Gmelin-Beilstein-Denkmünze

Gmelin-Beilstein-Denkmünze

  • Fachgebiet: Geschichte der Chemie, Chemie-Information und chemische Literatur
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Silbermedaille, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1954
  • Vergeben in: Geraden Jahren

Die Gmelin-Beilstein-Denkmünze wird von der GDCh an in- und ausländische Persönlichkeiten verliehen, die sich besondere Verdienste um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information erworben haben. Der Preis wurde 1954 von der Hoechst AG gestiftet und wird seit 1996 von der GDCh finanziert. Der Preis erinnert an die Herren Leopold Gmelin und Friedrich Beilstein, die im 19. Jahrhundert die ersten Handbücher zur anorganischen und zur organischen Chemie veröffentlichten. 

Aktueller Preisträger: Gisbert Schneider, ETH Zürich

Foto: Grace Baey

Die GDCh würdigt Prof. Dr. Gisbert Schneider mit der Gmelin-Beilstein-Denkmünze 2022 für seine Pionierarbeit bei der Integration von Machine-Learning-Methoden in die praktische Medizinische Chemie womit er der Wegbereiter der heutigen Künstlichen-Intelligenz-Ansätze im Wirkstoffdesign ist. Weiterhin prägten er die Begriffe „scaffold-hopping“ und „frequent hitter“, die heute aus dem Vokabular der Medizinischen Chemie nicht mehr wegzudenken sind.

Mehr Informationen zu Gisbert Schneider

 

Ausgezeichnete Personen seit 1954

2022 Gisbert Schneider, ETH Zürich/Schweiz
2020 Guillermo Restrepo, Leipzig
2018 René Deplanque, Lübeck
2016 Joe P. Richmond, Heidelberg
2014 Henning Hopf, Braunschweig
2012 Engelbert Zaß, Zürich/Schweiz
2010 Jürgen Gmehling, Oldenburg
2007 Olga Kennard, Cambridge/UK
2005 Ute Deichmann, Köln und London/UK
2002 Ursula Schoch-Grübler, Ludwigshafen
2000 Peter Gölitz, Weinheim
1995 Christoph Meinel, Regensburg
1991 Johann Gasteiger, München
1990 Christian Weiske, Berlin
1988 Gerd M. Ahrenholz, Leverkusen
1987 Jürgen Schaafhausen, Bad Soden
1983

Robert Fugmann, Frankfurt a. M.

Ernst Meyer, Ludwigshafen

1981 Fred A. Tate, Columbus/USA
1980 Margot Becke-Goehring, Frankfurt a. M.
1977 Günter Kresze, München
1976 Hans Rudolf Christen, Zürich/Schweiz
1973 Werner Schultheis, Frankfurt a. M.
1966 Eduard Kreuzhage, Weinheim
1965 Jean Baptiste Gillis, Gent/Belgien
1962 Erich Pietsch, Frankfurt a. M.
1958 Wilhelm Foerst, Heidelberg
1956 Friedrich Richter, frankfurt a.M.
1954

Paul Walden, Gammertingen

Maximilian Pflücke, Berlin

 

Auswahlkommission

Dr. Vera Köster, Wiley-VCH Weinheim
Dr. Gisela Boeck, Universität Rostock
Prof. Dr. Stefan M. Kast, Technische Universität Dortmund
Dr. Steffen Pauly, Springer-Verlag GmbH
Prof. Dr. Achim Zielesny, Westfälische Hochschule

zuletzt geändert am: 12.04.2022 14:26 Uhr von J.Herr