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GDCh-Preise und Auszeichnungen

Emil-Fischer-Medaille

Emil-Fischer-Medaille

Emil-Fischer-Medaille

Organische Chemie
2026 - Helma Wennemers, ETH Zürich
2024 - Frank Glorius, Universität Münster
2022 - Peter Bäuerle, Universität Ulm
2020 - Peter H. Seeberger, Potsdam
2018 - Thorsten Bach, München
2026 - Helma Wennemers, ETH Zürich
2024 - Frank Glorius, Universität Münster
2022 - Peter Bäuerle, Universität Ulm
2020 - Peter H. Seeberger, Potsdam
2018 - Thorsten Bach, München

#Emil-Fischer-Medaille

#Preisträgerin 2026: Helma Wennemers, ETH Zürich

Professorin Helma Wennemers wird in Anerkennung ihrer herausragenden und wegweisenden Beiträge zur Chemie künstlicher Peptide ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen insbesondere ihre Arbeiten, mit denen sie gezeigt hat, dass kurze Peptide Funktionen großer biologischer Makromoleküle übernehmen können, sowie die Entwicklung hochwirksamer peptidischer Katalysatoren und innovativer synthetischer Kollagene. Ihre Forschung hat die organische Chemie und die Peptidforschung nachhaltig geprägt und entscheidend bereichert.

Mehr Informationen zu Helma Wennemers

Die GDCh verleiht die Emil-Fischer-Medaille für herausragende Leistung auf dem Gebiet der organischen Chemie. Die Auszeichnung wurde 1912 von Carl Duisberg zum 60. Geburtstag von Emil Fischer gestiftet und zunächst von der Carl-Duisberg-Stiftung und später aus einem Sondervermögen der GDCh finanziert. Emil Fischer war einer der bedeutesten Chemiker seiner Zeit und erhielt 1902 den Nobelpreis für Chemie für seine Zucker- und Purinarbeiten.

Mehr Informationen zu Emil Fischer
  • Fachgebiet: Organische Chemie
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Goldmedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1912
  • Vergeben in: Geraden Jahren

#Ausgezeichnete Personen seit 1912

2026Helma Wennemers, ETH Zürich
2024Frank Glorius, Universität Münster
2022Peter Bäuerle, Universität Ulm
2020Peter H. Seeberger, Potsdam
2018Thorsten Bach, München
2016Dirk Trauner, München
2014Matthias Beller, Rostock
2012Herbert Waldmann, Dortmund
2010Johann Mulzer, Wien
2008Peter Hofmann, Heidelberg
2006Bernd Giese, Basel/Schweiz
2004Lutz Friedjan Tietze, Göttingen
2002Dieter Enders, Aachen
2000Horst Kunz, Mainz
1997Horst Kessler, München
1995Richard R. Schmidt, Konstanz
1992Ivar Ugi, München
1990Ekkehard Winterfeldt, Hannover
1988Rolf Geiger, Frankfurt a. M.
1986Wolfgang Steglich, Bonn
1984Gerhard Quinkert, Frankfurt a. M.
1982Hermann Stetter, Aachen
1980Hans Paulsen, Hamburg
1978Hans Musso, Karlsruhe
1975Emanuel Vogel, Köln
1970Günther Wilke, Mülheim a. d. Ruhr
1969Theodor Wieland, Heidelberg
1967Arthur Lüttringhaus, Freiburg
1966Hellmut Bredereck, Stuttgart
1962Otto Westphal, Freiburg
1961Hans Herloff Inhoffen, Braunschweig
Friedrich Weygand, München
1960Rudolf Criegee, Karlsruhe
1958Walter König, Dresden
1955Hans-Heinrich Schlubach, Hamburg
1954Hans Brockmann, Göttingen
1952Karl Freudenberg, Heidelberg
1951Burckhardt Helferich, Bonn
1950Hans Meerwein, Marburg

Preisträger der Carl-Duisberg-Stiftung

1940Clemens Schöpf, Darmstadt
1938Kurt Adler, Köln
1937Gerhard Domagk, Wuppertal-Elberfeld
Josef Klarer, Wuppertal-Elberfeld
1935Adolf Butenandt, Danzig
1934Hans Mauß, Wuppertal-Elberfeld
Fritz Mietsch, Wuppertal-Elberfeld
1933Fritz Kögl, Utrecht/Niederlande
1931Felix Ehrlich, Breslau
1930Kurt H. Meyer, Ludwigshafen
Hermann Staudinger, Freiburg
1928Fritz Schönhöfer, Wuppertal-Elberfeld
Werner Schulemann, Wuppertal-Elberfeld
August Wingler, Leverkusen
1927Franz Fischer, Mülheim a. d. Ruhr
Alwin Mittasch, Mannheim
1922Carl Neuberg, Berlin
1919Otto Hahn, Berlin
1912Fritz Hofmann, Breslau

#Auswahlkommission

Prof. Dr. Bart Jan Ravoo, Universität Münster (Federführung)
Prof. Dr. Lutz Ackermann, Georg-August-Universität Göttingen
Prof. Dr. Anke Krüger, Universität Stuttgart
Dr. Carl Friedrich Nising, Bayer AG
Prof. Dr. Tanja Weil, Max-Planck-Institut für Polymerforschung
Prof. Dr. Frank Würthner, Julius-Maximilians-Universität Würzburg