Heinz-Schmidkunz-Preis

Heinz-Schmidkunz-Preis

  • Fachgebiet: Didaktik der Chemie
  • Besteht aus: 7.500 €, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 2015
  • Ausschreibung: Momentan nicht ausgeschrieben

Der Heinz-Schmidkunz-Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich besondere Verdienste um die chemiedidaktische Forschung, um die Ausbildung von Chemielehrerinnen und -lehrern sowie um den Chemieunterricht an Schulen erworben haben. Der Namensgeber des Preis setzte Maßstäbe durch seine wissenschaftlichen Untersuchungen zur Entwicklung eines praxisnahen Chemieunterrichts, zur Durchführung von Schulexperimenten nach Gesetzen der Wahrnehmungspsychologie und zur Gestaltung von forschend-entwickelnden Unterrichtsverfahren.

Preisträger 2019 - Walter Jansen, Flensburg

Professor Walter Jansen erhielt den Heinz-Schmidkunz-Preis in Anerkennung seiner grundlegenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der experimentell-konzeptionell orientierten Fachdidaktik.Besonders hervorzuheben ist die Etablierung des historisch-problemorientierten Unterrichtsverfahrens sowie seine grundlegenden fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Elektrochemie und Reaktionskinetik. Mit innovativen Experimenten und Unterrichtskonzepten ist es ihm gelungen, diese Themenfelder in den Curricula zu etablieren. Durch sein herausragendes Engagement bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und seine wissenschaftlichen Arbeiten - für die Grundschule, die Sekundarstufe I und II bis zur universitären Ausbildung - hat er Generationen von Schülern und Schülerinnen sowie Lehrenden diese Themenfelder anschaulich vermittelt, wodurch der Begriff der Nachhaltigkeit aus chemiedidaktischer Perspektive eine neue Dimension erlangt hat.

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PreisträgerInnen seit 2015

2019 Walter Jansen, Flensburg
2017 Marco Oetken, Freiburg
2015 Michael Tausch, Wuppertal

 

Auswahlkommission

Prof. Franz-Peter MONTFORTS, Bremen (Federführung)
StD. Karola RAGUSE, Frankfurt a. M.
Prof. Thomas SCHLEID, Stuttgart
Prof. Dr. Insa MELLE, Dortmund
Dr. Marco ROSSOW, Reppenstedt
Prof. Marco OETKEN, Freiburg

zuletzt geändert am: 03.07.2020 10:14 Uhr von J.Herr