Fortbildung

Datum VA-NR Veranstaltung  
16.06.2021 935/21

Online-Kurs: Gefahrstoffverarbeitende Betriebe, Verantwortlichkeiten und Fallgruben (935/21)

Ort: Online
Referent: Dr. Bernd Herber
Art: FB

am 16.06.2021

Download:
Kursflyer

Kontaktdaten:
fb@gdch.de
Tel.: +49 69 7917-364/-291
Fax: +49 69 7917-475

Ziel:
Man kann den Umgang mit Chemikalien oder chemischen Zubereitungen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit als ubiquitär ansehen. Neben der sicher als an der Spitze stehenden chemischen Industrie, werden auch in anderen Gewerken durchaus aggressive Chemikalien verwendet. Beispiele sind die Verwendung von Natronlauge bei der Herstellung von Laugengebäck oder die Anwendung von flusssäurehaltigen Zubereitungen bei der Nachbearbeitung von Edelstahlschweißnähten in der Metallverarbeitung. Als Führungskraft mit Personalverantwortung haben Sie erhebliche Verantwortlichkeiten für Ihre Mitarbeiter beim Umgang mit Gefahrstoffen, die bei Nichtbeachtung (oder fehlendem Wissen) auch zu juristischen Konsequenzen führen können. Auch als Arbeitnehmervertreter oder Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. Betriebsarzt sind Sie als Berater der betrieblichen Führungskräfte mit in diese Verantwortlichkeiten eingebunden.

Inhalt:
Es werden Fallbeispiele und Fragen zu(r)
• Arbeitshygiene und Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung bzw. Fehler bei deren Anwendung
• Festlegung einer „angemessenen arbeitsmedizinische Vorsorge“ nach § 3 Abs. 1 ArbMedVV) (Pflicht- Angebots- und/oder Wunschvorsorge) insbesondere mit der Frage nach einem Humanbiomonitoring-Angebot bei „chemietypischer Vorsorgen
• Beschäftigung von besonders zu schützende Personengruppen im Betrieb (schwangere Frauen, stillende Mütter, Jugendliche)
• Informations- und Unterweisungspflichten (z. B. TRGS 555) sowie
• Dokumentations- bzw. Meldeverpflichtungen (z. B. TRGS 410, ODIN) inkl. der Veranlassung von nachgehenden Untersuchungen
vorgestellt und diskutiert.
Weiterhin können – auch bei größten Anstrengungen bzgl. eines sicheren Arbeitens – Unfälle mit chemietypischen Verletzungen nicht vollständig vermieden werden. Eine adäquate Vorbereitung auf ein solches Ereignis einschließlich der Organisation der ersten Hilfe/Rettungskette kann die Reaktionszeiten und -qualität auch der betrieblichen Ersthelfer verbessern.

Zielgruppe:
Geschäftsführer, Führungskräfte mit Personalverantwortung, Mitarbeiter mit ESHA-Verantwortung, angestellte und beauftragte Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte, Mitarbeitervertreter in gefahrstoffverarbeitenden Unternehmen

Gebühr für Mitglieder: 360 EUR

Gebühr für Nichtmitglieder: 420 EUR

zuletzt geändert am: 06.11.2017 17:35 Uhr