Fortbildung

Datum VA-NR Veranstaltung  
15.05.2017
abgesagt
810/17

Wertstoffkreisläufe versorgungskritischer Materialien in Theorie und Praxis

Ort: Alzenau
Referent: Prof. Dr. Stefan Gäth
Art: FB

am 15.05.2017

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Kursflyer

Kontaktdaten:
fb@gdch.de
Tel.: +49 69 7917-364/-291
Fax: +49 69 7917-475

Ziel:
Ziel des Kurses ist es, den Kursteilnehmern das aktuelle Spannungsfeld im Bereich unserer "knappen Ressourcen" darzustellen und Handlungsalternativen aufzuzeigen. Neben einer theoretischen Betrachtung von Wertstoffkreisläufen werden vor allem auch praxisnahe Ansätze des Wertstoffrecyclings und der Substitution von Rohstoffen genannt. Es werden konventionelle Technologien sowie neue Ansätze und Methoden aufgezeigt, Abfälle oder Abfallinhaltsstoffe zur Substitution natürlicher Rohstoffe (Metalle, Kunststoffe, Phosphor, Energieträger, Minerale, usw.) nach dem Motto "Einfälle für Abfälle" einzusetzen. Zudem wird darauf eingegangen, dass durch die ausgewählten Technologien keine Schadstoffe oder anderen Gefahren in die Umwelt gelangen dürfen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Betrachtung von Rahmenbedingungen wie beispielsweise das Abfallrecht.

Inhalt:
Das Seminar gliedert sich in drei Bereiche: Ressourcenstrategie, Recyclingtechnologien und Substitutionsmaterialien. Zunächst wird dargestellt, welche Rohstoffe wir wofür brauchen, welche Reichweiten sie aufweisen und was wir tun können, um sie im Kreislauf zu halten und um eine Dissipation zu verhindern. Weiterhin wird dargestellt, dass durch die Verwendung von modernen Technologien und Produktionsschritten sowie optimierten Abläufen und/oder die Einführung systemtragender Managementsysteme (z.B. verursachergerechte Gebührensysteme, Stoffstrommanagementsysteme) im privaten Haushalt wie im Handel oder Industriebetrieb Abfälle vermieden und kostenrelevante Rohstoffe eingespart werden können. Dies wird an praxisnahen Beispielen aufgezeigt. Zuletzt wird an der Entwicklung von Magnet- und Leuchtwerkstoffen dargestellt, welche Ziele im Bereich der Substitution von Seltenerdelementen anvisiert werden, welche Pfade mit welchem Aufwand beschritten werden und was bereits erzielt wurde.

Zielgruppe:
Naturwissenschaftler, Verfahrenstechniker, Ingenieure, Metallurgen und Wissenschaftler, die im Bereich Abfall und Entsorgung arbeiten

Gebühr für Mitglieder: 600 EUR

Gebühr für Nichtmitglieder: 720 EUR

zuletzt geändert am: 06.11.2017 17:35 Uhr