Analytical and Bioanalytical Chemistry

Seit dem Jahr 2002 gibt die GDCh gemeinsam mit sieben Partnerorganisationen und dem Verlag Springer Nature die Zeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry (ABC) heraus. ABC ging aus dem Merger der Zeitschriften Fresenius-Journal für Analytische Chemie, Analusis, Química Analítica sowie Chemical Analysis/Chemia Analityczna hervor.
ABC gehört zu den weltweit führenden Fachzeitschriften auf dem Gebiet der analytischen und bioanalytischen Chemie und belegt eindrucksvoll, wie sich auf der Basis mehrerer nationaler Zeitschriften ein starkes europäisches Journal entwickelte.
Miteigentümergesellschaften: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), Société Chimique de France (SCF), Sociedad Española de Química Analítica (SEQA), Real Sociedad Española de Química (RSEQ), Österreichische Gesellschaft für Analytische Chemie (ASAC), Fachgruppe Analytische Wissenschaften der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft (DAS/SCS), Società Chimica Italiana (SCI), Polskie Towarzystwo Chemiczne (PTChem)
Als Miteigentümerin erhält die GDCh Pachtzahlungen, einen Teil derer sie der GDCh-Fachgruppe Analytische Chemie zur Verfügung stellt. Die Fachgruppe finanziert einen großen Teil ihres ausgedehnten Stipendienprogramms über diese Zahlungen. Mitglieder der Fachgruppe lesen die Zeitschrift kostenlos. Im Gegenzug unterstützt die Fachgruppe die Entwicklung der Zeitschrift: sie organisiert thematische Sonderhefte, wirbt um Manuskripteinreichungen, engagiert sich bei der Besetzung von Herausgeberstellen, repräsentiert die GDCh bei den jährlichen "Owners Meetings" und vieles mehr. Mitglieder der Fachgruppe haben kostenlosen Zugang zu ABC (siehe unten).
Die Pachtzahlungen hängen vom Erfolg von ABC ab. Die Veröffentlichung gut zitierter Artikel bedeutet einen steigenden Impact-Faktor und damit auch steigende Zuwendungen von ABC an die GDCh und an die Fachgruppe. Dies wird durch die Einsendung exzellenter Beiträge aus Deutschland beeinflusst. Fast 40% der akzeptierten Manuskripte stammen aus Europa und deutsche Wissenschaftler:innen können auf 15% angenommener Arbeiten stolz sein. Dieser Prozentsatz ist führend in Europa und über Jahre hinweg nahezu stabil.
Neben "Research Papers" zu signifikanten Fortschritten in der Forschung werden „Communications“ veröffentlicht, die als Proof of Principle Analytikerinnen und Analytikern in Kürze neue, wichtige Beiträge vermitteln. Den Impact-Faktor beeinflussen erfahrungsgemäß vor allem „Critical Reviews“ und „Trends“, die aktuelle Probleme von hoher Bedeutung für Forschung und Gesellschaft aus Sicht der Analytik präsentieren. Für die "Highlights"-Serie werden exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen oder Experts nominiert, deren Forschung dadurch besondere Aufmerksamkeit erfährt. Die Publikationszeit liegt bei durchschnittlich knapp 90 Tagen (online-Erscheinen).