ARTIKEL • WISSENSCHAFT + FORSCHUNG

Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe

von Manfred W. Kussler, Klaus Martin Ruppersberg

01.02.2019
Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Eine Schutzgruppe in Position 4 der Glucose reicht, damit sich die alkalische Zuckerlösung mit Ammoniak oder Methylamin verfärbt. Nun gibt es Hinweise darauf, was chemisch bei positiver Wöhlk-Probe beziehungsweise positivem Fearon-Test passiert. Bei der Wöhlk-Probe auf Lactose und Maltose aus dem Jahr 1904 und dem sehr ähnlichen Test von Fearon aus dem Jahr 1942 war bisher nicht bekannt, welche Substanz die rote Farbe hervorruft und über welchen Mechanismus sie entsteht. Dazu hat beigetragen, dass sich die Farbstoffe nicht extrahieren lassen.1) Inzwischen haben UV-Vis-spektroskopische Untersuchungen etwas Licht in die Sache gebracht. Die Wöhl...

Tags

Verwandte Artikel

Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe
Leaving Russia for Love
Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe
"The war has changed my understanding of home"
Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe
Light‐driven Reactivity and Molecular Sensors
Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe
Ein Nanodiamant, ein Supraleiter und ein Tritiumtrenner
Der Farbstoff aus der Wöhlk‐Probe
Notizen aus der Forschung