Blei

Blei Pb

Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall, aber in der chemischen Forschung noch immer topaktuell. Es wird bereits seit der Antike vielseitig eingesetzt. Was etwa der Untergang des Römischen Reiches mit diesem Element zu tun hat, klären Stefanie Dehnen und Günther Thiele in diesem Beitrag in Faszination Chemie, einem Angebot der GDCh.

Blei wird zur Abschirmung energiereicher Strahlung, z.B. Röntgestrahlung verwendet und viele Menschen haben bei einer Röntgenaufnahme z.B. des Kopfes oder einzelner Gliedmaßen schon mal eine Bleischürze getragen. Damit wird der restliche Körper vor der Strahlung geschützt. Früher war Blei auch als Material für Wasserrohre gebräuchlich und war als Antiklopfmittel in Benzin enthalten. Die alten Römer, die noch nichts über die Giftwirkung von Blei wussten, schütteten Bleizucker (Bleiacetat) in Ihren Wein, um ihn süßer zu machen. All dies und mehr erfährt man in dem Video über Blei aus der Reihe Periodic Videos.

Kohlenstoffgruppe

Die 14. Gruppe des Periodensystems wird nach seinem wichtigsten leichtesten Element auch als Kohlenstoffgruppe bezeichnet. Sie enthält die in der Natur vielfach vorkommenden Elemente Kohlenstoff und Silicium, das Halbmetall Germanium, die Metalle Zinn und Blei sowie das nur künstlich hergestellte Element 114 Flerovium, das nach dem russischen Physiker Georgi Fljorow benannt wurde.

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zu unserer Broschüre Chemie der Elemente

erschienen Juni 2019 mit Beiträgen zu 43 Elementen (7 MB, 160 Seiten)

Foto: Römischer Wasserverteilertopf. Bildnachweis: LokilechMuseum Pachten, WasserverteilertopfCC BY-SA 3.0

zuletzt geändert am: 07.03.2019 - 13:58 Uhr von I.Kaufer