geplant. 

Preisträger Promotionspreis

2017

Dr. Björn Drobot, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR)

Dr. Bernadette Hammer-Rotzler, Universität Bern, Departement für Chemie und Biochemie

Dr. Patrick Steinegger, Universität Bern, Departement für Chemie und Biochemie

2015

Dr. Jenny Feige, Technische Universität Berlin, Zentrum für Astronomie und Astrophysik

Dr. Sarah Finkeldei, Forschungszentrum Jülich, Institut für Energie und Klimaforschung 

2013

Dr. Daniel Fröhlich, Universität Mainz, Institut für Kernchemie

Dr. Christian Förster, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Institut für Radiopharmazie

2011

Dr. Moritz Schmidt, Argonne National Laboratory, Lemont/USA

Dr. Sascha Trumm, Bruchsal

2009

Dr. Jan Dvorak, TU München, Institut für Radiochemie

Dr. Patrick Riß, Universität Mainz, Institut für Kernchemie

Dr. Kay Großmann, Forschungszentrum Dresden Rossendorf

2007

Dr. Tobias Heinrich, Forschungszentrum Rossendorf

Dr. Holger Hummrich, Universität Mainz, Institut für Kernchemie

Dr. Konstantin P. Zhernosekov, TU München, Institut für Radiochemie

2005

Dr. Artur Meleshyn, Universität Hannover, Zentrum für Strahlenschutz und Radioökologie

Dr. Silvia Stumpf, Universität Heidelberg und FZ Karlsruhe/INE

2003

Dr. Carsten Grüning, Joint Research Center Ispra/I

Dr. André Roßberg, Forschungszentrum Rossendorf 

2001

Dr. Sönke Szidat, Universität Hannover, Zentrum für Strahlenschutz und Radioökologie

Dr. Robert Eichler, Universität Bern/CH, Department für Chemie und Biochemie

(Einrichtungen zum Zeitpunkt der Preisverleihung)

zuletzt geändert am: 17.09.2017 - 17:16 Uhr von N.Bürger