IUPAC/Deutscher Zentralausschuss für Chemie

IUPAC/Deutscher Zentralausschuss für Chemie

Um die chemischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland in der IUPAC (Internationalen Union für Reine und Angewandte Chemie) vertreten zu können, wurde auf Anregung der GDCh im Jahre 1952 in Göttingen der "Bundesausschuss der Deutschen Chemie", der heutige "Deutscher Zentralausschuss für Chemie" (DZfCh) gegründet.

Der DZfCh ist also die deutsche Mitgliedsorganisation (die sog. National Adhering Organization, NAO) der IUPAC, d.h. alle die IUPAC betreffenden Angelegenheiten werden vom DZfCh geregelt. Die Geschäftsführung des DZfCh liegt bei der GDCh-Geschäftsstelle. Ihm gehören heute folgende Organisationen als Mitglied an:

DECHEMA e.V.
Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie e.V.
Deutsche Kautschuk-Gesellschaft e.V.
Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V.
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Kolloid-Gesellschaft e.V.
Verband der Chemischen Industrie e.V.

Der Vorsitzende des DZfCh ist Prof. Dr. Dr.h.c. Lutz Friedjan Tietze, Universität Göttingen. Geschäftsführer ist Prof. Dr. Wolfram Koch , GDCh, Frankfurt a.M.
Prof. Dr. Koch ist außerdem seit 2008 Mitglied des Finanzausschusses der IUPAC.

Persönliche Mitgliedschaft in der IUPAC

Die Internationale Union für Reine und Angewandte Chemie (IUPAC) wird getragen von den chemierelevanten Organisationen aus über 40 Ländern und widmet sich primär Fragen der Nomenklatur und Standardisierung in der Chemie, versteht sich darüber hinaus aber ebenso als eine internationale Plattform zur Stärkung der Interessen der Chemie.

Das Affiliate Membership Program 
der IUPAC ermöglicht Chemikern, persönliche Mitglieder der IUPAC zu werden. Die IUPAC möchte dadurch ihren Kontakt mit den Chemikern in der ganzen Welt auf eine breitere Basis stellen und ihnen die Möglichkeit geben, in der Union mitzuarbeiten.

Vorteile für Persönliche Mitglieder:

kostenloser Bezug der IUPAC-Zeitschrift "Chemistry International", das Informationen über IUPAC-Berichte, neue Nomenklatura, Symposien, persönliche Nachrichten und Adressen der Kommissionsmitglieder enthält. Die Zeitschrift erscheint sechsmal im Jahr;

25% Nachlass auf die Bezugspreise aller IUPAC-Publikationen;
10% Nachlass auf die Teilnehmergebühren aller Symposien und Kongresse, die unter der Schirmherrschaft der IUPAC stehen.

Voraussetzung für die persönliche Mitgliedschaft in der IUPAC ist in jedem Fall die Mitgliedschaft in der nationalen chemischen Gesellschaft, hier also der GDCh. 

Der Mitgliedsbeitrag beträgt  € 26,- und beinhaltet die Lieferung von jährlich sechs Heften der Zeitschrift "Chemistry International". Erscheinungsweise ist zweimonatlich.

Kündigung der IUPAC-Mitgliedschaft kann jeweils zum Jahresende erfolgen, wenn Ihre Kündigung bis zum 30. September bei der GDCh vorliegt.

Wenn Sie als GDCh-Mitglied Interesse an einer persönlichen Mitgliedschaft bei der IUPAC haben, melden Sie sich bitte bei der GDCh-Geschäftsstelle, Dr. Hans-Georg Weinig, Postfach 90 04 40, 60444 Frankfurt am Main, h.weinig@gdch.de

IYC 2011 - Internationales Jahr der Chemie

IYC 2011

Die 63. Vollversammlung der UN erklärte das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Chemie erklärt. Mit der Koordinierung des Internationalen Jahres der Chemie wurde die UNESCO und die IUPAC (International Union of Pure and Applied Chemistry) – die internationale wissenschaftliche Dachorganisation in der Chemie - beauftragt.

Eingebettet in die UN Dekade zur Erziehung zur Nachhaltigen Entwicklung 2005 – 2014 sollte durch ein „Internationales Jahr der Chemie“ das öffentliche Verständnis für die fundamentale Bedeutung der Chemie vertieft werden, insbesondere im Hinblick auf die Rolle, die der Chemie bei der Entwicklung alternativer Energiequellen, der Sicherstellung der Ernährung für eine ständig wachsende Weltbevölkerung und anderen globalen Herausforderungen zukommt.

Im Jahr 2011 jährte sich zudem zum 100. Mal die Verleihung des Nobelpreises für Chemie an Marie Sklodowska-Curie - eine Chance, die weiblichen Beiträge zur Entwicklung der Chemie hervorzuheben. 2011 jährte sich auch die Gründung der IACS (International Association of Chemical Societies), der Vorläuferorganisation der heutigen IUPAC, zum 100. Mal. Die IUPAC wie auch zuvor die IACS wurden gegründet, um den internationalen wissenschaftlichen Austausch und die Zusammenarbeit von Chemikern zu ermöglichen, indem man eine vereinheitlichte Nomenklatur und Terminologie erarbeitet.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker unterstützte das Internationale Jahr der Chemie und konnte dabei auf die Erfahrungen zurückgreifen, die 2003, dem deutschen „Jahr der Chemie“ gesammelt wurden.

Kontakt

Deutscher Zentralausschuss
für Chemie, c/o GDCh
Postfach 90 04 40
60444 Frankfurt/Main
Tel.: 069/7917-482
Fax: 069/7917-1482
h.weinig@gdch.de

Welt der Elemente:

von der IUPAC autorisiertes
Periodensystem

 

Provisional Recommendations

Die Nomenklatur-Empfehlungen
der IUPAC

Reminders and Deadlines

Informations about IUPAC Awards

  

IUPAC Periodicals

Pure and Applied Chemistry is the official monthly Journal 

Chemistry International is the Newsmagazine of IUPAC

Biennial Report

Informieren Sie sich über die Ziele der IUPAC im vorliegenden Geschäftsbericht.

zuletzt geändert am: 14.04.2014 - 14:08 Uhr