Statistik Chemiestudiengänge

Die GDCh-Statistik der Chemiestudiengänge

... ist nicht irgendeine Publikation von uns, sondern die wichtigste jährliche Veröffentlichung der GDCh. Wie viele Studienanfänger in Chemie gibt es in Stuttgart oder Reutlingen, wie viele Absolventen in Oldenburg oder Idstein und wie viele Doktoranden in Jena oder Frankfurt? Wie viele Studierende haben die verschiedenen Masterstudiengänge in Leipzig, Regensburg oder Hannover? Wie lange studiert man in Düsselorf, Halle oder Bielefeld und gibt es an der Münchener TU bessere Noten als an der LMU? Wie viele Absolventen einer Uni oder Fachhochschule gehen mit dem Bachelor oder Master in den Beruf und wo kommen sie unter? Wie viele der promovierten Absolventen gehen ins Ausland? Bei 56 Seiten, 21 Grafiken und 36 Tabellen bleibt kaum eine Frage unbeantwortet.

Unsere Statistik erfasst die Chemiestudiengänge (incl. Biochemie/Life Sciences, Lebensmittelchemie) an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland.

Die Broschüre "Chemiestudiengänge in Deutschland - Statistische Daten" erscheint jährlich Ende Juni. Eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Daten ist jeweils in der Juli/August-Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" veröffentlicht.  

Statistik 2015 (Veröffentlichung Juni 2016)

Wie in den Vorjahren hat die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auch 2016 umfangreiche statistische Daten zu den Chemiestudiengängen erhoben. Abgefragt wurden die Daten des Jahres 2015 in den Studiengängen Chemie, Wirtschaftschemie, Biochemie/Life Sciences, Lebensmittelchemie und die Chemiestudiengänge an Fachhochschulen. Erfasst wurden die Anfängerzahlen, die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen sowie die jeweiligen Noten und Studiendauern. Außerdem machten viele Hochschulen Angaben zum Berufseinstieg ihrer Absolventen nach Studienabschluss oder Promotion.

Danach sind die Anfängerzahlen in Chemie und Biochemie erneut angestiegen, während sie in Lebensmittelchemie und an Fachhochschulen auf Vorjahresniveau blieben. Die Gesamtzahl der Studienanfänger lag mit 11586 bereits im 5. Jahr bei über 10000. Zählt man Master- und Diplom-Abschlüsse zusammen, sind die Absolventenzahlen in Chemie und an Fachhochschulen gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in Biochemie und Lebensmittelchemie leicht gesunken.

Fast alle Bachelor-Absolventen an Universitäten schlossen ein Master-Studium an. An den Fachhochschulen lag dieser Anteil bei 63%. Rund 80% der Master-Absolventen an Universitäten begannen eine Promotion. Dieser Wert ist geringer als im langjährigen Mittel (90%) und die nächsten Jahre werden zeigen, ob sich dieses im letzten Jahr erstmals aufgetretene Phänomen verstetigt. Die Zahl der Promotionen hat erneut zugenommen. Der Arbeitsmarkt für diese Berufseinsteiger gestaltete sich wie im Vorjahr schwieriger als vor einigen Jahren. 

Hier finden Sie die Broschüre (Statistische Daten 2015,  Seiten, 1,9 MB, veröffentlicht im Juni 2016). 

Grafiken als pdf-Dateien zum Download

Hier finden Sie die folgenden Graphiken zum Download als pdf-Dateien:

 

Studiengänge Chemie (12 Seiten, 1,08 MB)    öffnen

  1. Anzahl Studienanfänger
  2. Anzahl Examina
  3. Anzahl Promotionen
  4. prozentualer Anteil ausländischer Studierender und Absolventen
  5. Absolute Anzahl ausländischer Doktoranden
  6. Studiendauer
  7. Benotung von Bachelor-, Master- und Promotionsprüfungen
  8. Erster Berufsschritt der Master-Absolventen 2015
  9. Erster Berufsschritt der promovierten Absolventen 2015
  10. Erster Berufsschritt der promovierten Absolventen 2003 - 2015

 

Studiengänge Biochemie (6 Seiten, 550 kb)    öffnen

  1. Anzahl Studienanfänger
  2. Anzahl Examina
  3. Benotung von Bachelor-, Master- und Promotionsprüfungen
  4. Erster Berufsschritt der Masterabsolventen 2015

 

Studiengänge Lebensmittelchemie (3 Seiten, 334 kb)    öffnen

  1. Anzahl Studienanfänger
  2. Anzahl Examina

 

Chemiestudiengänge an Fachhochschulen (4 Seiten, 367 kb)    öffnen

  1. Anzahl Studienanfänger
  2. Anzahl Examina
  3. Erster Berufsschritt der Bachelor- und Master-Absolventen 2015

 

Alle Chemiestudiengänge (4 Seiten, 495 kb)    öffnen

  1. Anfänger/innen in den Chemiestudiengängen
  2. Absolvent/innen in den Chemiestudiengängen

 

Wenn Sie eine Grafik in eine PowerPoint-Präsentation einbauen möchten, schicken Sie uns eine Mail. Sie erhalten dann eine pptx-Datei.

Kein Geheimnis: die Berechnung der Studiendauer

Um kaum einen Wert kämpfen die Hochschulen so engagiert wie um die Studiendauern. Schließlich sind kurze Studiendauern ein wichtiger Pluspunkt im Wettbewerb um Studenten. Damit nicht einzelne Studierende, die durch Krankheit, Nebenjob oder andere Gründe wesentlich länger bis zum Examen brauchen als der Durchschnitt, den Wert ihrer Hochschule "verderben", werden aus den Angaben der Hochschulen die Medianwerte, auch 50 %-Werte genannt, berechnet.

Sie stellen sicher, dass besonders langsame Studierende, aber auch die "Überflieger" mit extrem kurzer Studiendauer unberücksichtigt bleiben, und erlauben einen besseren Vergleich der Studiendauern als der arithmetische Durchschnitt. Was der Medianwert genau ist und wie man ihn berechnet, können Sie hier  nachlesen.

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zuletzt geändert am: 29.06.2016 - 10:17 Uhr von K.Schmitz