Es mag makaber klingen, aber es ist immer wieder erstaunlich, welche Wege Menschen wählen und welche chemischen Verbindungen dabei eine Rolle spielen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Diese Vielfalt zeigt, wie kreativ und komplex solche Fälle sein können, was mich immer wieder aufs Neue herausfordert. Manchmal ist es aber auch emotional sehr schwer, sich mit diesen Geschichten auseinanderzusetzen, vor allem, wenn die Betroffenen jung sind oder aus tiefer Verzweiflung handeln.
Es ist spannend, sich mit diesen Molekülen zu beschäftigen und flexibel zu bleiben, denn die Themen ändern sich ständig. Heute beschäftigen wir uns vielleicht mit einer Pilzvergiftung, morgen mit K.O.-Mitteln und übermorgen mit neuen psychoaktiven Substanzen.
Viele unserer Fälle sind emotional belastend, vor allem wenn Kinder betroffen sind. Der ständige Kontakt mit solch tragischen Geschichten erfordert viel mentale Stärke und hinterlässt manchmal eine Schwere, die man nur schwer abschütteln kann.