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Wissenschaft + Forschung

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Zellschädigende und genverändernde Stoffe in Konsumgütern in Tagen statt Monaten entdecken und identifizieren – das verspricht eine neue Bioassay-Methode. Das Gerät dazu kommt teilweise aus dem 3-D-Drucker. Ob ein Stoff in Produkten mutagen ist, lässt sich schwer vorhersagen. Inhaltsstoff, Verunreinigung, Rückstand, Kontaminant oder Abbauprodukt: Alles Mögliche kann mutagen sein. Nun gibt es eine neue planare Bioassay-Methode von Gertrud Morlock und ihrer Forschungsgruppe: Diese weist Mutagene nach, um sie bestenfalls zu identifizieren und um abzuleiten, woher sie stammen und wie sie sich vermeiden lassen. Dazu dient ein bakterielles Zellkult

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Das Unternehmen Colossal Biosciences hat ein künstliches Ei entwickelt, um ausgestorbene Arten wiederzubeleben. Das US-Start-up Colossal Biosciences versucht, ausgestorbene Tierarten mit der Genom-Editierungsmethode Crispr/Cas zurückzuholen.1) Das Unternehmen verändert das Genom lebender Tierarten so, dass es dem ausgestorbener Arten möglichst nahe kommt – die so gezüchteten Hybride sind also nicht identisch mit der ausgestorbenen Art.2) Nun hat die Firma künstliche Eier präsentiert, aus denen Hühnerküken geschlüpft sind. Aus ähnlichen Ei-Systemen sollen später Hybride des Dodo oder Riesenmoa schlüpfen.3) Küken außerhalb von Eiern zu züchten

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Künstliche Intelligenz ist in der technischen Chemie angekommen – als Werkzeug, das etwa Modellierung und Experimentierpraxis beschleunigt. Maschinelles Lernen, physikalisch informierte neuronale Netze und autonome Labore schließen die Lücke zwischen Elektronenstruktur und Reaktorsimulation. Autonome Prozesse und Workflows ändern die Aufgaben von Ingenieuren und Chemikern. Kaum ein Tag vergeht ohne Neuigkeiten zu künstlicher Intelligenz (KI), seien es neue Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs), Fortschritte beim autonomen Fahren oder die zunehmende Integration von KI in Arbeitsabläufe der Industrie. Diese Techniken beeinflussen heute vi

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Ötzi, der Mann aus dem Eis, verblutete nach kurzem und mühsamem Leben als Berghirte in den Tiroler Alpen, dann lag seine mumifizierte Leiche fünf Jahrtausende auf Eis. Als sie im Jahr 1991 entdeckt wurde, führten Bergungsversuche zu diversen Knochenbrüchen und Schädigungen. Trotz des intensiven Interesses an der Gletschermumie kam die Erforschung ihres Schicksals nur langsam voran. Bis zum Jahr 2001 rätselten Wissenschaftler:innen über die Todesursache – bis ein CT-Scan eine Pfeilspitze in seiner Schulter fand. Seitdem haben Forschende geklärt, was Ötzis letzte Mahlzeit war – Ziegenfleisch und Einkorngetreide – und wo seine Kleidung und Waffe

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