Der GDCh-Vorstand hat beschlossen den "GDCh-Preis für Journallismus und Literatur" in "GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation" umzubennen.
Mit der Umbenennung trägt die GDCh der gewachsenen Bedeutung der Wissenschaftskommunikation Rechnung. Neben Journalismus und Publikationen haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Formate etabliert – etwa Podcasts, Blogs, Social Media, Videos oder multimediale Projekte –, die einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung chemischer Inhalte in die Gesellschaft leisten.
Die zweijährliche Vergabe bleibt bestehen.

Der GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftkommunikation wird unabhängig von der Sprache für hervorragende publizistische, schriftstellerische oder wissensvermittelende Leistungen verliehen, die zur Verbreitung von chemiewissenschaftlichen Inhalten im deutschsprachigen Raum in besonderer Weise beitragen. 1980 wurde ein Preis für Journalisten und 1997 ein Preis für Schriftsteller bei der GDCh eingerichtet. Beide Preise wurden alternierend vergeben, bis diese 2008 zum GDCh-Preis für Journalisten und Schriftsteller zusammen gelegt wurden. Mit der Erweiterung im Jahr 2025 trägt die GDCh der gewachsenen Bedeutung und Vielfalt der Wissenschaftskommunikation Rechnung.
Die GDCh zeichnet die Autorin Bonnie Garmus sowie das Übersetzungsteam, bestehend aus Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, für das Buch 'Eine Frage der Chemie' mit dem GDCh-Preis für Journalismus und Literatur 2024 aus. Mit dem Buch 'Eine Frage der Chemie' (Originaltitel: Lessons in Chemistry) veröffentlichte Bonnie Garmus im Jahr 2022 einen Bestseller, der nicht nur 'Chemie' im Titel führt, sondern auch chemische Sachverhalte anspricht. So thematisiert sie beispielsweise die Chemie beim Kochen und die Rolle, die Chemie bei der Entstehung des Lebens gespielt haben könnte. Das Übersetzungsteam Ulrike Wasel und Klaus Timmermann hat hervorragende Arbeit dabei geleistet, das Werk ins Deutsche zu übersetzen und dem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen.



| 2024 | Bonnie Garmus, Ulrike Wesel und Klaus Timmermann |
| 2022 | Lars Fischer, fischblog.com |
| 2020 | Mai Thi Nguyen-Kim |
| 2016 | Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia |
| 2014 | Michael Groß, Oxford/UK |
| 2012 | Vera Köster, Weinheim |
| 2010 | Georg Schwedt, Bonn |
| 2008 | Klaus Roth, Berlin |
| 2003 | John Emsley, Ampthill/UK |
| 2001 | Carl Djerassi, Stanford/USA |
| 1997 | Dietrich Stolzenberg, Hamburg |
| 2006 | Hellmuth Nordwig, Fürstenfeldbruck |
| 1997 | Axel Fischer, München |
| 1996 | Jean Pütz, Köln |
| 1992 | Rainer Flöhl, Frankfurt a. M. |
| 1991 | Hubert Nachtsheim, Frankfurt a. M. |
| 1988 | Friedrich L. Boschke, Bammental |
| 1987 | Reinhold Ellmer, Schwerte |
| 1986 | Otto Krätz, München |
| 1983 | Ernst H. Haux, Bonn |
| 1981 | Hans Jürgen Bersch, Mainz |
Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, Universität Leipzig (Federführung)
Prof. Dr. Stefanie Dehnen, Karlsruher Institut für Technologie
Charlotte Gerischer, JCF Berlin
Dr. Peter Gölitz, ehem. Wiley-VCH
Dr. Michael Groß, Wissenschaftsjournalist, Oxford
Dr. Tom Kinzel, GDCh-Geschäftsführer
Prof. Dr. Holger Wormer, Technische Universität Dortmund
zuletzt geändert am: 30.01.2026 16:01 Uhr von R.Wieneke