Wissenschaft

Karriere in der Wissenschaft

Um den Traum vom Forschen in einer eigenen Arbeitsgruppe zu verwirklichen, kann man auf verschiedene Netzwerke und Hilfsangebote zurückgreifen: 

Deutsche Gesellschaft für Juniorprofessur

Der Verein ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Juniorprofessoren/-innen. Seine Ziele sind die ideelle und finanzielle Unterstützung der Juniorprofessoren/-innen. Der Verein will eine Kommunikationsplattform für Juniorprofessoren/-innen sein, Netzwerkbildung und Informationsaustausch unterstützen und Öffentlichkeitsarbeit fördern.

EURAXESS

EURAXESS Deutschland – die nationale Koordinierungsstelle bei der Alexander von Humboldt-Stiftung (unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) ist eine Informations- und Beratungsstelle mit Informationen rund um das Thema Karrieren in der Wissenschaft. Mobile Forscher/-innen können sich hier über Wege zum erfolgreichen Einstieg in die wissenschaftliche Laufbahn informieren und erhalten zum Beispiel auch Hinweise zu Weiterbildungsangeboten, können nachsehen, wer Unterstützung für Doppelkarrierepaare anbietet, welche Programme sich speziell an Frauen richten und wer Projekte mit Industriebezug fördert.

Kisswin

Auch das Kommunikations- und Informationssystem "Wissenschaftlicher Nachwuchs" beantwortet Fragen nach z. B. Stipendien oder anderen Fördermöglichkeiten. Das Portal bietet neben Informationen zu wissenschaftlichen Karrierewegen und Fördermöglichkeiten auch die Beratung durch Expertinnen und Experten an, außerdem neben einem Internetportal einen Mail- und Telefonservice, über den junge Forscherinnen und Forscher individuell beraten werden und Antworten auf ihre Fragen rund um die Themen Karriere und Förderung in der deutschen Forschungslandschaft bekommen.

GAIN
German Academic International Network nennt sich diese von DAAD, DFG und der AvH-Stiftung getragene Initiative. Ziel ist es, deutsche Wissenschaftler in Nordamerika zu unterstützen und auch, ihnen bei einer möglichen Rückkehr nach Deutschland behilflich zu sein. Damit will man dem Brain-Drain, dem Abwandern hochqualifizierter und kostspielig in Deutschland ausgebildeter Wissenschaftler ins Ausland entgegenwirken.

Research Gate

Sieht ein bißchen aus wie Facebook und funktioniert auch so ähnlich - allerdings auf wissenschaftlicher Ebene. Hier haben sich Wissenschaftler zusammen gefunden, die über Themen in allen möglichen Disziplinen diskutieren. 

zuletzt geändert am: 22.01.2014 - 14:32 Uhr von K.J.Schmitz