Hermann-Staudinger-Preis

Hermann-Staudinger-Preis

  • Fachgebiet: Makromolekulare Chemie
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Goldmedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1971
  • Vergeben in: Geraden Jahren

Der Hermann-Staudinger-Preis wird von der GDCh höchstens alle zwei Jahre an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die besondere Verdienste auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie erworben haben. Der Preis erinnert an Hermann Staudinger, der als Vater der Polymerchemie bekannt ist und 1953 für seine Leistungen den Nobelpreis für Chemie erhielt. Die GDCh-Fachgruppe Makromolekulare Chemie hat ein Vorschlagrecht für die Preisträger.

Aktueller Preisträger: Egbert Willem „Bert“ Meijer, TU Eindhoven/Niederlande

Die GDCh würdigt Prof. Dr. Bert Meijers international herausragenden und kreativen Beiträge auf dem Gebiet der supramolekularen Polymerchemie mit dem Hermann-Staudinger-Preis 2022. Unter anderem hat er universelle Regeln für die supramolekulare Struktur von Polymeren aufgestellt, die für die Materialwissenschaft von großer Bedeutung sind.

Mehr Informationen zu Professor Meijer

Preisträgerinterview 2020

Ausgezeichnete Personen seit 1971

2022

Egbert Willem „Bert“ Meijer, TU Eindhoven/Niederlande

2020 Markus Antonietti, Potsdam
2018 Brigitte Voit, Dresden
2016 Klaus Müllen, Mainz
2014 Martin Möller, Aachen
2012 Axel Müller, Bayreuth
2009 Rolf Mülhaupt, Freiburg
2006 Wolfgang Peter Meier, Basel/Schweiz
2003 Walter Kaminsky, Hamburg
2000 Walter Hugo Stockmayer, Hanover/USA
1997 Hansjörg Sinn, Hamburg
1994 Burkart Philipp, Teltow
1990 Gerhard Wegner, Mainz
1985 Helmut Ringsdorf, Mainz
1981 Hans Batzer, Basel/Schweiz
1979 Georg Manecke, Berlin
1977 Hermann Schnell, Leverkusen
1976 Hans Fikentscher, Ludwigshafen
1973 Otto Bayer, Leverkusen
1971

Werner Kern, Mainz

Günter Viktor Schulz, Mainz

 

Auswahlkommission

Prof. Dr. Katharina Landfester, MPI für Polymerforschung Mainz (Federführung)
Prof. Dr. Christopher Barner-Kowollik, Queensland University of Technology    
Prof. Dr. Holger Frey, Johannes Gutenberg-Universität Mainz    
Prof. Dr. Rainer Haag, Freie Universität Berlin    
Prof. Dr. Sabine Ludwigs, Universität Stuttgart    

zuletzt geändert am: 28.06.2022 09:46 Uhr von J.Herr