FAQs

Frequently Asked Questions

Nachfolgend finden Sie die Frequently Asked Questions (FAQs) zu CheMento, dem Mentoring Programm der GDCh.

Ist Ihre Frage nicht dabei? Dann senden Sie uns eine Nachricht an mentoring@gdch.de

Was ist Mentoring?

Mentoring ist ein bewährtes Instrument der Nachwuchsförderung und Personalentwicklung in Unternehmen, Hochschulen und anderen Organisationen. Der Begriff Mentoring beschreibt die persönliche Beziehung zwischen einer erfahrenen Persönlichkeit (Mentor) und einer weniger erfahreneren Person (Mentee) zur Unterstützung der persönlichen und beruflichen Entwicklung. CheMento ist als One-to-one Mentoring konzipiert, d.h. ein Mentor betreut einen Mentee.

Was ist ein Mentor?

Als Mentor versteht man eine (berufs-)erfahrene Person, die Hilfestellung bei Fragen der persönlichen und beruflichen Entwickling anbietet. Bei CheMento handelt es sich um berufserfahrene Chemiker (mindestens 3 bis 5 Jahre im Beruf), die in Wirtschaft, Wissenschaft oder Verwaltung tätig sind. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf den Seiten „Informationen für Mentoren“ (siehe auch „wer kann teilnehmen?“).

Was ist ein Mentee?

Als Mentee bezeichnet man eine wenig (berufs-)erfahrene Person, die Unterstützung in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung erhält.  Bei CheMento handelt es sich um Studierende und Promovierende die kurz vor dem Berufseinstieg stehen sowie junge Absolvent*innen aus allen Bereichen der Chemie. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf den Seiten „Informationen für Mentees“ (siehe auch „wer kann teilnehmen?“).

Wie lange dauert das Programm?

Eine Mentoring-Kooperation kann zeitlich begrenzt sein oder aber über viele Jahre andauern. CheMento ist für eine Dauer von einem Jahr konzipiert.

Wie viele Tandems können in einem Jahr teilnehmen?

Als Tandem bezeichnet man die Zusammenstellung von Mentor und Mentee nach einem Matching-Verfahren. CheMento wird mit maximal 30 Tandems durchgeführt.

Wie sehen die Auswahlkriterien aus?

Wichtige Kriterien für den Auswahlprozess sind die fachliche und berufliche Orientierung, die persönliche Entwicklung sowie die räumliche Distanz der Wohnorte. Eine wichtige Rolle spielen aber auch persönliche Interessen und Erfahrungen der Mentees und Mentoren.

Ziel des Matchings ist, allen für das Programm auswählten Mentees geeignete Mentoren zuzuordnen. Das heißt, dass aus einem Pool von potenziellen Mentoren die zu den Mentees passenden Tandempartner ausgewählt werden. Daher wird nicht allen als Mentoren meldeten Personen ein Mentee zugeordnet werden können.

Können Mentees Wünsche zu ihren Mentoren äußern?

Ja, das  ist möglich. Im Anmeldeformular sollen Mentees u.a. auf ihre Erwartungen und Wünsche an die Mentoren eingehen. Hat man bereits einen konkreten "Wunschmentor", kann man dies ebenfalls bei der Anmeldung mit angeben. Voraussetzung ist, dass sich diese Person als Mentor bei der GDCh angemeldet hat oder dies bis zum 15. Oktober tut. Wenn Sie als Mentee-Bewerber also eine bestimmte Person als Wunschmentor im Kopf haben, nehmen Sie mit ihr Kontakt auf und motivieren Sie sie zu einer Anmeldung als Mentor.  

Wann ist der Anmeldeschluss?

Der Anmeldeschluss (Mentoren) bzw. Bewerbungsschluss (Mentees) ist der 15. Oktober 2019. Da das Rahmenprogramm drei gemeinsame Veranstaltungen für die Teilnehmer vorsieht, ist CheMento mit einem gemeinsamen Start für alle Teilnehmer konzipiert. Ein fortlaufender Einstieg in das Programm ist daher nicht möglich.

Bewerbungen für Mentees sind ab 1. September 2019 möglich.

Was passiert mit den eingereichten Daten?

Ihre Daten werden vertraulich und nur für die Abwicklung des Mentoring-Programms behandelt. Außer dem GDCh-Karriereservice haben keine weiteren GDCh-Mitarbeiter Zugriff auf die Daten. 

Kontaktdaten der Teilnehmer werden zum Abschluss der Matchingphase an den jeweiligen Tandempartner (Mentee sowie Mentor) bereitgestellt, damit der Mentee Kontakt aufnehmen kann.

Wann fällt die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung der Bewerbungen?

Die Sichtung der Unterlagen und das Matching werden von Mitte Oktober bis Ende November 2019 durchgeführt. Danach wird der Beirat die offizielle Entscheidung über die Teilnahme der Bewerber treffen. Bis Anfang Dezember werden alle Mentee-Bewerber und Mentoren benachrichtigt.

Welches sind die Gründe für eine Ablehnung von Mentee-Bewerbern?

Zunächst haben wir leider nur 30 Tandemplätze. Es können also nicht alle Bewerber mitmachen.

Ausgehend von den Wünschen und Erwartungen der Mentee-Bewerber, die im Anmeldeformular formuliert werden, versuchen wir, einen geeigneten Mentoren zu finden. Dies klappt leider nicht immer. Das heißt, nicht für jeden Mentee-Kandidaten ist auch ein geeigneter Mentor vorhanden.

Die Auswahl erfolgt also weder nach besonderer Qualifikation noch nach "Härtefällen".

Welches sind die Gründe für die Nichtberücksichtigung von Mentoren?

Ausgehend von den Wünschen und Erwartungen der Mentee-Bewerber, die im Anmeldeformular formuliert werden, versuchen wir, für diese Mentees einen geeigneten Mentoren zu finden. Das heißt, dass nicht jedem Mentor auch ein Mentee zugeordnet werden kann. Die Nichtberücksichtigung ist also keine Beurteilung der Qualifikation eines Mentors.

Ist das Programm kostenpflichtig?

Nein, die Teilnahme an CheMento ist kostenfrei. Fahrtkosten und ggf. Übernachtungskosten müssen von den Teilnehmern selbst getragen werden.

Warum müssen Mentees die Fahrtkosten selber zahlen?

Auch wenn die Mentoren ehrenamtlich arbeiten, fallen für das Programm Kosten an. Diese umfassen z.B. Personalkosten für die mit der Organisation befassten Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle, Kosten für Materialien (Flyer, Infos für Teilnehmer etc.) und Veranstaltungen (Räumlichkeiten, Catering).

Diese Kosten werden von der GDCh und damit von ihren Mitgliedern getragen. Da der allergrößte Teil der Mitglieder also das Programm unterstützt, ohne davon zu profitieren, halten wir es für angemessen, dass diejenigen, die tatsächlich davon profitieren, auch einen eigenen Anteil zu CheMento leisten.

Fahrtkosten lassen sich mit Fahrgemeinschaften, Mitfahrzentralen, Fernbussen und Sparpreisen der Bahn niedrig halten und auch wenn der persönliche Kontakt sehr wichtig ist, kann manches Treffen auch per Skype realisiert werden. Damit werden aus unserer Sicht Mentees nicht über Gebühr belastet.

Was macht der Beirat von CheMento?

Der Beirat überprüft und stellt sicher, dass die Umsetzung von CheMento entsprechend den Erwartungen und Zielsetzungen des GDCh-Vorstandes entspricht. Er hat die letzte Entscheidung über die Zusammensetzung der Tandems (Matching).

Folgende GDCh-Strukturen entsenden je ein Mitglied in den Beirat:

  • GDCh-Vorstand
  • Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC)
  • Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW)
  • Jungchemikerforum (JCF)
  • Leitung Karriere, Bildung und Wissenschaft (GDCh-Geschäftsstelle)

Vorsitzende des Beirats ist Dr. Hildegard Nimmesgern (AKCC).

An wen wende ich mich für Rückfragen?

In der GDCh-Geschäftsstelle ist CheMento beim Karriereservice angesiedelt. Ansprechpartnerin ist Alina Gajda, mentoring@gdch.de, Telefon 069 7917-665.

Kontakt

mentoring@gdch.de
GDCh-Karriereservice
Varrentrappstr. 40-42
60486 Frankfurt a. M.
Tel. 069-7917-665

zuletzt geändert am: 05.09.2019 13:27 Uhr von A.Wirt