Chemistry at Home

Chemistry at Home: die tägliche Dosis Chemiewissen während der Corona-Pandemie

Die Schulen sind derzeit geschlossen und das öffentliche Leben steht fast still. Deshalb wollen wir Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und allen anderen Interessierten die Chemie nach Hause bringen.

Jeden Tag werden wir in den kommenden Wochen auf einen Chemiebeitrag hinweisen, der in allgemeinverständlicher Sprache chemische Phänomene oder auch aktuelle Forschungsergebnisse erklärt. Eine Liste mit Links zu allen Beiträgen ist unten auf dieser Seite zusammengestellt.

Sie werden die Links zu den Beiträgen auch unter Twitter (https://twitter.com/GDCh_aktuell) finden. Alle Beiträge können ohne Registrierung kostenfrei gelesen werden und auch für Twitter brauchen Sie keinen Account. Der Shortcut für diese Seite ist www.gdch.de/chemistryathome 

Chemistry at Home vom 29.05.2020: Stilblüten des Jahres

Chemie ist ein schwieriges Fach! Einiges, was man in der Schule gelernt hat, vergisst man mit der Zeit. So geht es leider auch einigen Journalistinnen und Journalisten. Und im stressigen Redaktionsalltag bleibt häufig keine Zeit, die Sachverhalte genauer zu recherchieren. So kann es mal passieren, dass zum Beispiel „Chorgas" mit „Chlorgas“ verwechselt wird. Jedes Jahr schaffen es einige Meldungen in die Medien, die chemische Formeln oder Namen falsch darstellen. Vieles davon ist für Chemikerinnen und Chemiker sehr amüsant. Einige solcher Stilblüten des vergangenen Jahres, sind hier zusammengefasst.

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

Foto: GDCh/Christian Augustin

Chemistry at Home vom 28.05.2020: Elementerästel

Heute gibt es wieder ein Rätsel. Welches Element suchen wir? Die Lösung veröffentlichen wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten.

Chemistry at Home vom 27.05.2020: Niedermolekulare Wirkstoffe

Heute beschäftigen wir uns mit sogenannten niedermolekularen Wirkstoffen – Moleküle, deren Masse 800 Gramm pro Mol nicht überschreitet. Sie werden seit Beginn der Wirkstoffentwicklung produziert und verabreicht – und die heute auf dem Markt zugelassenen Arzneimittel sind zum größten Teil niedermolekulare Wirkstoffe. Außer ihrer Größe haben sie allerdings nicht viel gemeinsam: Egal ob klassisches Kopfschmerzmittel oder moderne Krebstherapie, die kleinen Alleskönner decken beinahe jedes Therapiegebiet der Medizin ab. Wie diese kleinen Moleküle Großes vollbringen, erklärt dieser Beitrag.

Foto: Bikki/pixabay.com

Chemistry at Home vom 26.05.2020: Vanillin

Foto: Africa Studio/stock.adobe.com

Vanille – das zweitteuerste Gewürz weltweit und gleichzeitig eine beliebte Geschmacksrichtung, zum Beispiel bei Eis. Hauptbestandteil des Vanilleextraktes ist Vanillin. Seine angenehme süße Note finden wir egal ob in Pudding und Plätzchen oder in Parfums und Kosmetika. In der Natur kommt Vanillin in den Schoten der Gewürzvanille vor. Auch Wein und Whisky, die in Eichenfässern gereift sind, entfalten eine Geschmacksnote, die durch entstehendes Vanillin bei der Lagerung ensteht. Wie sich das Vanillin bei der Lagerung bildet, erfahrt ihr hier.

Chemistry at Home vom 25.05.2020: Mit Polymeren Klima retten?

Heute beschäftigen wir uns mit Huminstoffen. Das sind organische Verbindungen, die sich nahezu überall in unserem Ökosystem befinden – zum Beispiel im Erdboden. Sie sind dafür zuständig, das Mikrobiom des Bodens aufrechtzuerhalten. Mit ihren Eigenschaften spielen sie aber auch eine wichtige Rolle beim Schutz des Klimas. Ist es möglich, mit diesen Stoffen das Klima zu retten? Das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Foto: SoilPaparazzi/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 22.05.2020: Sauerstoff und Knallgasreaktion

Foto: Peter Schreiber/stock.adobe.com

Heute beschäftigen wir uns mit dem Element Sauerstoff – ohne diesen wäre das Leben auf der Erde nicht möglich. Sauerstoff ist das häufigste Element auf der Erde. Unsere Luft besteht zu einem Fünftel aus Sauerstoff, die Erdkruste fast zur Hälfte und die Ozeane zu 86%. Sauerstoff ist an Verbrennungs- und Korrosionsvorgängen beteiligt und stellt gleichzeitig eine der wichtigsten Industriechemikalien dar. Was das Element ausmacht, das wir mit jedem Atemzug aufnehmen, erklärt der heutige Beitrag.

Mit Wasserstoff (H2) reagiert Sauerstoff explosionsartig zu Wasser; dies ist die berühmte Knallgasreaktion. Wie diese Reaktion abläuft, das erklären wir euch hier anhand von ein paar Videos.

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!
 

Chemistry at Home vom 20.05.2020: Siliciumdioxid

Foto: Didier Descouens, Quartz Brésil, CC BY-SA 4.0

In unserem Alltag begegnet es uns in Glas, aber auch als Lebensmittelzusatzstoff: Siliciumdioxid. In unserem Lebensraum ist Siliciumdioxid einer der häufigsten Bausteine der unbelebten (anorganischen) Materie. In der Natur ist seine häufigste Erscheinungsform der Quarz, den wir in verschiedenen verarbeiteten Formen als Schmuckstein wiederfinden – zum Beispiel der wasserklare Bergkristall oder der violette Amethyst. Weitere Erscheinungsformen und Anwendungen in unserem Alltag erklärt dieser Beitrag.

Chemistry at Home vom 19.05.2020: Kalk im Kaffee

Heute schon eine Tasse Kaffee getrunken? Heute erfahrt ihr, warum man für einen Kaffeevollautomaten mehr als nur Kaffeebohnen braucht und ihn trotz Wasserfilter regelmäßig entkalken sollte. In diesem Artikel nimmt uns die Autorin mit in das Innenleben ihres Kaffeevollautomaten.

Foto: Engin_Akyurt/pixabay.com

Chemistry at Home vom 18.05.2020: Bioökonomie

Foto: sarayut_sy/stock.adobe.com

Wie können wir so handeln, dass wir die natürlichen Ressourcen schonen und gleichzeitig unseren Lebensstandard sichern? Menschengemachter Klimawandel, abnehmende Artenvielfalt oder Plastik in den Meeren stellen die Menschheit vor große Herausforderungen. Sie verlangen ein Nach- und vielleicht auch ein Umdenken, wie wir künftig leben und wirtschaften wollen. Für einen möglichen Wandel spielt die Bioökonomie eine entscheidende Rolle. Was dieser Begriff bedeutet und welche Rolle die Chemie dabei einnimmt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Chemistry at Home vom 15.05.2020: Wie funktioniert Forschung?

Erste Wirkstoffe gegen das Virus, das die Corona-Pandemie ausgelöst hat, werden derzeit getestet. Und weltweit besteht Hoffnung auf eine schnelle Zulassung eines wirksamen Medikaments. Doch wie entwickelt man eigentlich ein neues Medikament? Und wie funktioniert Forschung? Die Chemikerin und Virologin Helga Rübsamen-Schaeff hat sich auf die Erforschung und Entwicklung antiviraler Medikamente unter anderem gegen Herpes, Cytomegalievirus und HIV spezialisiert. Wir haben sie gefragt, was man beachten muss, wenn man ein Medikament entwickelt. Hier erklärt sie, warum Rückschläge zur Forschung dazugehören, um weiterzukommen.

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

Foto: Romolo Tavani/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 14.05.2020: Elementerätsel

Heute haben wir etwas zum Raten. Welches Element suchen wir? Die Lösung veröffentlichen wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten.

Chemistry at Home vom 13.05.2020: Von Viren und Tieren

Foto: Prof. emeritus Hans Schneider (Geyersberg), Große Hufeisennase (01), CC BY 3.0

Heute beschäftigen wir uns damit, warum Artenschutz nicht nur Tiere, sondern auch Menschen schützen kann. Die aktuelle Covid-19-Pandemie wurde von einem Virus ausgelöst, das vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist - man nennt solche Infektionskrankheiten Zoonosen. Zu Epidemien wie die Pest im Mittelalter oder der aktuellen Covid-19-Pandemie kommt es erst, seitdem Tausende bzw. Millionen Menschen eng zusammenleben. Doch wie können wir künftige Pandemien vermeiden? Das erklärt uns der Autor des heutigen Beitrags und zeigt, was wir aus der aktuellen Pandemie lernen können.

Chemistry at Home vom 12.05.2020: Caesium, das unedle Gold

Foto: Constatin Hoch, LMU München

Im Trockenrückstand des Bad Dürkheimer Mineralwassers entdeckten der Chemiker Robert Wilhelm Bunsen und der Physiker Gustav Robert Kirchhoff 1861 die spezifischen Spektrallinien von Caesium. Damit war Caesium das erste Element, das mit Hilfe moderner spektroskopischer Methoden identifiziert wurde. In der Natur kommt ausschließlich das stabile Isotop 133Cs vor. Doch mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 wurde das Element in Form des radioaktiven Spaltprodukts 137Cs in weiten Teilen der Bevölkerung bekannt, als es in großem Maße in die Umwelt gelangte. Mit ca. 40 Euro pro Gramm befindet sich der Preis für Caesium aktuell etwa auf dem Niveau des Goldpreises – und deshalb findet auch Schmuggel mit dem Element statt. In diesem Artikel nimmt uns der Autor mit in die Welt des Caesiums, des unedlen Goldes.

Chemistry at Home vom 11.05.2020: Gentherapie als Therapiemöglichkeit von Seltenen Erkrankungen

Foto: Arek Socha/pixabay.com

Die Gentherapie ist eine neuartige Methode der Medizin. Dabei fügt man Gene in Zellen oder Gewebe ein, um zum Beispiel Gendefekte zu behandeln. Sie hilft bereits einigen Patienten auf unterschiedlichen Einsatzgebieten, die ohne sie keine Chance auf Therapie und damit oft auch auf Überleben hätten. Von dem Fortschritt der genbasierten Therapien profitieren besonders die Onkologie und die Behandlung von Seltenen Erkrankungen. Am 6.5. haben wir erklärt, dass die Diagnose und Erforschung der Seltenen Erkrankungen schwierig ist. Welche Hoffnung die Gentherapie für die Behandlung von Seltenen Erkrankungen gibt, betrachtet der heutige Artikel.

 

Chemistry at Home vom 08.05.2020: Aminosäuren

Ob Fingernagel, Leberzelle oder die Enzyme, die alle Funktionen und Reaktionen in unserem Körper steuern: Sie bestehen aus Proteinen, die aus Aminosäuren aufgebaut sind.  Die Aminosäuren sind lebensnotwendig für uns. Allerdings kann unser Körper nicht alle Aminosäuren selbst herstellen. Deshalb müssen wir die Aminosäuren, die er nicht produzieren kann – sogenannte essenzielle Aminosäuren –  mit unserer Nahrung aufnehmen. Doch wie wandelt unser Körper die Nahrung dann um, damit er an die benötigten Aminosäuren kommt und sie für die vorgesehenen Funktionen nutzen kann? Dies erklärt dieser Artikel.

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

 

Foto: ulleo/pixabay.com

Chemistry at Home vom 07.05.2020: Rutherfordium

Foto: VoreAnimations/stock.adobe.com

Heute geht es um das Element 104 des Periodensystems: Rutherfordium. Es kommt weder in der Natur vor noch in Kernreaktoren. Deshalb muss es künstlich erzeugt werden, also in einer Kernreaktion an einem Beschleuniger - auch Transmutation genannt. In diesem Beitrag nimmt der Autor uns mit in die spannende Welt der Kernreaktion und erklärt, wie das Element 104 zu seinem Namen kam.

 

Chemistry at Home vom 06.05.2020: Seltene Erkrankungen

Heute widmen wir uns Krankheiten, die kaum erforscht sind, wenig bekannt und schwer zu behandeln - dafür immer komplex, meist unerkannt und häufig tödlich: Seltene Erkrankungen. Eine Erkrankung gilt in der EU als selten, wenn von 10 000 Menschen nicht mehr als fünf von ihr betroffen sind. Unter diese Definition fallen etwa 8000 Krankheiten, darunter seltene Formen von Krebs, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Autoimmunkrankheiten. In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an einer Seltenen Erkrankung. Warum die Diagnose und die Erforschung von Seltenen Erkrankungen so schwierig ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Bitte vormerken: Nach der Einführung heute werden wir in den kommenden Tagen einen weiteren Beitrag mit Wissenswertem zum Thema veröffentlichen.

Foto: Arek Socha/pixabay.com

Chemistry at Home vom 05.05.2020: Chemie ist, wenn alle genug zu essen haben

Damit wir wachsen können, benötigen wir Stickstoff-Verbindungen – so wie alle Lebewesen. Die Luft, die wir einatmen, besteht zwar zu fast vier Fünfteln aus gasförmigem Stickstoff, doch nur wenige Lebewesen können den Stickstoff aus der Luft nutzen. Zu den wenigen Lebewesen gehören die Knöllchenbakterien, die in ihrem Wurzelwerk von Leguminosen ("Hülsenfrüchte") leben. Sie können pro Hektar etwa 50 bis 150 Kilogramm Stickstoff aus der Luft in Stickstoff-Verbindungen umwandeln. Essen wir Fleisch oder Gemüse, nehmen wir die Stickstoff-Verbindungen der Tiere und Pflanzen auf. Doch wie kommt der Stickstoff in die Pflanze, wenn sie keine Leguminose ist? Diese Frage erklärt uns heute dieser Artikel.

Chemistry at Home vom 04.05.2020: Elementerätsel

In die neue Woche starten wir mit einem Rätsel. Welches Element suchen wir? Die Lösung liefern wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten. 

Chemistry at Home vom 30.04.2020: Was Haare über uns verraten

Foto: MZaitsev/stock.adobe.com

Die Frisur eines Menschen ist seit Jahrtausenden ein Mittel des Ausdrucks einer individuellen Persönlichkeit, einer gesellschaftlichen Stellung oder einer politischen Haltung. Doch Haare bergen weit mehr Informationen. Wirkstoffe, die in den Körper aufgenommen werden, bewusst oder unbewusst, gesund oder schädlich, lassen sich in den Haaren nachweisen. Um zu überprüfen, ob Fremdstoffen wie Giften, Rauschgiften oder Medikamenten vorliegen, führt man forensische Haaranalysen durch. Sie dienen z.B. als Beweismittel bei Gerichtsprozessen. Der heutige Artikel nimmt uns mit in die spannende Welt der forensischen Haaranalytik.

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!
 

Chemistry at Home vom 29.04.2020: Essigsäure und Essig

Salatsaucen schmecken ohne Säure fad. Wein wird sauer, wenn wir ihn stehen lassen – es entsteht Essigsäure. Diese ist unter anderem bei der Herstellung von „Aspirin“ beteiligt. Und auch beim Putzen begegnet uns Essigsäure. Doch was ist eigentlich Essigsäure und wie entsteht Essig? Das erklären wir heute in diesem Beitrag.

Foto: gelilewa/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 28.04.2020: Intermolekulare Wechselwirkungen

Neben den Bindungen zwischen den Atomen und Ionen innerhalb eines Moleküls gibt es auch Wechselwirkungen zwischen Molekülen, sogenannte intermolekulare Wechselwirkungen. Diese Kräfte sind allerdings schwächer als die Bindungskräfte. Die intermolekularen Wechselwirkungen sind für die Eigenschaften eines Stoffes mitverantwortlich und beeinflussen unter anderem Schmelz- und Siedetemperaturen. Wie die Kräfte wirken, erklären diese Animationen. Damit ihr die Erklärungen mitbekommt, solltet ihr den Ton einschalten.

Intermolekulare Wechselwirkungen: Wasserstoffbrücken. Foto: Wacker Chemie AG

Chemistry at Home vom 27.04.2020: Wasserstoff - Das Element Nummer 1

Foto: Callisto/stock.adobe.com

Energieträger, Lebenselixier, Waffe und chemisches Reagenz: Wasserstoff, die Nummer eins im Periodensystem und gleichzeitig der Star unter den Elementen. Nicht nur die Sonne besteht überwiegend aus ihm, auch lebende Organismen enthalten Wasserstoff in irgendeiner Form gebunden; nur Kohlenstoff und Sauerstoff spielen hierbei eine größere Rolle. Der Brennstoff der Sonne ist essentiell als Wärme- und Lichtquelle für das vorhandene Leben auf der Erde.

Bereits im 18.Jahrhundert entdeckte man die Möglichkeit, Wasserstoff als Brennstoff zu nutzen. Nach den zwei Weltkriegen rückte das Interesse von Wasserstoff immer mehr in den Fokus der Synthesechemie, u.a. für die Herstellung von Pharmaka und Pflanzenschutzmitteln. Nichtsdestotrotz blieb das Element auch Thema für die Kriegswaffenforschung. Die moderne Energieforschung fokussiert sich auf Wasserstoff und Wasser. Welche Rolle Wasserstoff in unserem Universum spielt und wofür wir ihn heutzutage nutzen, erklärt dieser Beitrag.

Chemistry at Home vom 24.04.2020: Laktose

Foto: Alexas_Fotos/pixabay.com

Egal ob im Müsli oder Kaffee, ob Joghurt oder Eis – täglich nehmen wir Milch oder Milchprodukte zu uns. Allerdings vertragen einige Menschen keine Milch, meist haben sie eine Laktoseintoleranz. In Supermärkten gibt es daher neben den normalen Milchprodukten häufig auch laktosefreie Alternativen. Doch was ist Laktose eigentlich genau? Und warum vertragen manche von uns keine Milch? Das erklären wir euch hier.

Wir verabschieden uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

Chemistry at Home vom 23.04.2020: Elementerätsel

Heute könnt ihr wieder rätseln. Welches Element suchen wir? Die Lösung liefern wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten. 

Chemistry at Home vom 22.04.2020: Naturstoffe - Alkaloide

Im Jahr 399 v. Chr. wurde der Athener Philosoph Sokrates durch Trinken des sogenannten Schierlingsbechers, einem Trank aus den Früchten und Wurzeln des Gefleckten Schierlings, hingerichtet. Tödlich wirkten dabei sogenannte Alkaloide (γ-Conicein und Coniin). Diese Schierlings-Gifte bewirken eine allmähliche Lähmung des Körpers bis der Vergiftete erstickt – bei vollem Bewusstsein. Pflanzen produzieren die giftigen Stoffe, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Medizinische Wirkstoffe basieren auf augewählten dieser Stoffe. In der Natur können sie für Menschen und Tiere gefährlich sein, so auch die Schierlings-Gifte. Aus diesem Grund verdrängt die Landwirtschaft den Gefleckten Schierling und auch medizinisch werden seine Gifte heute nicht verwendet. Wie γ-Conicein und Coniin chemisch aufgebaut sind und warum sie so giftig sind, erklärt dieser Beitrag. 

Foto: Unknown author, Köhler Conium maculatum, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Chemistry at Home vom 21.04.2020: Hormone

Heute beschäftigen wir uns mit Hormonen, Botenstoffe unseres Körpers. Sie regulieren und steuern viele Vorgänge in unserem Körpers, z.B. den Stoffwechsel – und sind damit unentbehrlich. Verschiedene Faktoren wie Stress oder eine Schwangerschaft können den Hormongehalt beeinflussen. Doch Hormone geben auch Auskunft über manche Krankheiten. So kann eine veränderte Hormonkonzentration in Körperflüssigkeiten z.B. einen Tumor oder Bluthochdruck anzeigen. Wie sich Hormone in unserem Körper nachweisen lassen, erläutert der heutige Beitrag.

Foto: Peter Schreiber Media/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 20.04.2020: Quecksilber

Quecksilber nutzte man schon in der Antike. Als einziges Metall, das bei Raumtemperatur flüssig ist, fasziniert es auch heute noch. In frühen Zeiten war Quecksilber ein Symbol des ewigen Lebens, wurde verknüpft mit Göttern wie Hermes, dem Götterbote der griechischen Mythologie. Man verwendete Quecksilber unter anderem in der Medizin. Zum Beispiel behandelte man früher Darmverschlüsse mit metallischem Quecksilber. Bis heute nutzt es die Pharmakologie, auch wenn sein Einsatz stark zurückgegangen ist und man Quecksilber häufig durch ähnlich wirksame Mittel ersetzt.
Aufgrund seiner Toxizität ist Quecksilber inzwischen in Verruf geraten. Viele unter uns verbinden Quecksilber vielleicht mit Fieberthermometern, anderen ist es auch von Amalgam-Zahnfüllungen bekannt. Heutzutage ist Quecksilber der Inbegriff des Giftigen, der Umweltzerstörung, der industriellen Verseuchung ganzer Landstriche. Wie es zum Imagewandel kam, erklärt dieser Beitrag.

Foto: Bionerd, Pouring liquid mercury bionerd, CC BY 3.0

Chemistry at Home vom 17.04.2020: Harnstoff bzw. Urea

Foto: Praiwan Wasaruk/stock.adobe.com

Heute stellen wir eine chemische Substanz vor, die mit geschicktem Marketing, Kosmetika einen Hauch von etwas Besonderem verleiht: Harnstoff oder besser bekannt als Urea. Vielen von uns ist dieser Begriff sicher schon unter den Inhaltsstoffen von Tages- oder Nachtcremes begegnet. Doch was ist eigentlich Harnstoff bzw. Urea? Das erklärt dieser Beitrag – und zeigt, dass Harnstoff und Urea ein und dieselbe Verbindung sind.

Wir verabschieden uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

Chemistry at Home vom 16.04.2020: Chemische Tricks von Tieren

Ameisen der Art Megaponera analis jagen in größeren Gruppen Termiten. Verletzen sich einzelne Tiere auf der Jagd, senden sie einen chemischen Hilferuf aus, der einen arteigenen Sanitätsdienst auf den Plan ruft. Wie dieser chemische Hilferuf funktioniert, erklärt der heutige Beitrag.

Foto: ETF89, Megaponera Major with termites, crop, CC BY-SA 4.0

Chemistry at Home vom 15.04.2020: Alzheimer-Erkrankung Teil II

Foto: freshidea/stock.adobe.com

Unser Gehirn besteht aus einem riesigen Netzwerk aus rund hundert Milliarden Nervenzellen, den Neuronen. Diese sind über Kontaktstellen (Synapsen) miteinander verbunden, tauschen Informationen aus und speichern diese. In einem Gehirn eines Alzheimer-Patienten sind diese Verbindungen gekappt. Je nachdem welches Areal in unserem Gehirn betroffen ist, sind davon z.B. das Kurzzeitgedächtnis oder Sprachvermögen betroffen. Wie wir schon im Beitrag vom 09.04. erklärt haben, kennt man die Ursache der Krankheit nicht. Allerdings beobachtet die Forschung zum Beispiel, dass sich bestimmte Proteine in den betroffenen Arealen ablagern und sogenannte „Plaques“ bilden. Weitere aktuelle Ansätze der Alzheimer-Forschung stellt dieser Beitrag vor.

Chemistry at Home vom 14.04.2020: Cyclodextrine und Elementerätsel

Cyclodextrine sind ringförmige Moleküle, die aus Glucose-Bausteine bestehen. In ihrem Inneren können sie lipophile Stoffe einschließen und verändern damit deren Eigenschaften. Ihre spezielle Struktur nutzt unter anderem die Lebensmittelindustrie zum Beispiel als Aufschlagmittel für Desserts oder auch für Aromen. Doch wie entstehen die ringförmigen Moleküle? Und wie wirken sie? Dies seht ihr in einer schönen Animation auf dieser Seite der Wacker Chemie AG. Damit ihr die Erklärung mitbekommt, solltet ihr den Ton einschalten.

Und Rätseln könnt ihr heute auch wieder. Welches Element suchen wir? Die Lösung liefern wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten.
 

Foto: © Wacker Chemie AG

Chemistry at Home vom 09.04.2020: Alzheimer-Erkrankung Teil I

Foto: freshidea/stock.adobe.com

Die Alzheimer-Krankheit ist für etwa 60-80 Prozent der weltweit 24 Millionen Demenzerkrankungen verantwortlich und ist durch zunehmende Demenz gekennzeichnet. Man kennt Faktoren, die das Krankheitsrisiko erhöhen, aber die Ursache ist unbekannt. Bisherige Medikamente lindern zwar die Symptome oder zögern ihr Auftreten hinaus – die Krankheit aufhalten können sie nicht. Dieser Artikel erklärt, wie die Alzheimer-Demenz die Diagnose erschwert. Bitte vormerken: Nach der Einführung heute werden wir in den kommenden Tagen einen weiteren Beitrag mit Wissenswertem zum Thema veröffentlichen.

Wir verabschieden uns für diese Woche und wünschen allen schöne Osterfeiertage. Wir freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut – am Dienstag (14.4.) geht es weiter.
 

Chemistry at Home vom 08.04.2020: Hydrothermale Quellen

Foto: MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen, MARUM Schwarzer Raucher, CC BY 4.0

Hydrothermale Quellen auf dem Meeresboden speien heißes Wasser, das Substanzen wie Kupfer-, Eisen- und Mangansalze enthält. Treffen diese auf kaltes Seewasser, türmen sie sich zu meterhohen Mineralienbergen auf. Wie diese Unterwasserquellen entstehen, erklärt dieser Beitrag.

Chemistry at Home vom 07.04.2020: Elefantenzahnpasta

Heute präsentieren wir euch ein Experiment, bei dem ein sehr voluminöser Schaum entsteht, der an überdimensionale Zahnpasta erinnert. Das Experiment ist deshalb auch unter dem Namen Elefantenzahnpasta bekannt. Hier haben wir euch ein paar schöne Videos zusammengestellt und erklären euch die Chemie hinter dem Experiment.

Foto: Von Ikiwaner - Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11232862

Chemistry at Home vom 06.04.2020: Wasser in Plastik und Plastik in Wasser

In Ländern ohne sauberes Leitungswasser sind sie eine lebensnotwendige Trinkwasserquelle. Und auch bei uns schätzen viele sie als treuer Begleiter im Alltag, beim Sport oder im Urlaub: Getränkeflaschen aus Plastik. Gleichzeitig kommen die Einweg-Plastikflaschen durch die zunehmend sichtbaren Folgen für unsere Umwelt immer stärker in die Kritik. Heute erklären wir, warum Wasser in Plastik(flaschen) auch bei korrektem Recycling zu (Mikro)Plastik in Wasser führt. Zum Beitrag.

Foto: klyoshev/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 03.04.2020: Variationen des Periodensystems und Elementerätsel

Das Periodensystem ist ein faszinierendes Ordnungssystem, das die Natur den Elementen gegeben hat. Der russische Chemiker Dimitri Mendelejew und der deutsche Chemiker Lothar Meyer haben dies unabhängig voneinander fast zeitgleich im Jahr 1869 erkannt. Für die meisten Chemiker ist das Periodensystem in Stein gemeißelt – doch gelegentlich werden Menschen kreativ und variieren die gewohnte Ordnung der Elemente. Einen Überblick über verschiedene Variationen des Periodensystems zeigen wir euch hier.

Und Rätseln könnt ihr heute auch wieder. Welches Element suchen wir? Die Lösung liefern wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten.

Damit verabschieden wir uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

Chemistry at Home vom 02.04.2020: To Tattoo or not to Tattoo

Im Jahr 2009 war etwa jeder vierte Deutsche zwischen 25 und 34 Jahren tätowiert. Doch was passiert eigentlich unter der Haut beim und nach dem Einbringen der Tattoofarbe? In diesem Artikel können wir eine Tätowierung aus chemischer Sicht verfolgen. Eine Einführung in das Thema gab es vergangene Woche. Da haben wir erklärt, aus was Tattoofarben bestehen (siehe unten Chemistry at Home vom 27.03.2020).

Foto: Grafvision/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 01.04.2020: Adrenalin

Ob bei der Achterbahnfahrt, beim Mitfiebern des Bundesligaspiels im Meisterkampf oder beim Marathonlauf – Jeder und jede von uns hatte sicher mindestens schon einmal einen „Adrenalin-Kick“. Diese Ereignisse sind momentan vielleicht nicht möglich, weil ihr zuhause seid – aber wir erklären euch heute, was bei einem „Adrenalin-Kick“ in unserem Körper passiert. Und wenn ihr das nächste Mal vor der Achterbahn steht, denkt ihr vielleicht an uns. Zum Beitrag

Foto: esalienko/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 31.03.2020: Wann ist ein Stoff elastisch?

Copyright: © Wacker Chemie AG

Unser heutiges Thema richtet sich an Schüler*innen der Sekundarstufe I. Wie wird eigentlich ein Polymer aus den Ausgangsstoffen gebildet? Und warum kann ein Produkt fest sein, obwohl seine Ausgangsstoffe flüssig sind? Und wie "verbiegen" sich die einzelnen Kompontenen eines elastischen Polymers, wenn man daran zieht oder draufdrückt? Dies seht ihr in ein paar schönen Animationen auf dieser Seite der Wacker Chemie AG. Damit ihr die Erklärungen mitbekommt, solltet ihr den Ton einschalten. 

Chemistry at Home vom 30.03.2020: Kerze in Schwerelosigkeit

Wir alle sind vertraut mit dem Anblick einer Kerzenflamme. Warm, hellgelb, und geformt wie eine Träne schmiegt sie sich eng an den Docht. Doch was passiert, wenn man eine Kerzenflamme in Schwerelosigkeit versetzt? Mit dieser Frage starten wir in die neue Woche. Die Antwort findet ihr hier.

 

Foto: aloiswohlfahrt/pixabay.com

Chemistry at Home vom 27.03.2020: Tattoos – Chemiecocktails unter der Haut

Foto: Grafvision, stock.adobe.com

Tattoos sind in und das schon seit mehr als 5000 Jahren, Schließlich hatte schon der berühmte Eiszeitmann Ötzi viele verschiedene Zeichen auf seiner Haut. Woraus bestehen Tattoofarben eigentlich? In diesem Artikel klären wir dasBitte vormerken: Nach der Einführung heute werden wir in einigen Tagen einen zweiten Beitrag mit Wissenswertem zu Tattoos veröffentlichen.

Wir verabschieden uns für diese Woche und freuen uns, wenn ihr kommende Woche wieder bei uns vorbeischaut. Bleibt alle gesund!

Chemistry at Home vom 26.03.2020: Elementerätsel

Heute haben wir ein Rätsel für euch: Welches Element wird gesucht? Die Lösung liefern wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten.

Chemistry at Home vom 25.03.2020: Entwicklung neuer Medikamente

Heute widmen wir uns einem medizinischen Thema: Bei Kopf- oder Gliederschmerzen hilft oft eine Schmerztablette, um den Schmerz zu lindern. Es gibt tausende Medikamente zur Behandlung von verschiedensten Krankheiten. Doch wie entsteht ein Medikament? Zum Beitrag

Foto: Sudnitskaya/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 24.03.2020: Recycling von Kunststoff

Heute befassen wir uns mit dem Recycling von Kunststoffabfällen: Chemisches Recycling überführt die Produkte in Rohöl und nutzt so scheinbar die Rohstoffe des Plastikmülls ideal, umweltfreundlicher ist allerdings das mechanische Recycling: Cracken oder Einschmelzen? Zum Beitrag

Foto: stux/pixabay.com

Chemistry at Home vom 23.03.2020: Ozon

Heute stellen wir ein Molekül vor, das uns einerseits als eine Art Schutzschicht in der Stratosphäre schützt, andererseits in Bodennähe schadet: Was ist eigentlich Ozon, wie entsteht es und wie wirkt es? Zum Beitrag

Foto: Pictures/stock.adobe.com

Chemistry at Home vom 20.03.2020: Konservierungsmittel und Elementerätsel

Herzlich willkommen zu Chemistry at Home. Heute starten wir mit unserer Serie und stellen als erstes Substanzen vor, mit denen jeder, ob er will oder nicht zu tun hat: Was sind eigentlich Konservierungsstoffe und wie wirken sie in unseren Lebensmitteln? Zum Beitrag

Ihr wollt lieber etwas zum Raten haben? Dann haben wir hier ein Rätsel für euch. Welches Element wird gesucht? Die Lösung liefern wir in ein paar Tagen auf dieser Seite ganz unten. 

Foto: casanisa/stock.adobe.com

ACHTUNG SPOILER! Hier sind die Auflösungen der Elementerätsel

Am 20.03. fragten wir nach einem Element, das u.a. für Fälschungsanalytiker besonders wichtig ist. Die Lösung ist Chrom.

Am 26.03. fragten wir nach einem Element, das u.a. bei vielen Menschen zu "rauschhaften" Zuständen führt. Die Lösung ist Gold.

Am 03.04. fragten wir nach einem Element, das u.a. in Treibstoff von Feststoffraketen vorkommt, aber auch als Lebensmittelzusatzstoff dient. Die Lösung ist Aluminium.

Am 14.04. fragten wir nach einem Element, das nur an zwei Orten auf der Welt jemals existiert hat. Die Lösung ist Tenness.

Am 23.04. fragten wir nach einem Element, das bei Typ-2-Diabetikern die Glucosetoleranz verbessern kann. Die Lösung ist Cobalt.

Am 04.05. fragten wir nach einem Element dessen Isotop, das von ihm als erstes entdeckt wurde, eine Halbwertszeit von nur 1,17 Minuten hat. Die Lösung ist Protactinium

Am 14.05. fragten wir nach einem Element, das u.a. bei chemischen Showvorlesungen mit einer seiner bekanntesten Reaktionen oft einen knalligen Auftritt hat. Die Lösung ist Wasserstoff.

 

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Tel. 069/7917-493

zuletzt geändert am: 29.05.2020 10:54 Uhr von L.Süssmuth