Rudolf-Hoppe-Vorlesung

Rudolf-Hoppe-Vorlesung der GDCh-Fachgruppe Festkörperchemie & Materialforschung

Prof. Dr. Rudolf Hoppe (1922-2014; Nachruf) prägte die Festkörperchemie wie kein Zweiter durch seine enorme wissenschaftliche Breite und sein Streben nach einem tiefen Verständnis anorganischer Strukturchemie auf der Basis elektrostatischer Modelle. Zu Ehren Rudolf Hoppes verleiht die Fachgruppe seit dem Jahr 2016 in der Regel alle zwei Jahre diese Namensvorlesung an Persönlichkeiten, die wissenschaftlich herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Festkörperchemie & Materialforschung vollbracht haben. Der Preis ist verbunden mit einer Verleihungsurkunde, einem von der Fachgruppe gestifteten Preisgeld in Höhe von 1000 Euro und der Einladung, vier Vorträge zu halten. Der erste dieser Vorträge findet üblicherweise direkt im Anschluss an die Verleihung anlässlich der Fachgruppen-Tagung statt.

Aktuelle Ausschreibung: Rudolf-Hoppe-Vorlesung 2022

Verlängerte Deadline: 7. Juni 2022

Zielsetzung
Zu Ehren Rudolf Hoppes verleiht die GDCh-Fachgruppe Festkörperchemie & Materialforschung in der Regel alle zwei Jahre diese Namensvorlesung zur Würdigung wissenschaftlich herausragender Leistungen und besonderer Verdienste auf dem Gebiet der Festkörperchemie und Materialforschung.

Der Preis
Mit der Auszeichnung verbunden ist eine Verleihungsurkunde sowie ein von der Fachgruppe gestiftetes Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger hält in der Regel vier Vorträge. Der erste dieser Vorträge erfolgt im Anschluss an die Verleihung anlässlich der Vortragstagung Anorganische Chemie, die vom 26. bis 28. September 2022 in Marburg stattfindet. Über die Zuerkennung der Auszeichnung entscheidet eine vom Vorstand der Fachgruppe berufene Auswahlkommission.

Nominierungen
Für die Rudolf-Hoppe-Vorlesung können Persönlichkeiten vorgeschlagen werden, die in den fünf Jahren vor der Nominierung wissenschaftlich herausragende Leistungen vollbracht haben. Der formlose Antrag enthält neben der Benennung der Person nur eine kurze Begründung. Es werden keine ausführlichen Würdigungen der Leistungen, Lebensläufe oder Publikationslisten zur Nominierung benötigt.

Einreichung
Ihre Nominierung senden Sie bitte in elektronischer Form und zusammengefasst in einer PDF-Datei an die GDCh-Geschäftsstelle zu Händen Maike Fries.

 

Rudolf-Hoppe-Vorlesung 2018

v.l.n.r.: Prof. Dr. U. Ruschewitz, Prof. Dr. M. Wickleder,
Dr. S.A. Schunk, Prof. Dr. A. Pfitzner (Foto: Moosburger)

Die Rudolf-Hoppe Vorlesung 2018 wurde auf der Fachgruppentagung in Innsbruck verliehen. Preisträger der Vorlesung, mit der die Bedeutung der anorganischen Festköperchemie als wichtiges Fundament jeder Materialentwicklung verdeutlicht werden soll, ist Prof. Dr. Mathias Wickleder von der Universität zu Köln.

Mathias Wickleder ist einer der bedeutendsten und prägendsten deutschsprachigen Festkörperchemiker des letzten Jahrzehnts. Seine Arbeiten, insbesondere zu Verbindungen mit verschiedenartigen Oxoanionen, erfuhren auch weltweit große Beachtung. Doch Mathias Wickleder ist vor allem ein präparativer Chemiker, der durch kreative Ideen Zugänge zu Verbindungen schuf, deren Existenz man vor Jahren noch für unmöglich gehalten hätte. Seine besondere Fähigkeit, diese Ergebnisse einer interessierten wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Hörerschaft zu vermitteln, weiß jeder zu bestätigen, der einen seiner Vorträge gehört hat.

Rudolf-Hoppe-Vorlesung 2016ff

2018 Prof. Dr. Mathias Wickleder, Köln
2016 Prof. Dr. Tom Nilges, München

zuletzt geändert am: 18.05.2022 18:07 Uhr von C.Kniep