Liebig-Denkmünze

Liebig-Denkmünze

  • Fachgebiet: Gesamte Chemie
  • Besteht aus: 7.500 €, Silbermedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1962
  • Ausschreibung: Momentan nicht ausgeschrieben

Auszug aus der Stiftungsurkunde

In der Stiftungsurkunde der Liebig-Denkmünze des Vereins Deutscher Chemiker heißt es:

"Gestiftet vom Verein am 12. Mai 1903, dem hundertjährigen Geburtstage Liebigs.
Zu Ehren des deutschen Altmeisters der Chemie, der neue Bahnen wies in Hörsaal und Werkstatt;
dem Schöpfer des modernen Laboratoriums,
dem klassischen Schriftsteller und Denker auf weitem Gebiete des Naturerkennens zum Gedächtnis;
als Ansporn und Lohn für schaffende und forschende deutsche Chemiker in Erfüllung des Vereinszweckes: der Förderung der Chemie."

 

Die GDCh verleiht die Liebig-Denkmünze für hervorragende Leistungen auf dem gesamten Gebiet der Chemie.

Aktueller Preisträger: Herbert Waldmann, Dortmund

Professor Herbert Waldmann erhielt die Liebig-Denkmünze 2020 als Würdigung seiner herausragenden Arbeit auf dem Gebiet der chemischen Biologie. Die Verleihung wird 2021 stattfinden.

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Preisträger 2018 - Wolfgang Schnick, München

Professor Wolfgang Schnick wurde von der GDCh mit der Liebig-Denkmünze für seine wegweisenden Arbeiten zur Erschließung und strukturellen Charakterisierung zahlreicher neuer Nitride sowie für die Nutzung dieser Erkenntnisse zur Entwicklung hochinnovativer Luminophore gewürdigt.

Mehr Informationen zu Professor Schnick

PreisträgerInnen seit 1903

2020 Herbert Waldmann, Dortmund
2018 Wolfgang Schnick, München
2016 Markus Antonietti, Potsdam
2014 Hans-Ulrich Reißig, Berlin
2012 Walter Thiel, Mühlheim a. d. Ruhr
2010 Joachim Sauer, Berlin
2008 Wilfgang Krätschmer, Heidelberg
2006 Herbert Mayr, München
2004 Arndt Simon, Stuttgart
2002 Hans Wolfgang Spiess, Mainz
2000 Reinhart Ahlrichs, Karlsruhe
1998 Helmut Schwarz, Berlin
1996 Werner Kutzelnigg, Bochum
1994 Wolfgang Beck, München
1993 Reinhard W. Hoffmann, Marburg
1991 Kurt Issleib, Halle (Saale)
1989 Meinhart Zenk, München
1987 Gerhard Ertl, Berlin
1986 Rolf Appel, Bonn
1984 Ulrich Schöllkopf, Göttingen
1983 Dieter Oesterheit, München
1981 Armin Weiss, München
1980 Ernst Ruch, Berlin
1976 Horst Pommer, Ludwigshafen
1973 Leopold Horner, Mainz
1972 Hans-Werner Kuhn, Göttingen
1969 Oskar Glemser, Göttingen
1967 Erich Thilo, Berlin
1965 Wilhelm Husmann, Aachen
1964 Günter Scheibe, München
1961 Rolf Huisgen, München
1960 Georg-Maria Schwab, München
1958 Gerhard Schramm, Tübingen
1957 Friedrich A. Paneth, Mainz
1956 Heinrich Hock, Clausthal
1955 Feodor Lynen, München
1953 Wilhelm Moschel, Leverkusen
1951 Wilhelm Klemm, Münster
1950 Erich Konrad, Leverkusen

 

PreisträgerInnen der Deutschen Chemischen Gesellschaft

1940 Otto Hönigschmid, München
1938 Eduard Zintl, Darmstadt
1937 Ernst Späth, Wien/Österreich
1936 Gustav F. Hüttig, Prag/Tschechien
1935

Walther A. Roth, Braunschweig

Karl Ziegler, Heidelberg

1934 Ferdinand Flury, Würzburg
1933 Adolf Spilker, Duisburg
1931

Friedrich Emich, Graz/Österreich

Ida Noddack, Berlin

Walter Noddack, Berlin

1930 Otto Ruff, Breslau
1929 Hans Fischer, München
1928 Friedrich Bergius, Heidelberg
1927 Fritz Raschig, Ludwigshafen
1926 Robert-Emanuel Schmidt, Wuppertal-Elberfeld
1925 Gustav Tammann, Göttingen
1924 Max Schroeder, Berlin
1922 Wilhelm Normann, Chemnitz
1921 Max Planck, Berlin
1919 Carl Bosch, Ludwigshafen
1914 Fritz Haber, Berlin
1913 Emil Ehrensberger, Traunstein
1912 Carl Harries, Berlin
1911 Paul Ehrlich, Frankfurt a. M.
1909 Otto Schott, Jena
1908 Otto Schönherr, Dresden
1907 Adolf Frank, Berlin
1905 Eduard Buchner, Würzburg
1904 Rudolf Knietsch, Ludwigshafen
1903 Adolf von Baeyer, München

 

Auswahlkommission

Prof. Katharina AL-SHAMERY, Oldenburg (Federführung)
Prof. Frank NEESE, Mülheim a. d. Ruhr
Prof. Beate KOKSCH, Berlin
Prof. Ulrich S. SCHUBERT, Jena
Prof. Franc MEYER, Göttingen

zuletzt geändert am: 03.07.2020 10:15 Uhr von J.Herr