Moderation: Petra Schultheiß-Reimann
Kunststoffe – gerade im Verpackungsbereich – werden von den einen als umweltbelastend verflucht, von anderen als nachhaltiger Produktschutz gepriesen. Der richtige Umgang ist entscheidend. Immer wieder stellt sich die Frage, ob ein vollständig geschlossener Kreislauf nicht nur technologisch, sondern auch
ökonomisch möglich wäre. Eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft muss ohnezusätzliche fossile Kohlenstoffeinträge auskommen. Basierend auf einer acatech- Studie für das BMBF, an der der Autor mitgewirkt hat, wird ein Szenario eines im Jahr 2035 vollständig geschlossenen Kunststoffkreislaufs im Verpackungsbereich anhand der Massenkunststoffe Polyethylen, Polypropylen und PET vorgestellt. Das Modell zeigt, dass nur 4 Eurocent Mehrkosten für ein Produkt in einer Kunststoffflasche mit 100 g Eigengewicht ausreichend sind, wenn die technologischen, ökonomischen und regulatorischen Parameter in der richtigen Balance sind.
Zoom-Link zum Vortrag: https://us06web.zoom.us/j/89080704305?pwd=4MI6xgap1SZ3vesEm5LUlOf8rAaPaD.1
Vor dem Vortrag wird es eine fünfminütige Start-up-Vorstellung geben. Jerome Geils-Lindemann von AMSIS GmbH stellt vor: Next-Level Metall-3D-Druck: Wirtschaftlich und supportfrei durch schnelle Simulation.
zuletzt geändert am: 26.05.2026 11:24 Uhr von W.Gerhartz


