Als ich dann am Ende meiner Promotion noch die Möglichkeit hatte, ein Verfahren in den Pilotmaßstab zu übertragen, wurde mir klar, dass größere Anlagen eine unheimliche Faszination auf mich ausüben. Das konnte ich am Fraunhofer CBP in Leuna wunderbar mit meinem Bioraffinerie-Hintergrund verbinden und dort direkt als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Projektleiterin beginnen. Das brachte eine sehr breites Aufgabenfeld und eine entsprechend steile Lernkurve mit sich. Dazu gehörten
- Akquise von Projekten: also das Schreiben von Anträgen für Drittmittel aber auch Angeboten für Industriekunden,
- Projektbearbeitung: eigene Verfahrensentwicklung oder Verständnis des Kundenprozesses, technische Bearbeitung mit den Technikern und Ingenieuren in den Pilotanlagen, Datenauswertung, Berichte schreiben
- Netzwerkaufbau: ich durfte schon frühzeitig auf Konferenzen, Messen und Netzwerkveranstaltungen herumtreiben und dort das gesamte Zentrum repräsentieren.