Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

  • Fachgebiet: Organische Chemie
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Goldmedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1911
  • Vergeben in: Ungeraden Jahren

Der Preis ist momentan ausgeschrieben. 

Erforderliche Nominierungsunterlagen: Kurze Begründung, Lebenslauf und Publikationsliste mit den Top10-Publikationen
Deadline: 1. Oktober 2022
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Die Adolf-von-Baeyer-Denkmünze wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der organische Chemie verliehen. Der Preis wurde 1910 von Carl Duisberg zum Andenken an das 50-jährige Dozentenjubiläum und den 75. Geburtstag seines Lehrers Adolf von Baeyer gestiftet. Seit 1949 vergibt die GDCh diese Auszeichnung. Sie wurde zunächst von der Baeyer AG und später aus einem Sondervermögen der GDCh finanziert. Der Namensgeber Adolf von Baeyer zählt zu den bedeutesten Chemikern seiner Zeit und wurde 1905 für die Synthese des Indigo und der Triphenylmethan-Farbstoffe mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt.

Preisträger 2019 - Frank Würthner, Würzburg

Professor Frank Würthner erhielt die Adolf-von-Baeyer-Denkmünze für seine grundlegenden Arbeiten zur supramolekularen Chemie, insbesondere von Farbstoffen, welche zur Aufklärung von Aggregationsmechanismen und daraus resultierender Überstrukturbildung beigetragen sowie wegweisende Anwendungen in molekularen Materialien und (opto)elektronischen Bauelementen eröffnet haben.

Mehr Informationen zu Professor Würthner
 

Ausgezeichnete Personen seit 1911

2019 Frank Würthner, Würzburg
2017 Peter R. Schreiner, Gießen
2015 Carsten Bolm, Aachen
2013 Klaus Müllen, Mainz
2011

François Diederich, Zürich/Schweiz

2009 Gerhard Erker, Münster
2007 Wolfram Sander, Bochum
2005 Armin de Meijere, Göttingen
2003 Fritz Vögtle, Bonn
2001 Dieter Hoppe, Münster
1999 Manfred Regitz, Kaiserslautern
1996 Henning Hopf, Braunschweig
1994 Rolf Gleiter, Heidelberg
1991 Günther Maier, Gießen
1989 Horst Prinzbach, Freiburg
1987 Wolfgang Kirmse, Bochum
1986

Paul von Ragué Schleyer, Erlangen

1985 Wolfgang Richard Roth, Bochum
1983 Christoph Rüchardt, Freiburg
1980 Klaus Hafner, Darmstadt
1979 Heinz A. Staab, Heidelberg
1978 Rudolf Wiechert, Berlin
1975 Hans Albert Offe, Wuppertal-Elberfeld
1971 Eugen Müller, Tübingen
1968 Otto Scherer, Frankfurt a. M.
1967 Siegfried Hünig, Würzburg
1965 Franz Sondheimer, Cambridge/UK
1963 Otto Roelen, Oberhausen-Holten
1961 John Eggert, Zürich/Schweiz
1960

Erich Haack, Mannheim
Fritz Lindner, Frankfurt a. M.
Heinrich Ruschig, Frankfurt a. M.

1958 Paul Schlack, Frankfurt a. M.
1957 Alfred Rieche, Berlin-Adlershof
1956 Gerhard Schrader, Wuppertal-Elberfeld
1955 Hermann O. L. Fischer, Berkeley/USA
1954 Arthur Zitscher, Offenbach a. M. 
1953 Georg Wittig, Tübingen
1952 Gustav Ehrhart, Frankfurt a. M.
1951 Otto Bayer, Leverkusen
1949 Walter Reppe, Ludwigshafen

Preisträger der Carl-Duisberg-Stiftung

1934 Richard Kuhn, Heidelberg
1931 Otto Diels, Kiel
1929 Adolf Grün,Grenzach
1927 Adolf Windaus, Göttingen
1925 Otto Heinrich Warburg, Berlin
1924

Oscar Dressel, Bonn
Bernhard Heymann, Leverkusen
Richard Kothe, Leverkusen

1921 Max von Laue, Berlin
1919

Wilhelm Connstein, Berlin
Karl Lüdecke, Berlin

1914 Richard Willstätter, München
1911 Paul Friedlaender, Darmstadt

 

Auswahlkommission

Prof. Dr. Albrecht Berkessel, Universität zu Köln (Federführung Baeyer)
Prof. Dr. Bart Jan Ravoo, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Federführung Fischer)
Prof. Dr. Anke Krüger, Universität Stuttgart    
Prof. Dr. Klaus Müllen, Max-Planck-Institut für Polymerforschung    
Prof. Dr. Tanja Weil, Max-Planck-Institut für Polymerforschung    
Prof. Dr. Frank Würthner, Julius-Maximilians-Universität Würzburg    

   

zuletzt geändert am: 18.05.2022 14:39 Uhr von J.Herr