GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation

GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation

Neuer Name!

Der GDCh-Vorstand hat beschlossen den "GDCh-Preis für Journallismus und Literatur" in "GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation" umzubennen.

Mit der Umbenennung trägt die GDCh der gewachsenen Bedeutung der Wissenschaftskommunikation Rechnung. Neben Journalismus und Publikationen haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Formate etabliert – etwa Podcasts, Blogs, Social Media, Videos oder multimediale Projekte –, die einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung chemischer Inhalte in die Gesellschaft leisten.
Die zweijährliche Vergabe bleibt bestehen.

  • Fachgebiet: Wissenschaftsjournalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1981
  • Vergeben in: Geraden Jahren

Der GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftkommunikation wird unabhängig von der Sprache für hervorragende publizistische, schriftstellerische oder wissensvermittelende Leistungen verliehen, die zur Verbreitung von chemiewissenschaftlichen Inhalten im deutschsprachigen Raum in besonderer Weise beitragen. 1980 wurde ein Preis für Journalisten und 1997 ein Preis für Schriftsteller bei der GDCh eingerichtet. Beide Preise wurden alternierend vergeben, bis diese 2008 zum GDCh-Preis für Journalisten und Schriftsteller zusammen gelegt wurden. Mit der Erweiterung im Jahr 2025 trägt die GDCh der gewachsenen Bedeutung und Vielfalt der Wissenschaftskommunikation Rechnung.

 

Preisträgerin 2026: Verena Tang

copyright: privat

Die GDCh zeichnet Verena Tang in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen im Wissenschaftsjournalismus zur Chemie mit dem GDCh-Preis für Journalismus und Literatur 2026 aus. Verena Tang verbindet fundierte Fachkenntnisse mit sprachlicher Klarheit und vermittelt chemische sowie naturwissenschaftliche Inhalte auf verständliche, tiefgründige und zugleich anspruchsvolle Weise. In ihren Beiträgen greift sie Themen von hoher Relevanz für Umwelt und Industrie auf und macht diese einem breiten Publikum zugänglich. Besonders hervorzuheben ist ihre Kolumne „Eine Prise Chemie“, in der sie Phänomene aus Küche und Alltag sowie Fragen rund um Lebensmittel und Konsum aus chemischer Perspektive aufschlüsselt und anschaulich erklärt.

Preisträgerinneninterview 2020

Ausgezeichnete Personen seit 1981

2026 Verena Tang
2024 Bonnie Garmus, Ulrike Wesel und Klaus Timmermann
2022 Lars Fischer, fischblog.com
2020 Mai Thi Nguyen-Kim
2016 Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia
2014 Michael Groß, Oxford/UK
2012 Vera Köster, Weinheim
2010 Georg Schwedt, Bonn
2008 Klaus Roth, Berlin

Preisträger des Preises der GDCh für Schriftsteller

2003 John Emsley, Ampthill/UK
2001 Carl Djerassi, Stanford/USA
1997 Dietrich Stolzenberg, Hamburg

Preisträger des Preises der GDCh für Journalisten

2006 Hellmuth Nordwig, Fürstenfeldbruck
1997 Axel Fischer, München
1996 Jean Pütz, Köln
1992 Rainer Flöhl, Frankfurt a. M. 
1991 Hubert Nachtsheim, Frankfurt a. M. 
1988 Friedrich L. Boschke, Bammental
1987 Reinhold Ellmer, Schwerte
1986 Otto Krätz, München
1983 Ernst H. Haux, Bonn
1981 Hans Jürgen Bersch, Mainz

 

Auswahlkommission

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, Universität Leipzig (Federführung)
Prof. Dr. Stefanie Dehnen, Karlsruher Institut für Technologie
Charlotte Gerischer, JCF München
Dr. Peter Gölitz, ehem. Wiley-VCH
Dr. Tom Kinzel, GDCh-Geschäftsführer
Dr. Brigitte Osterath, Wissenschaftsjournalistin, Alfter
Prof. Dr. Holger Wormer, Technische Universität Dortmund
   

zuletzt geändert am: 21.05.2026 08:45 Uhr von R.Wieneke