Gmelin-Beilstein-Denkmünze

Gmelin-Beilstein-Denkmünze

  • Fachgebiet: Geschichte der Chemie
  • Besteht aus: 7.500 €, Silbermedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1954
  • Ausschreibung: Momentan nicht ausgeschrieben

Die Gmelin-Beilstein-Denkmünze wird von der GDCh an in- und ausländische Persönlichkeiten verliehen, die sich besondere Verdienste um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information erworben haben. Der Preis wurde 1954 von der Hoechst AG gestiftet und wird seit 1996 von der GDCh finanziert. Der Preis erinnert an die Herren Leopold Gmelin und Friedrich Beilstein, die im 19. Jahrhundert die ersten Handbücher zur anorganischen und zur organischen Chemie veröffentlichten. 

Aktueller Preisträger: Guillermo Restrepo, Leipzig

Die GDCh würdigt Dr. Guillermo Restrepo mit der Gmelin-Beilstein-Denkmünze 2020 für seine interdisziplinäre Forschung, die Mathematik, Geschichte und Philosophie der Chemie verbindet und dadurch zu neuen Erkenntnissen führt. Die Verleihung findet 2021 statt.

Mehr Informationen zu Dr. Guillermo Restrepo

 

Preisträger 2018 - René Deplanque, Lübeck

Foto: privat

Professor René Deplanque erhält die Gmelin-Beilstein-Denkmünze in Würdigung seiner Verdienste um die chemische Fachinformation. Sein Wirken bei der Digitalisierung älterer deutscher Fachliteratur hat wertvolle Inhalte international und zeitgemäß zugänglich gemacht. Aufbau und Betreuung wichtiger Informationsdienste in der Chemie und der Aufbau einer vernetzten Lernplattform bereichern die Chemieinformation im Internet.

Mehr Informationen zu Professor Deplanque

PreisträgerInnen seit 1954

2020 Guillermo Restrepo, Leipzig
2018 René Deplanque, Lübeck
2016 Joe P. Richmond, Heidelberg
2014 Henning Hopf, Braunschweig
2012 Engelbert Zaß, Zürich/Schweiz
2010 Jürgen Gmehling, Oldenburg
2007 Olga Kennard, Cambridge/UK
2005 Ute Deichmann, Köln und London/UK
2002 Ursula Schoch-Grübler, Ludwigshafen
2000 Peter Gölitz, Weinheim
1995 Christoph Meinel, Regensburg
1991 Johann Gasteiger, München
1990 Christian Weiske, Berlin
1988 Gerd M. Ahrenholz, Leverkusen
1987 Jürgen Schaafhausen, Bad Soden
1983

Robert Fugmann, Frankfurt a. M.

Ernst Meyer, Ludwigshafen

1981 Fred A. Tate, Columbus/USA
1980 Margot Becke-Goehring, Frankfurt a. M.
1977 Günter Kresze, München
1976 Hans Rudolf Christen, Zürich/Schweiz
1973 Werner Schultheis, Frankfurt a. M.
1966 Eduard Kreuzhage, Weinheim
1965 Jean Baptiste Gillis, Gent/Belgien
1962 Erich Pietsch, Frankfurt a. M.
1958 Wilhelm Foerst, Heidelberg
1956 Friedrich Richter, frankfurt a.M.
1954

Paul Walden, Gammertingen

Maximilian Pflücke, Berlin

 

Auswahlkommission

Dr. Frank OELLIEN, Stadecken-Elsheim (Vertretung Fachgruppe: "CIC") (Federführung)
Dr. Gisela BOECK, Rostock
Dr. Steffen PAULY, Heidelberg
Prof. Achim ZIELESNY, Recklinghausen
Dr. Vera KÖSTER, Weinheim

zuletzt geändert am: 03.07.2020 10:14 Uhr von J.Herr