Atmosphärenchemie

AK Atmosphärenchemie

Tätigkeitsbericht 2016

Der AK hatte das gemeinsam Feldexperiment F-BEACH am Waldstein in Franken organisiert und mit drei teilnehmenden Gruppen (U Bayreuth, U Mainz, TROPOS ACD) durchgeführt. Dazu ist die erste Publikation in ACPD ( Brüggemann et al.) erschienen und zwei weitere sind in Vorbereitung.

Der AK ist mit P. Wiesen und H. Herrmann bei der Organisation der Expert-Meetings on Atmospheric Chemistry (EFAC) im dritten Jahr in Folge vertreten. Die GDCh wird ausdrücklich als mitorganisierende Organisation dieser Veranstaltungen angeführt. EFAC 1 und EFAC 2 waren erfolgreiche Veranstaltungen. Das EFAC 3 findet Anfang Dezember in Frankfurt statt und hat den Titel „3rd VDI Expert Forum on Atmospheric Chemistry – New and emerging technologies: Impact on air quality and climate 05/06 December 2016, Frankfurt (Main), Germany”. Ende September findet ein CDZ-geförderter Workshop zum Thema „Aerosols and Health“ in Guangzhou statt. Prof. Jean Krutmann (IUF Düsseldorf) leitet den Workshop. H. Herrmann und A. Wahner nehmen teil, um die experimentelle Atmosphärenchemie abzubilden. Es wird angestrebt, weitere Verknüpfungen zwischen chinesischen und deutschen Partnern aufzubauen und weiteren Mitglieder des AKAC einzubeziehen.
Der AK strebt ein weiteres Treffen noch 2016 an. (Quelle: Mitt Umweltchem Ökotox 4/16)

Tätigkeitsberichte aus den Jahren 2014 und 2015 finden Sie in den Mitt Umweltchem Ökotox 4/15 bzw. Mitt Umweltchem Ökotox 4/14.

Personalia

Der Vorsitzende des AK Prof. Dr. Hartmut Herrmann wird im Nachrückverfahren ab Januar 2015 Mitglied des Fachkollegiums 313, so dass in diesem Gremium nach einiger Zeit auch wieder ein Atmosphärenchemiker vertreten sein wird. Am  6. April 2010 wurde er im Institut de France in Paris für seine exzellenten Beiträge zur atmosphärischen Multiphasenchemie mit dem renommierten Gay-Lussac-Humboldt- Forschungspreis geehrt. Prof. Herrmann erhielt den Preis zum einen für seine exzellenten Beiträge zur atmosphärischen Multiphasenchemie durch Laboruntersuchungen, Modellierungen und Felduntersuchungen in den letzten 20 Jahren. Zum anderen würdigt der Preis seine Verdienste um die deutsch-französische Forschungszusammenarbeit im Bereich der Chemie der Atmosphäre. 

Literatur

Pressemitteilungen

  • 04.12.12: Wüstenstaub sorgt für mehr Schwefelsäure in der Atmosphäre
    Forscher entdecken neuen Mechanismus

    Wissenschaftler der Universität Lyon und des Leibniz- Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) haben einen neuen Mechanismus in der Atmosphäre entdeckt, bei dem Wüstenstaub eine wichtige Rolle spielt. Mehr (www.tropos.de)
  • Mehr Pressemitteilungen des Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e. V.

Beiträge in der Mitgliederzeitschrift "Mitt Umweltchem Ökotox" und der ESEU

Primary NO2 emissions and their impact on air quality in traffic environments in Germany

R. Kurtenbach, J. Kleffmann, A. Niedojadlo and P. Wiesen
Environmental Sciences Europe 2012, 24:21
doi:10.1186/2190-4715-24-21

Das innerstädtische "Stickstoffdioxid (NO2)-Problem"
Welchen Einfluss haben direkte Verkehrsemmissionen

R. Kurtenbach, K-H. Becker, P. Bruckmann, J. Kleffmann, A. Niedojadlo, P. Wiesen
Mitt Umweltchem Ökotox 14. Jahrg. 2008 Nr.3, S. 69 - 73

Die Photolyse von salpetriger Säure (HONO) − eine wichtige Quelle von OH-Radikalen in der Atmosphäre
J. Kleffmann, P. Wiesen
Mitt Umweltchem Ökotox 13. Jahrg. 2007 Nr.1, S. 10 - 12 

Information: Workshop des DBU Großverbundes "Atmosphärische Diagnostik" - five years after -
Mitt Umweltchem Ökotox 13. Jahrg. 2007 Nr.4, S. 103 - 105

 

Kontakt

Prof. Dr. H. Herrmann
Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Leipzig E-Mail

Prof. Peter Wiesen
Bergische Universität Wuppertal E-Mail

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Informations-Faltblatt
(Stand 09/ 2006)
 

zuletzt geändert am: 02.12.2016 - 15:14 Uhr von M.Kudra