Fortbildung

Datum VA-NR Veranstaltung  
06.10.2020 004/20

Online-Kurs: Polymeradditive

Ort: Online
Referent: Dr. Christoph Kröhnke
Art: FB

vom 06.10.2020 bis 07.10.2020

Download:
Kursflyer

Kontaktdaten:
fb@gdch.de
Tel.: +49 69 7917-364/-291
Fax: +49 69 7917-475

Ziel:
Nahezu alle technisch wichtigen Kunststoffe sowie Lacksysteme müssen mittels Stabilisatoren während ihrer Verarbeitung und Einsatzdauer individuell gegen Abbauprozesse geschützt werden. Daneben dienen andere Polymeradditive der anwendungsorientierten Modifizierung von Werkstoffeigenschaften der Polymere. Bereits seit Jahrzehnten gehen daher Additiv-Entwicklung und Additiv-Einsatz sukzessiv mit der Entwicklung und Verbreitung technischer Kunststoffe einher.

Inhalt:
Schwerpunkte des Kurses sind:
■ Prinzipien des Polymerabbaus
■ Schutz von Kunststoffen durch Stabilisatoren
– bei der Verarbeitung
– während der Gebrauchsdauer von Kunststoffartikeln
■ Wirkungsweise von Polymerstabilisatoren gegen thermisch- und lichtinduzierten Abbau
■ Wie lassen sich Wechselwirkungen von Stabilisatoren nutzbar machen?
■ Spezifische Kombinationen von Stabilisatoren in
– Polyolefinen
– anderen technischen Kunststoffen
■ Synthetischer Hydrotalcit: Struktur und Verwendungsmöglichkeiten in ausgewählten Polymeren
■ Additivierung von technischen Kunststoffen im Rahmen von Recycling-Verfahren
■ Stabilisatoren für Lacke
■ Wirkungsweise von wachsbasierten Gleitmitteln auf die Eigenschaften von Kunststoffen
■ Prinzipien und Anwendung von Antistatika zur Ausrüstung von Kunststoffen
■ Ladungssteuerungsmittel und ihre Funktion in Polymeren
■ Moderne Flammschutzmittel – Anforderungen und Trends

Zielgruppe:
Chemiker, Chemieingenieure und Techniker aus den industriellen Bereichen Polymerentwicklung, Kunststoffherstellung und - verarbeitung sowie Lackentwicklung, -herstellung und -verarbeitung; daneben auch Chemiker und Techniker aus akademischen und industriellen Bereichen der Polymerforschung; Materialforscher sowie Werkstoffwissenschaftler und -techniker, Behördenvertreter mit Bedarf zur Weiterbildung im Bereich Materialien, speziell Kunststoffe

Gebühr für Mitglieder: 990 EUR

Gebühr für Nichtmitglieder: 1.070 EUR

zuletzt geändert am: 06.11.2017 17:35 Uhr