
GDCh-Preis für Biokatalyse

Dr. Mona Haase erhält den GDCh-Preis für Biokatalyse für ihre mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation, die sie am Institut für Bioorganische Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf anfertigte. Darin entwickelte sie eine effiziente und ressourcenschonende chemoenzymatische Route zur Synthese des Naturstoffs Lansai B. Durch rationales Proteindesign verbesserte sie die eingesetzten C-Methyltransferasen und klärte zugleich die natürliche Bildung des Wirkstoffs auf. Ihre Arbeit verbindet Molekularbiologie, organische Synthese und Strukturbiologie.
Für herausragende Dissertationen auf dem Gebiet der Biokatalyse hat unser Mitglied Prof. Dr. em. Manfred Schneider den GDCh-Preis für Biokatalyse eingerichtet. Er wird an junge Doktoren und Doktorinnen vergeben, deren Promotion nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

| 2026 | Mona Haase, Durham University, Durham, UK |
| 2024 | Sebastian Gergel, EnginZyme AB, Solna, Schweden |
| 2022 | Ulrich Markel, University of California, San Diego/USA |
| 2020 | Nadine Zumbrägel, Bielefeld |
Prof. Dr. Uwe T. Bornscheuer, Universität Greifswald (Federführung)
Prof. Dr. Kathrin Castiglione, Fr.-A.-Universität Erlangen-Nürnberg
Jun.-Prof. Stephan Hammer, Universität Bielefeld
Prof. Dr. Udo Kragl, Universität Rostock
Prof. Dr. Dörte Rother, Forschungszentrum Jülich GmbH
Prof. Dr. Anett Schallmey, TU Braunschweig
Prof. Dr. Cathleen Zeymer, Technische Universität München