Chemie verbindet. Menschen gestalten.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist die vielseitige Gemeinschaft für alle, die Chemie mitgestalten und weiterdenken möchten. Sie bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Perspektiven und Lebenswege zusammen und fördert den interdisziplinären und internationalen Dialog zwischen Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft.
Drei Studierende sitzen auf einer Wiese unter einem Baum und lernen gemeinsam, eine Person hält ein Buch, eine andere einen LaptopSchule und Studium
Fünf Personen in Businesskleidung sitzen auf Stühlen und halten bunte Schilder mit den Worten 'Job' und 'Career'Karriere
Eine Gruppe von Menschen steht in einem offenen Innenraum zusammen und unterhält sich. Alle tragen Namensschilder an Bändern um den Hals. Einige halten Tassen oder Gläser in den Händen. Im Hintergrund sind weitere Personen und Tische mit Getränken und Gegenständen zu sehen.Community
Three people working with fluorescent liquidsChemie entdecken
Drei Studierende sitzen auf einer Wiese unter einem Baum und lernen gemeinsam, eine Person hält ein Buch, eine andere einen LaptopSchule und Studium
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Eine Gruppe von Menschen steht in einem offenen Innenraum zusammen und unterhält sich. Alle tragen Namensschilder an Bändern um den Hals. Einige halten Tassen oder Gläser in den Händen. Im Hintergrund sind weitere Personen und Tische mit Getränken und Gegenständen zu sehen.Community
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Viele Menschen a einem GDCh-Informationsstand während einer TagungÜber Uns
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28 000

Unsere Community
Mehr als 28 000 Mitglieder aus allen Altersgruppen und diversen chemischen Fachrichtungen bilden unsere Community – weltweit vernetzt.

60 + 55

Ortsverbände und JCF-Regionalforen
Von Kiel bis Konstanz, von Aachen bis in die Lausitz, wir sind in allen Regionen Deutschlands in GDCh-Ortsverbänden und regionalen Gruppen unseres JCF (JungesChemieForum) präsent.

33

Fachgruppen und Arbeitsgemeinschaften
Hier schlägt das Herz der GDCh. Ob chemisches Spezialgebiet oder interdisziplinäre Kooperation – unsere Fachgruppen und Arbeitsgemeinschaften sind die Basis des wissenschaftlichen Austauschs.

Machen Sie mit!

Werden Sie Teil unserer vielseitigen Community. Bei unseren diversen Aktivitäten ist bestimmt auch etwas für Sie dabei.

Ihr macht eine Ausbildung in einem Chemieberuf? Ihr studiert und fragt euch, wie es nach dem Studium weitergehen soll? Oder ihr seid am Promovieren und plant den ersten Karriereschritt mit Doktortitel? Wir unterstützen euch in jedem Stadium der Ausbildung.

Ob Sie an der Hochschule, in der Industrie, dem öffentlichen Dienst arbeiten oder selbstständig sind – wir bieten für alle im Beruf stehenden Chemiker:innen das passende Umfeld. Vernetzen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen Ihrer Fachrichtung, profitieren Sie von unserem internationalen Netzwerk und informieren Sie sich mit unseren zahlreichen Fachzeitschriften.

Eine Person im Anzug steht in einem Saal mit roten Sitzreihen und hält einen Präsentationspointer in der Hand. Im Hintergrund sind zahlreiche Menschen auf den Sitzplätzen zu sehen, viele tragen grüne Lanyards um den Hals. Die Szene wirkt wie eine Konferenz oder ein Vortrag.

Unsere Seniorexperten Chemie (Senior Expert Chemists; SEC) sind aus dem aktiven Berufsleben ausgeschiedene Chemikerinnen und Chemiker, die sich unter dem Dach der GDCh organisieren. Ihre langjährige Berufserfahrung in verantwortlichen Positionen bei Industrieunternehmen, Bildungseinrichtungen, Forschungsinstituten oder Behörden nutzen sie für diverse Aktivitäten. Die von ihnen organisierten Veranstaltungen ziehen Interessierte aller Altersgruppen gleichermaßen an.

Aktuelles aus der GDCh und der chemischen Community

GDCh-Stiftung schreibt Stipendien für Chemiestudierende aus

ArtikelPressemitteilungen

Bewerbungen um 300 Euro Förderung pro Monat sind bis zum 1. Februar 2027 möglich: GDCh-Stiftung schreibt Stipendien für Chemiestudierende aus

Die bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eingerichtete August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung schreibt zum Sommersemester 2027 erneut rund 20 Stipendien für Studierende der Chemie und angrenzender Fachgebiete aus. Die Geförderten erhalten ab April 2027 bis zu 18 Monate lang 300 Euro pro Monat. Bachelor-, Diplom- und Examensstudierende mit sehr guten Studienleistungen und begrenzten finanziellen Mitteln können sich bis zum 1. Februar 2027 online unter www.gdch.de/hofmannstiftung bewerben. Die Förderung richtet sich an Studierende, die zu Beginn des Sommersemesters 2027 im vierten oder fünften Fachsemester sind. Neben sehr guten Studienleistungen und eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt die Stiftung auch soziales Engagement außerhalb des Studiums positiv. Das Stipendium wird nicht auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angerechnet. Über die maximale Förderdauer von 18 Monaten summiert sich die Unterstützung auf bis zu 5.400 Euro. Mit den August-Wilhelm-von-Hofmann-Stipendien will die Stiftung motivierte und talentierte Studierende fördern, vor allem diejenigen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten. Seit Einführung der Förderung haben mehr als 300 Studierende davon profitiert. Sie sind Teil des August-Wilhelm-von-Hofmann-Netzwerks geworden. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und zur Bewerbung gibt es unter www.gdch.de/hofmannstiftung. Zur August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung Die August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung ist bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eingerichtet und fördert begabte Studierende der Chemie. Sie geht auf ein langjähriges GDCh-Mitglied zurück. Es verstarb 2010 und vermachte den Großteil seines Vermögens der GDCh, um begabte Chemiestudierende zu unterstützen. Benannt ist die Stiftung nach August Wilhelm von Hofmann, dem ersten Präsidenten der 1867 gegründeten Deutschen Chemischen Gesellschaft, einer Vorläuferorganisation der GDCh. Über die GDCh Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit rund 28.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Die GDCh verwaltet treuhänderisch zahlreiche unselbstständige Stiftungen. Zweck dieser Stiftungen ist die Vergabe von Preisen, Förderpreisen und Stipendien. Über die Vergabe der Preise, Auszeichnungen und Stipendien entscheiden Stiftungsbeiräte. www.gdch.de Kontakt: Maren Mielck Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Öffentlichkeitsarbeit Tel. +49 69 7917-327 E-Mail: pr@gdch.de www.gdch.de/presse

06.10.2026
<p>Medizin-Nobelpreis für GDCh-Mitglied Peter Hegemann</p>

ArtikelKurznachrichten

Medizin-Nobelpreis für GDCh-Mitglied Peter Hegemann

Wir gratulieren unserem Mitglied Professor Peter Hegemann sehr herzlich zum Nobelpreis für Physiologie oder Medizin! Peter Hegemann (Humboldt-Universität zu Berlin) erhält gemeinsam mit Georg Nagel (Universität Würzburg) und Karl Deisseroth (Stanford University/Kalifornien, USA) den Nobelpreis 2026. Ausgezeichnet werden die drei Forscher für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Optogenetik und lichtgesteuerten Ionenkanälen. Informationen zur Forschung der drei Wissenschaftler

06.10.2026
<p>Chemistry Europe Award 2027</p>

ArtikelKurznachrichten

Nominations open through November 1, 2026: Chemistry Europe Award 2027

With the Chemistry Europe Award, Chemistry Europe honors every two years scientists who have made outstanding contributions in a field of chemistry. The topic of the award is determined by the Chemistry Europe Council. This prestigious prize was awarded for the first time in 2023 in the field of chemistry for sustainability, energy, materials, and the environment. The Chemistry Europe Award is endowed with prize money amounting to EUR 10,000 and a certificate. More information: https://www.chemistryviews.org/chemistryeuropeaward

von Karin J. Schmitz

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02.10.2026
Wo die Chemotherapie erfunden wurde

ArtikelPressemitteilungen

GDCh würdigt das Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main als „Historische Stätte der Chemie“: Wo die Chemotherapie erfunden wurde

Im Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main entwickelte der Nobelpreisträger Paul Ehrlich 1909 das Salvarsan, das erste wirksame Medikament gegen Syphilis – und begründete damit die Chemotherapie. Sein Arbeitszimmer wurde nach seinem Tod zum Gedenkzimmer umgestaltet und ist bis heute erhalten. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat das Institut am 29. September 2026 in ihr Programm „Historische Stätten der Chemie“ aufgenommen. GDCh-Präsidentin Ruth Bieringer und Institutsdirektor Florian Greten enthüllten bei einem Festakt die Erinnerungstafel. GDCh-Präsidentin Prof. Dr. Ruth Bieringer und Prof. Dr. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses, neben der Erinnerungstafel (Bild: GDCh/Uwe Dettmar, Frankfurt) Außer dem Gedenkzimmer, in dem Paul Ehrlich (1854 – 1915) arbeitete, ist ein Laborraum mit Originalmöblierung erhalten, der nach historischem Vorbild eingerichtet ist. Beide sind im Rahmen von Führungen zugänglich und geben einen Eindruck davon, wie Ehrlich und sein Team Hunderte von Arsenverbindungen durchprüften, bis die Nummer 606 wirkte. Das Georg-Speyer-Haus im Jahr 1910 Ehrlich verfolgte im Georg-Speyer-Haus seine Vision einer Chemotherapie: die Entwicklung chemischer Substanzen, die gezielt Krankheitserreger im Körper zerstören, ohne dabei den Patienten zu schädigen. 1909 gelang der Durchbruch. Gemeinsam mit seinem Team aus Chemikern und Medizinern entdeckte er das arsenhaltige Präparat 606, das unter dem Namen Salvarsan weltberühmt wurde. Als erstes wirksames Heilmittel gegen die damals unheilbare Geschlechtskrankheit Syphilis revolutionierte es die Medizin. Weil Salvarsan schwierig in der Handhabung war, entwickelte Ehrlich im Georg-Speyer-Haus das besser verträgliche und leichter lösliche Neosalvarsan, das weltweit über fünfzig Jahre lang eingesetzt wurde. Salvarsan-Ampulle (Bild: GSH/Uwe Dettmar) Möglich wurde diese Forschung durch großzügige Spenden von Franziska Speyer, der Witwe des Frankfurter Bankiers Georg Speyer. Sie stellte Paul Ehrlich das private Forschungsinstitut zur Verfügung; am 3. September 1906 wurde es eingeweiht. Das Georg-Speyer-Haus gilt seither als Geburtsstätte der Medizinischen Chemie. Ehrlich erhielt 1908 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Der Deutschen Chemischen Gesellschaft, einer Vorgängerorganisation der GDCh, gehörte er seit 1902 an; 1910 verlieh sie ihm die Liebig-Denkmünze, 1913 die Ehrenmitgliedschaft. Paul Ehrlich (Bild: PEI) Die Prinzipien, die Ehrlich ab 1906 im Georg-Speyer-Haus entwickelte, bilden bis heute das Fundament für die Entwicklung und die Qualitätskontrolle von Antibiotika und Krebsmedikamenten. Das traditionsreiche Institut knüpft an dieses Erbe an und forscht auch heute – 120 Jahre nach seiner Gründung – als Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie an neuen Krebstherapien. Zur Auszeichnung kamen zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Georg-Speyer-Haus zusammen. Grußworte sprachen Prof. Dr. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses, Martin Bollert, Mitglied des Stiftungsrats des Georg-Speyer-Hauses, Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Stefan Vieths, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Prof. Dr. Ruth Bieringer, Präsidentin der GDCh, und Frau Stadträtin Ina Hauck. Staatsminister Timon Gremmels, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, richtete sich per Videobotschaft an die Anwesenden. Den historischen Rückblick übernahm der Medizinhistoriker Dr. Axel C. Hüntelmann, Institut für Ethik, Sammlungen und Geschichte der Medizin der Medizinischen Universität Wien, mit dem Vortrag „Eine amerikanische Form der Forschungsorganisation – Gründung und Etablierung des Georg-Speyer-Hauses, 1900 bis 1926“. Historische Stätten der Chemie Mit dem Programm „Historische Stätten der Chemie“ erinnert die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) seit 1999 an Leistungen von geschichtlichem Rang in der Chemie. In einem feierlichen Akt werden Wirkungsstätten bedeutender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer Gedenktafel ausgezeichnet. Ziel des Programms ist es, die Erinnerung an das kulturelle Erbe der Chemie wachzuhalten und die Chemie mit ihren historischen Wurzeln stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Ein wesentliches Kriterium für die Auswahl ist, dass die mit der Stätte verbundenen Entdeckungen für Mensch und Gesellschaft große Bedeutung besitzen. Weitere Informationen: https://www.gdch.de/historische-staetten Broschüre Die GDCh gibt zu diesem Anlass eine Broschüre zur Geschichte des Georg-Speyer-Hauses und zum Werk Paul Ehrlichs heraus. Sie kann über den GDCh-Shop unter https://shop.gdch.de bezogen werden. Über die GDCh Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit rund 28.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Mit dem Programm "Historische Stätten der Chemie" wird die Erinnerung an das kulturelle Erbe der Chemie wachgehalten und die Chemie und ihre historischen Wurzeln stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Ein wesentliches Kriterium für die Auswahl als Historische Stätte ist, dass die mit ihren verbundenen Entdeckungen für Mensch und Gesellschaft große Bedeutung besitzen. www.gdch.de Kontakt: Maren Mielck Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Öffentlichkeitsarbeit Tel. +49 69 7917-327 E-Mail: pr@gdch.de www.gdch.de/presse

01.10.2026
„Alles Chlor!“: 090 Von Blei zu Gold

Podcast

Chemie-Podcast, Episode 90: „Alles Chlor!“: 090 Von Blei zu Gold

In dieser Folge begeben wir uns in die faszinierende Welt der Alchemie und stellen uns der Frage: Wie wurde aus einer geheimnisvollen Praxis richtige Wissenschaft? Wir sprechen über interessante Persönlichkeiten, zentrale Ideen und die Frage, warum die Suche nach dem „Stein der Weisen“ die Menschen über Jahrhunderte hinweg so sehr beschäftigt hat. Dabei werfen wir unter anderem auch einen Blick darauf, welche Spuren alchemistisches Denken bis heute hinterlassen hat. Credits Gast: Dr. Alexander Kraft Moderation: Charlotte Gerischer Intro: Annabelle Brauel Schnitt: Lena Viergutz, Benjamin Heusler Experiment: Eric Siemes, Charlotte Gerischer Logo: Anna Tutsch Jingle: Niklas Rimkus

von Annabelle Brauel et al.

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29.09.2026
Georg-Manecke-Förderpreis 2026 geht an Meike N. Leiske

ArtikelPressemitteilungen

Polymerchemikerin der Universität Bayreuth ausgezeichnet – Projektförderung für Matthias Hartlieb: Georg-Manecke-Förderpreis 2026 geht an Meike N. Leiske

Die bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) angesiedelte Georg-Manecke-Stiftung zeichnet Juniorprofessorin Dr. Meike N. Leiske von der Universität Bayreuth mit dem Georg-Manecke-Förderpreis aus. Geehrt wird sie für ihre Arbeiten an funktionalen elektrolytischen Polymermaterialien auf Aminosäurebasis. Die Verleihung findet am 9. Oktober 2026 im Rahmen der „Polydays“ an der Universität Potsdam statt. Der Förderpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und um 10.000 Euro Projektmittel ergänzt. Eine Projektförderung der Stiftung erhält zudem Dr. Matthias Hartlieb von der Universität Potsdam. Die Forschung von Meike N. Leiske adressiert eine zentrale Herausforderung der modernen makromolekularen Chemie: Wechselwirkungen von Polymermaterialien mit biologischen Systemen. Leiskes Arbeiten zielen darauf ab diese Wechselwirkungen genau zu steuern. Die Preisträgerin trägt dazu bei, die oftmals noch unzureichend verstandenen Struktur-Eigenschafts-Beziehungen biomedizinisch relevanter Polymere aufzuklären. Dabei verbindet sie grundlegende polymerchemische Fragestellungen mit konkreten Anwendungen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Entwicklung responsiver Materialien der nächsten Generation. Der Fachbeirat der Georg-Manecke-Stiftung hebt Leiskes bisherige wissenschaftliche Entwicklung hervor, ebenso die thematische Breite ihrer Forschung und ihr Engagement in der Fachgemeinschaft. Die Nachwuchsgruppe von Matthias Hartlieb erhält eine Projektförderung der Georg-Manecke-Stiftung für die Entwicklung einer schnellen Analysemethode in der Polymerchemie. Photo-Polymerisationen, die im 96er-Mikrotiterformat ablaufen – also auf einer Platte mit 96 winzigen Reaktionsgefäßen –, sollen direkt in der Platte spektroskopisch vermessen werden. Geprüft wird der Monomer-Umsatz, also der Anteil der Bausteine, der sich zu Ketten verbunden hat. Das soll zeitraubende kernresonanzspektroskopische Messungen (NMR) ersetzen. Bisher bremst die Analysedauer den Fortschritt. Gelingt die Methode, lassen sich neue funktionale Materialien schneller finden. Das ebnet den Weg zu neuen Biomaterialien, etwa antimikrobiellen Polymeren. Zur Person: Meike N. Leiske Meike Nicole Leiske (geboren 1989) studierte Chemie und Biologie an der Carl-von-Ossietzky University Oldenburg und Chemische Biologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, bevor sie 2018 in Jena promovierte. Von 2018 bis 2021 forschte sie als Postdoktorandin an der Monash University und der University of Melbourne in Australien, ab 2019 als Feodor-Lynen-Stipendiatin. In den Jahren 2021 und 2022 war sie Doktorassistentin an der Universität Gent in Belgien. Seit Dezember 2022 ist sie Juniorprofessorin für Nachhaltige und Funktionale Polymersysteme an der Universität Bayreuth. Sie ist Vorstandsmitglied der GDCh-Fachgruppe Waschmittelchemie und engagiert sich für Frauen in der Wissenschaft. Zur Person: Matthias Hartlieb Matthias Hartlieb (geboren 1986) beendete 2010 sein Chemiestudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er 2015 auch promovierte. Nach Postdoc-Stationen in Jena (2015), an der University of Warwick in Coventry, Großbritannien (2015 bis 2017), am Helmholtz-Zentrum Geesthacht in Teltow (2017 bis 2019) und an der Universität Potsdam (2019 bis 2020) leitet er dort seit 2021 eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe. In den Jahren 2024 und 2025 vertrat er eine W2-Professur in Jena. Hartlieb verfasste 81 Publikationen und erhielt mehrere Preise, unter anderem den Reimund-Stadler-Preis 2024. Er ist zudem Vorsitzender des GDCh-Ortsverbands Potsdam. Über die Georg-Manecke-Stiftung Die Georg-Manecke-Stiftung wurde 1999 von Nina Manecke (1921–2024) bei der GDCh eingerichtet, um den wissenschaftlichen Nachwuchs auf den Arbeitsgebieten ihres verstorbenen Mannes zu fördern: Das Interesse Georg Maneckes (1916–1990) galt der präparativen makromolekularen Chemie und der Anwendung makromolekularer Stoffe für biochemische Zwecke. Die Stiftung vergibt den Georg-Manecke-Förderpreis für promovierte, unabhängige Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler, der mit 15.000 Euro dotiert und um 10.000 Euro Projektmittel ergänzt ist. Jährlich werden bis zu zwei Georg-Manecke-Stipendien à 10.000 Euro für Forschungsaufenthalte internationaler Forschender an deutschen Einrichtungen vergeben. Gefördert werden zudem Tagungen mit Polymerbezug sowie Projekte unabhängiger Nachwuchsgruppen mit bis zu 10.000 Euro. Über die GDCh Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 28 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Die GDCh verwaltet treuhänderisch eine ganze Reihe unselbstständiger Stiftungen, darunter auch die Georg-Manecke-Stiftung. Zweck dieser Stiftungen ist die Vergabe von Preisen, Förderpreisen und Stipendien. www.gdch.de Kontakt: Maren Mielck Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Öffentlichkeitsarbeit Tel. +49 69 7917-327 E-Mail: pr@gdch.de www.gdch.de/presse

10.09.2026
GDCh-Preis für Biokatalyse für Mona Haase

ArtikelPressemitteilungen

Auszeichnung für Dissertation zur enzymatischen Wirkstoffsynthese – Verleihung bei SusChem 2026: GDCh-Preis für Biokatalyse für Mona Haase

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet Dr. Mona Haase, Universität Durham (Vereinigtes Königreich), mit dem GDCh-Preis für Biokatalyse aus. Die Verleihung erfolgt am 1. Oktober 2026 im Rahmen der „GDCh SusChem 2026“, der Jahrestagung der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie, in Dortmund. Mona Haase fertigte ihre mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an. Darin untersuchte sie, wie sich der Wirkstoff Lansai B mithilfe von Enzymen gezielt und ressourcenschonend synthetisieren lässt. Die Biokatalyse lenkt chemische Reaktionen mithilfe von Enzymen – Proteinen, die als biologische Katalysatoren wirken. Ihr Vorteil liegt in der Selektivität: Enzyme setzen oft nur eine funktionelle Gruppe eines Moleküls um. Zudem arbeiten sie unter milden Bedingungen, ihre Anwendung gilt als umweltschonend. Sie findet sich etwa bei der Herstellung von Wirkstoffen. Verbessern lassen sich die Enzyme durch das rationale Proteindesign. Genau hier setzt Haases Arbeit an. Sie entwickelte eine neue chemoenzymatische Route zur Synthese von Lansai B, einem Vertreter der Pyrroloindol-Alkaloide. Diese Naturstoffe dienen als Vorbild für neue Wirkstoffe. Als Werkzeug nutzte Haase Enzyme, sogenannte C-Methyltransferasen. Diese setzen einen chemischen Baustein hochselektiv an die richtige Stelle des Moleküls. So gelang ihr ein effizientes und skalierbares Verfahren. Zugleich klärte sie die natürliche Bildung des Wirkstoffs auf. Die Enzyme selbst verbesserte Haase durch rationales Proteindesign. Ihre Arbeit verband dabei Molekularbiologie, organische Synthese und Strukturbiologie. Die Auswahlkommission überzeugte nicht nur die inhaltliche Exzellenz der Dissertation, sondern auch deren interdisziplinäre Breite. Die Arbeit resultierte in fünf Publikationen mit Haase als Erstautorin, darunter eine im Fachjournal ACS Catalysis. Ihre Ergebnisse stellte sie zudem auf rund 20 Tagungen vor und wurde mit vier Posterpreisen ausgezeichnet. Zur Person: Mona Haase Mona Haase studierte Biochemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie 2018 den Bachelor und 2021 den Master abschloss. 2019 absolvierte sie ein Forschungspraktikum an der Aalto-Universität in Espoo (Finnland). Von 2021 bis 2025 promovierte sie am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Prädikat „summa cum laude“. Seit 2026 ist sie als Postdoktorandin im Bereich Biokatalyse an der Universität Durham in Durham (Vereinigtes Königreich) tätig. Zum GDCh-Preis für Biokatalyse Für herausragende Dissertationen auf dem Gebiet der Biokatalyse wurde von GDCh-Mitglied Professor Dr. em. Manfred Schneider der GDCh-Preis für Biokatalyse eingerichtet. Er wird von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) an junge Doktoren und Doktorinnen vergeben, deren Promotion nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Zur GDCh SusChem 2026 Die „GDCh SusChem 2026“ ist die Jahrestagung der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie und findet 2026 in Dortmund statt. Sie bringt Forschende aus Wissenschaft und Industrie zusammen, die an nachhaltigen chemischen Verfahren arbeiten. Weitere Informationen: www.gdch.de/suschem2026 Über die GDCh Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 28 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 33 Fachstrukturen, darunter die 2009 gegründete Fachgruppe Nachhaltige Chemie mit über 800 Mitgliedern. www.gdch.de Kontakt: Maren Mielck Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Öffentlichkeitsarbeit Tel. +49 69 7917-327 E-Mail: pr@gdch.de www.gdch.de/presse

01.09.2026
„Alles Chlor!“: 089 Erli will's wissen

Podcast

Chemie-Podcast, Episode 89: „Alles Chlor!“: 089 Erli will's wissen

Oft hört man, dass Chemie ein Hassfach in der Schule ist oder in Lebensmitteln so viel böse Chemie steckt. Chemie ist meist eher unbeliebt. Das wollen wir (unter Anderem) mit dieser Episode von „Alles Chlor!“ ändern. Wir sprechen mit der Wissenschaftsjournalistin Verena Tang darüber, wie wir Andere für chemische Hintergründe begeistern und trotzdem unterhalten können. Gemeinsam bringen wir die Chemie vom Teller aufs Papier und von dort in die Herzen der Hörer*innen. Diese Episode ist perfekt für alle, die Wissenschaftskommunikation lieben oder der Oma einfach ein bisschen Chemie erklären wollen. Und natürlich auch für alle, die gerne essen, denn vielleicht könnt ihr hier noch den einen oder anderen Kochtipp abstauben. Spektrum Profil – Verena Tang Credits Gast: Verena Tang Moderation: Melina von Wenczowski Intro: Annabelle Brauel Schnitt: Tom Götze-Ebert Experiment: Eric Siemes, Charlotte Gerischer Logo: Anna Tutsch Jingle: Niklas Rimkus

von Team Podcast et al.

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30.08.2026
Zukunft der chemischen Ausbildung, Internationalisierung und ehrenamtliches Engagement – die GDCh zieht Bilanz

ArtikelKurznachrichten

GDCh-Jahresbericht 2025 veröffentlicht: Zukunft der chemischen Ausbildung, Internationalisierung und ehrenamtliches Engagement – die GDCh zieht Bilanz

Die GDCh hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Er dokumentiert ein Jahr, in dem die Fachgesellschaft nach innen wie nach außen wichtige Impulse gesetzt hat. Ein Thema stand dabei besonders im Fokus: die Zukunft der chemischen Ausbildung. Chemie gilt vielen noch immer als schwierig, abstrakt oder verzichtbar – und die Bedingungen für guten Experimentalunterricht an Schulen werden nicht einfacher. Gemeinsam mit anderen Organisationen hat die GDCh deshalb den „Runden Tisch Chemieunterricht" ins Leben gerufen. Er bringt Akteure aus Wissenschaft, Schule, Drittmittelgebern, Industrie und chemischer Gemeinschaft zusammen, um Probleme zu benennen und Lösungen zu erarbeiten. Denn wenn junge Menschen immer seltener mit guter experimenteller Chemie in Berührung kommen, hat das langfristige Folgen – für die Zahl der Chemiestudierenden ebenso wie für den wissenschaftlichen und industriellen Nachwuchs. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den eigenen Zahlen: Die Mitgliederzahl ist 2025 erneut zurückgegangen und lag zum Jahresende bei 27.485. Für die GDCh ist das Anlass, grundsätzlich darüber nachzudenken, was eine wissenschaftliche Fachgesellschaft heute und in Zukunft leisten muss, um ihre Mitglieder langfristig zu halten. Zugleich zeigt sich, wie engagiert gerade die junge Generation die Gemeinschaft mitgestaltet: Das JungeChemieForum erreicht Studierende und junge Fachleute in ganz Deutschland und schafft Räume für Austausch, Vernetzung und eigenes Engagement. Vorangetrieben wurde 2025 auch die Internationalisierung. Kooperationen mit der American Chemical Society, der Chinese Chemical Society und der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft wurden erneuert, neue Vereinbarungen mit den österreichischen und italienischen Schwestergesellschaften geschlossen. Internationale Neumitglieder mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erhalten die Beiträge für die ersten zwei Jahre erlassen. Eine Pilotphase für eine GDCh-ACS-Doppelmitgliedschaft startet 2026. Das vollständig englischsprachige Science Forum Chemistry in Karlsruhe setzte ein sichtbares Zeichen dieser Öffnung. Fast 2.900 ehrenamtlich Tätige tragen die Arbeit der GDCh – in Fachgruppen, Ortsverbänden und bei zahlreichen Veranstaltungen. Wirtschaftlich erzielte die Gesellschaft nach einem negativen Vorjahresergebnis wieder ein positives Ergebnis. → Zum vollständigen GDCh-Jahresbericht 2025

von Maren Mielck

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21.08.2026
Optisch und technisch runderneuert: unsere Webseite 

ArtikelKurznachrichten

Optisch und technisch runderneuert: unsere Webseite

Seit wenigen Tagen ist unsere neue Webseite online. Das neue Layout und die veränderte Struktur fallen allen Nutzerinnen und Nutzern sofort auf. Aber auch hinter den Kulissen ist vieles neu: Blitzschnell geladen: Ob Handy oder Desktop – die Seite ist schnell da. Technisch: Auslieferung über Vercels globales CDN, statische Generierung via Next.js (SSG/ISR), optimierte Core Web Vitals. Für wirklich alle zugänglich: Die Seite erfüllt moderne Barrierefreiheits-Standards. Technisch: Umsetzung nach WCAG 2.1, semantisches HTML, ARIA-Labels, Tastaturnavigation, Screenreader-kompatibel. Suche, die wirklich funktioniert: Findet genau das, was gemeint ist, auch bei Tippfehlern. Und mit der Zeit lernt die KI, was die oder den User interessiert. Technisch: Algolia-Suche mit personalisiertem Feed, Indexierung aller CMS-Inhalte, Fuzzy Search und Relevanzsortierung. Dark Mode: Augen schonen, Stil behalten. Im Mitgliederbereich einfach umschalten. Technisch: Systemseitige Präferenz wird automatisch erkannt (prefers-color-scheme), manuelles Überschreiben möglich. Ein Login für alles: Einmal anmelden, überall drin. Kein Passwort-Chaos mehr. Technisch: Universal Login über Auth0, OAuth2/OIDC-Standard, Single Sign-On fähig. Veranstaltungen und Informationen auf einen Blick: Events und Artikel werden sauber erfasst, gefiltert und angezeigt – nichts geht mehr unter. Technisch: Strukturierte Datenhaltung in Strapi mit definierten Relationen und Content-Typen, automatisierte Ausgabe über API. Alles auch auf Englisch: Inhalte werden automatisch übersetzt. Technisch: KI-gestützte Übersetzung direkt aus dem CMS heraus, Inhalte werden mehrsprachig in Strapi gepflegt und versioniert. KI liest mit – und denkt mit: Inhalte werden smarter aufbereitet und sind auch für KI-Tools optimal lesbar. Technisch: Strukturierte Daten (Schema.org), saubere API-Endpunkte, maschinenlesbarer Aufbau – ideal für LLM-Crawling und externe Integrationen. in Vorbereitung: eigenes Profil für Mitglieder und Gäste. Technisch: Gastregistrierung über Auth0, Profilspeicherung in Strapi, Verknüpfung mit personalisierten Inhalten und Algolia-Feed.

von Karin J. Schmitz

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20.08.2026
„Alles Chlor!“: 088 Schaumgeflüster

Podcast

Chemie-Podcast, Episode 88: „Alles Chlor!“: 088 Schaumgeflüster

Jede Woche landet sie im Korb, die Wäsche. Ob Kaffeefleck oder Tomatensauce – Waschmittel entfernt fast alles und wird oft großzügig ins Waschmittelfach gegeben. Aber was passiert eigentlich in der Wäschetrommel? Warum riecht Wäsche so angenehm und frisch? Ist Waschmittel schädlich für die Umwelt? Seit wann gibt es Waschmittel überhaupt? Diesen und weiteren spannenden Fragen gehen unsere Moderatorinnen Charlotte und Melina in dieser Episode von „Alles Chlor!“ auf den Grund. Quellen Die Chemie der Reinigungsmittel: Was wirklich drin ist Die Historie von Persil The history of soap (Youtube) Who Discovered Soap? What to Know About the Origins of the Life-Saving Substance Berth, Peter; Jakobi, Günter; Schmadel, Edmund; et al., The Replacement of Phosphates in Detergents—Possibilities and Limits, Angewandte Chemie International Edition in English, 1975, 14, 2, 94–102, DOI: 10.1002/anie.197500941 Li, XinYan, A comparative study on the efficacy of conventional and green chelating agents for soil heavy metal remediation, Theoretical and Natural Science, 2024, 37, 1, 102–111, DOI: 10.54254/2753-8818/37/20240193 De Falco, Francesca; Gullo, Maria Pia; Gentile, Gennaro; et al., Evaluation of microplastic release caused by textile washing processes of synthetic fabrics, Environmental Pollution, 2018, 236, 916–925, DOI: 10.1016/j.envpol.2017.10.057 Nagtode, Vaishnavi S.; Cardoza, Clive; Yasin, Haya Khader Ahmad; et al., Green Surfactants (Biosurfactants): A Petroleum-Free Substitute for Sustainability─Comparison, Applications, Market, and Future Prospects, ACS Omega, 2023, 8, 13, 11674–11699, DOI: 10.1021/acsomega.3c00591 Scott, Matthew J; Jones, Malcolm N, The biodegradation of surfactants in the environment, Biochimica et Biophysica Acta (BBA) – Biomembranes, 2000, 1508, 1-2, 235–251, DOI: 10.1016/s0304-4157(00)00013-7 Sarubbo, Leonie A.; Silva, Maria da Gloria C.; Durval, Italo José B.; et al., Biosurfactants: Production, properties, applications, trends, and general perspectives, Biochemical Engineering Journal, 2022, 181, 108377, DOI: 10.1016/j.bej.2022.108377 Bakshi, Mandeep Singh; Singh, Jasmeet; Singh, Kulbir; et al., Mixed micelles of cationic 12-2-12 gemini with conventional surfactants: the head group and counterion effects, Colloids and Surfaces A: Physicochemical and Engineering Aspects, 2004, 237, 1-3, 61–71, DOI: 10.1016/j.colsurfa.2004.01.030 Bouassida, Mouna; Fourati, Nada; Ghazala, Imen; et al., Potential application of Bacillus subtilis SPB1 biosurfactants in laundry detergent formulations: Compatibility study with detergent ingredients and washing performance, Engineering in Life Sciences, 2017, 18, 1, 70–77, DOI: 10.1002/elsc.201700152 Fuguet, Elisabet; Ràfols, Clara; Rosés, Martí; et al., Critical micelle concentration of surfactants in aqueous buffered and unbuffered systems, Analytica Chimica Acta, 2005, 548, 1-2, 95–100, DOI: 10.1016/j.aca.2005.05.069 Jansen, Laura M.; den Bakker, Pieter C.; Venbrux, Niek; et al., Synthesis and Performance of Bio‐Based Amphoteric Surfactants, Chemistry – A European Journal, 2024, 30, 38, DOI: 10.1002/chem.202400986 Credits Recherche: Medea Edinger, Lorin Steinhäuser Vortrag: Charlotte Gerischer, Melina von Wenczowski Intro: Annabelle Brauel Schnitt: Lena Viergutz, Antonia Rabe Experiment: Eric Siemes, Charlotte Gerischer Logo: Anna Tutsch Jingle: Niklas Rimkus

von Team Podcast et al.

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30.07.2026
„Alles Chlor!“: 087 Von Dioden umzingelt

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Chemie-Podcast, Episode 87: „Alles Chlor!“: 087 Von Dioden umzingelt

In der Chemie muss man nicht immer im Dunkeln tappen. Manchmal kann die Chemie auch richtig erleuchtend sein. So auch in dieser Folge “Alles Chlor!” In diesem Interview spricht unser neuer Moderator Tom mit Prof. Dr. Markus Suta von der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf. Dieser forscht dort an Anorganischen Photoaktiven Materialien und stellt mit seiner Gruppe Leuchtstoffe für alle spektralen Bereich vom nahen IR-Bereich bis hin zum UV-Bereich her. Wie man außerdem Dioden umweltfreundlicher gestalten kann und wie man mit Hilfe von Licht die Temperatur von Molekülen messen kann, erfahrt ihr in dieser Episode. Quellen Schmiechen, Sebastian; Pust, Philipp; Schmidt, Peter J.; et al., Weißes Licht aus Nitriden, Nachrichten aus der Chemie, 2014, 62, 9, 847–851, DOI: 10.1002/nadc.201490285 Kunkel, Nathalie; Clemens, Oliver; Suta, Markus, Sieh mal, seltene Erden, Nachrichten aus der Chemie, 2019, 67, 7-8, 71–75, DOI: 10.1002/nadc.20194089019 Suta, Markus; George, Janine, Das Rezept für schmalbandige Leuchtstoffe, Nachrichten aus der Chemie, 2020, 68, 6, 54–58, DOI: 10.1002/nadc.20204096059 Suta, Markus; George, Janine, Temperatur mit Licht messen, Nachrichten aus der Chemie, 2020, 68, 10, 68–73, DOI: 10.1002/nadc.20204096060 Fieldhouse, Rachel, How the classic computer game Doom became a tool for science, Nature, 2026, 651, 8107, 866–866, DOI: 10.1038/d41586-026-00813-4 Credits Gast: Prof. Dr. Markus Suta Moderation: Tom Götze-Ebert Intro: Annabelle Brauel Schnitt: Annabelle Brauel Experiment: Eric Siemes, Charlotte Gerischer Logo: Anna Tutsch Jingle: Niklas Rimkus

von Team Podcast et al.

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01.07.2026