GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation

GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation

Neuer Name!

Der GDCh-Vorstand hat beschlossen den "GDCh-Preis für Journallismus und Literatur" in "GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation" umzubennen.

Mit der Umbenennung trägt die GDCh der gewachsenen Bedeutung der Wissenschaftskommunikation Rechnung. Neben Journalismus und Publikationen haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Formate etabliert – etwa Podcasts, Blogs, Social Media, Videos oder multimediale Projekte –, die einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung chemischer Inhalte in die Gesellschaft leisten.
Die zweijährliche Vergabe bleibt bestehen.

  • Fachgebiet: Wissenschaftsjournalismus, Literatur und Wissenschaftskommunikation
  • Besteht aus: 7.500 Euro, Urkunde
  • Erstmals vergeben: 1981
  • Vergeben in: Geraden Jahren

Der GDCh-Preis für Journalismus, Literatur und Wissenschaftkommunikation wird unabhängig von der Sprache für hervorragende publizistische, schriftstellerische oder wissensvermittelende Leistungen verliehen, die zur Verbreitung von chemiewissenschaftlichen Inhalten im deutschsprachigen Raum in besonderer Weise beitragen. 1980 wurde ein Preis für Journalisten und 1997 ein Preis für Schriftsteller bei der GDCh eingerichtet. Beide Preise wurden alternierend vergeben, bis diese 2008 zum GDCh-Preis für Journalisten und Schriftsteller zusammen gelegt wurden. Mit der Erweiterung im Jahr 2025 trägt die GDCh der gewachsenen Bedeutung und Vielfalt der Wissenschaftskommunikation Rechnung.

 

Preisträger 2024: Bonnie Garmus, Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Die GDCh zeichnet die Autorin Bonnie Garmus sowie das Übersetzungsteam, bestehend aus Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, für das Buch 'Eine Frage der Chemie' mit dem GDCh-Preis für Journalismus und Literatur 2024 aus. Mit dem Buch 'Eine Frage der Chemie' (Originaltitel: Lessons in Chemistry) veröffentlichte Bonnie Garmus im Jahr 2022 einen Bestseller, der nicht nur 'Chemie' im Titel führt, sondern auch chemische Sachverhalte anspricht. So thematisiert sie beispielsweise die Chemie beim Kochen und die Rolle, die Chemie bei der Entstehung des Lebens gespielt haben könnte. Das Übersetzungsteam Ulrike Wasel und Klaus Timmermann hat hervorragende Arbeit dabei geleistet, das Werk ins Deutsche zu übersetzen und dem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen.

Bonnie Garmus
(© Moya Nolan / Piper Verlag)
Ulrike Wasel
(Foto: privat)
Klaus Timmermann
(Foto: privat)

Preisträgerinneninterview 2020

Ausgezeichnete Personen seit 1981

2024 Bonnie Garmus, Ulrike Wesel und Klaus Timmermann
2022 Lars Fischer, fischblog.com
2020 Mai Thi Nguyen-Kim
2016 Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia
2014 Michael Groß, Oxford/UK
2012 Vera Köster, Weinheim
2010 Georg Schwedt, Bonn
2008 Klaus Roth, Berlin

Preisträger des Preises der GDCh für Schriftsteller

2003 John Emsley, Ampthill/UK
2001 Carl Djerassi, Stanford/USA
1997 Dietrich Stolzenberg, Hamburg

Preisträger des Preises der GDCh für Journalisten

2006 Hellmuth Nordwig, Fürstenfeldbruck
1997 Axel Fischer, München
1996 Jean Pütz, Köln
1992 Rainer Flöhl, Frankfurt a. M. 
1991 Hubert Nachtsheim, Frankfurt a. M. 
1988 Friedrich L. Boschke, Bammental
1987 Reinhold Ellmer, Schwerte
1986 Otto Krätz, München
1983 Ernst H. Haux, Bonn
1981 Hans Jürgen Bersch, Mainz

 

Auswahlkommission

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, Universität Leipzig (Federführung)
Prof. Dr. Stefanie Dehnen, Karlsruher Institut für Technologie
Charlotte Gerischer, JCF Berlin
Dr. Peter Gölitz, ehem. Wiley-VCH
Dr. Michael Groß, Wissenschaftsjournalist, Oxford
Dr. Tom Kinzel, GDCh-Geschäftsführer
Prof. Dr. Holger Wormer, Technische Universität Dortmund
   

zuletzt geändert am: 30.01.2026 16:01 Uhr von R.Wieneke