Meldung

Ammoniak aus N2 mit SmI2 und H2O

von Johanna Heine, Constantin Hoch, Ullrich Jahn, Stefan Knecht, Björn Meermann, Andreas Schnepf, Carl Christoph Tzschucke

01.06.2019
Ammoniak aus N2 mit SmI2 und H2O

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Nishibayashi und Mitarbeiter synthetisieren bei Raumtemperatur katalytisch Ammoniak aus Stickstoff. Dazu nutzen sie einen Mo-Katalysator; SmI2 dient als Reduktionsmittel und Alkohole oder Wasser als Protonenquelle. Der Ammoniak entsteht über ein neues Reaktionssystem, bei dem vermutlich ein Elektron protonengekoppelt von einem Sm-Methylenglykolkomplex auf den Stickstoffliganden eines Mo-Komplexes übergeht. Variation des Mo-Komplexes ermöglicht die Reaktion mit Wasser als Protonenquelle mit Ausbeuten über 90 % und einer Wechselzahl von 6800 h–1, was im Bereich der katalytischen Aktivität von Nitrogenasen liegt. AS 1Nature 2019, 568, 536

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