Uran-Häubchen mit Arsen-Spitzen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Meyer und Kollegen beschreiben die reduktive Chemie von Uran(III)-Komplexen in Gegenwart des Arsaethinolations (–O-C≡As). Der oxophile Uran(III)-Komplex bricht die CO-Bindung, womit zum ersten Mal die Koordination des Cyarsidions (–CAs) an ein Uranatom gelingt. Mit zwei Äquivalenten –OCAs entsteht die bisher als Ligand unbekannte 1,3-Diarsaallen-Einheit, die zwei Uranatome als μ:η1,η1-(As=C=As)2–-Ion verbrückt. Diese Arsenverbindungen sind die zwei bis dato schwersten Homologen des Cyanids und des Cyanats sowie neue Liganden für die Koordinationschemie. Die außergewöhnliche Reduktionskraft von Uran(III)-Verbindungen beeinflusst entscheidend d...





