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Methanbildung bei oxidativem Stress

von Johanna Heine, Constantin Hoch, Ullrich Jahn, Björn Meermann, Carl Christoph Tzschucke

29.04.2022
Methanbildung bei oxidativem Stress

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Unter oxidativem Stress bildet sich Methan als reduzierter Kohlenwasserstoff in allen Lebensdomänen, und zwar speziesspezifisch in stark erhöhtem Maße: bis zu 600-fach in den Experimenten der Bischofs- und Keppler-Gruppen. Fenton-Reaktionen, also die Reaktion von ubiquitärem Eisen(II) mit endogen gebildetem Wasserstoffperoxid, liefern reaktive Sauerstoffspezies wie Hydroxylradikale. Diese attackieren beispielsweise Methionin oder methylierte Amine. Die dabei entstehenden reaktiven Methylradikale reagieren durch Wasserstoffabstraktion zu Methan, das emittiert wird. Methan eignet sich somit potenziell als Marker für oxidativen Stress. Das emitt...

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