Carl-Duisberg-Gedächtnispreis

Carl-Duisberg-Gedächtnispreis

  • Fachgebiet: Wissenschaftlicher Nachwuchs der Chemie
  • Besteht aus: 7.500 Euro (davon 5.000 € für PreisträgerIn und 2.500 € für die Arbeitsgruppe), Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1936
  • Vergeben in: Jährlich

Der Preis ist momentan ausgeschrieben. 

Bedingungen: Die Nominierten müssen an einer deutschen Hochschule oder als Deutsche an einer ausländischen Hochschule tätig sein, dürfen noch keine W2/W3 oder vergleichbare Stelle bekleiden und das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben.
Erforderliche Nominierungsunterlagen: Kurze Begründung, Lebenslauf und Publikationsliste mit den Top10-Publikationen
Deadline: 1. Oktober 2022
Nominierungsformular

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Der Carl-Duisberg-Gedächtnispreis dient der Förderung des akademischen Nachwuchses in der Chemie und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert. Er wird an Persönlichkeiten verliehen, die an einer deutschen Hochschule oder als Deutsche an einer ausländischen Hochschule tätig sind, noch keine W2/W3 der vergleichbare Stelle bekleiden und das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. 

1935 wurde von der IG Farbenindustrie beim Verein Deutscher Chemiker die Carl-Duisberg-Gedächtnisstiftung zur Förderung des akademischen Nachwuchses eingerichtet. Sie sollte die enge Verbundenheit des Industriechemikers Carl Duisberg mit der chemischen Forschung und Lehre zum Ausdruck bringen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stiftung zunächst nicht erneuert. Auf Anregung des GDCh-Vorstands erklärte sich die Bayer AG 1969 bereit, die Auszeichnung wieder aufleben zu lassen. Die Finanzierung erfolgt jetzt aus den Erträgen eines Sondervermögens für Auszeichnungen bei der GDCh.

Aktuelle Preisträgerin: Juliane Simmchen, TU Dresden

Die GDCh würdigt Frau Dr. Juliane Simmchen für ihre faszinierenden Ansätze auf dem Gebiet der Aktiven Materie, die kreative Nutzung von photokatalytischen Nanopartikeln, aber auch Enzymen, Bakterien und hybriden Systemen zum Antrieb von Mikroschwimmern umfassen. Es ist ihr gelungen, sich in einem hochkompetitiven und interdisziplinären Arbeitsfeld durchzusetzen und ein eigenständiges und weithin sichtbares Forschungsprogramm aufzubauen.

Mehr Informationen zu Juliane Simmchen

Ausgezeichnete Personen seit 1936

2022 Juliane Simmchen, TU Dresden
2020 Felix Schacher, Jena
2019 Sandra Luber, Zürich/Schweiz
2018 Bill Morandi, Mülheim a. d. Ruhr
2017 Shigeyoshi Inoue, München
2016 Felix R. Fischer, Berkeley/USA
2015 Kallol Ray, Berlin
2014 Tanja Junkers, Diepenbreek/Belgien
2013 Mathias Christmann, Dortmund
2012 Daniel Seidel, Piscataway/USA
2011 Christian Hartinger, Wien/Österreich
2010 Sebastian Schlücker, Osnabrück
2009 David Scheschkewitz, London/UK
2008 Harald Gröger, Erlangen-Nürnberg
2007 Lukas J. Gooßen, Kaiserslautern
2006 Margaret-Jane Crawford, München
2005 Cosima Stubenrauch, Dublin/Irland
2004 Andreas Terfort, Hamburg
2003 Benjamin List, La Jolla/USA
2002 Christian Limberg, Garching und Heidelberg
2001 Hendrik Zipse, München
2000 Thisbe K. Lindhorst, Kiel
1999 Ulrich Bernd Wiesner, Ithaca/USA
1998 Rüdiger Beckhaus, Aachen
1997 Carlo Unverzagt, Garching
1996 Jürgen Gauss
1995 Manfred Martin, Darmstadt
1994 Hansjörg Grützmacher, Freiburg
1993 Wilhelm F. Maier, Stuttgart
1992 Herbert Waldmann, Bonn
1991 Joachim Maier, Stuttgart
1989 Michael Buback, Göttingen
1988 Werner P. Müller-Esterl, München
1987 Gerd Meyer, Gießen
1986 Hans-Joachim Gais, Darmstadt
1985 Hans-Josef Altenbach, Köln
1984 Heino Finkelmann, Clausthal-Zellerfeld
1983 Heinrich Betz, Martinsried
1982 Siegfried Schneider, München
1981 Wolf Peter Fehlhammer, Erlangen-Nürnberg
1980 Hans-Dieter Martin, Würzburg
1979 Manfred Zeidler, Karlsruhe
1978 Hans-Friedrich Klein, München
1977 Bernd Giese, Freiburg
1976 Konrad Sandhoff, München
1975 Dieter Sellmann, München
1974 Richard R. Schmidt, Stuttgart
1972 Fritz Eckstein, Göttingen
1971 Werner Kutzelnigg, Karlsruhe
1970 Henri Brunner, München
1969 Gert Köbrich, Heidelberg

PreisträgerInnen des Vereins Deutscher Chemiker

1943 Hans Lettré, Göttingen
1941 Karl Gleu, Jena
1939 Hans Brockmann, Göttingen
1938 Elisabeth Dane, München
1937 Herbert Brintzinger, Jena
1936 Rudolf Tschesche, Göttingen

 

Auswahlkommission

Prof. Dr. Sven Schneider, Georg-August-Universität Göttingen (Federführung)
Prof. Dr. Ute Hellmich, Friedrich-Schiller-Universität Jena    
Prof. Dr. Sonja Herres-Pawlis, RWTH Aachen    
Dr. Frank Rosowski, Technische Universität Berlin    
Prof. Dr. Ralf Tonner-Zech, Universität Leipzig    

zuletzt geändert am: 26.06.2020 15:13 Uhr von J.Herr