Promotionspreis

Promotionspreis

Die Firmen TANIOBIS (vormals: H.C. Starck Tantalum & Niobium) und H.C. Starck Tungsten stiften abwechselnd den Preis für die beste Promotionsarbeit auf dem Gebiet der anorganischen Festkörperchemie und Materialforschung. Der Preis wird jährlich durch die Fachgruppe Festkörperchemie & Materialforschung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verliehen. Die Auszeichnung umfasst eine Verleihungsurkunde und ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro.

Aktuelle Ausschreibung

H.C. Starck Tungsten-Promotionspreis 2021

Ausschreibung 2021 (PDF)
Deadline: 2. Mai 2021

Zielsetzung
Der Promotionspreis wird von der Firma H.C. Starck Tungsten GmbH gestiftet und in der Regel alle zwei Jahre von der Fachgruppe Festkörperchemie & Materialforschung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für die beste Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Festkörperchemie und Materialforschung verliehen.

Der Preis
Die Auszeichnung ist verbunden mit einer Verleihungsurkunde und einem von der Firma H.C. Starck Tungsten gestifteten Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Der Preis wird im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie verliehen, das vom 29. August bis 1. September 2021 als Online-Konferenz stattfindet. Der/die Preisträger:in wird eingeladen, die prämierte Arbeit in einem Kurzvortrag vorzustellen. Die Kosten für die Tagungsteilnahme trägt die Fachgruppe. Über die Preisvergabe entscheidet ein vom Fachgruppenvorstand berufenes Gutachtergremium. Der Preis kann geteilt werden.

Nominierung
Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Hochschullehrer:innen. Die Dissertation muss zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 30. April 2021 eingereicht worden sein. Der formlose Antrag enthält eine Begründung für den Nominierungs-vorschlag (inklusive Kontaktdaten der zu Nominierenden) und die Promotionsarbeit selbst. Es wird darum gebeten, den Unterlagen eine Liste mit Publikationen, Tagungsbeiträgen, eingeladenen Vorträgen o.ä. Leistungen beizugeben.

Einreichung
Ihre Nominierung senden Sie bitte in elektronischer Form und zusammengefasst in einer PDF-Datei an die GDCh-Geschäftsstelle zu Händen Maike Fries.

Promotionspreis 2020

Der TANIOBIS-Promotionspreis (vormals: H.C. Starck Tantalum & Niobium-Promotionspreis) für Festkörperchemie und Materialforschung wurde anlässlich der Online-Vortragstagung für Anorganische Chemie 2020 an Dr. Pascal Cop verliehen in Würdigung seiner herausragenden Dissertation mit dem Titel:

„CeO2-basierte Nanostrukturen als Modellkatalysatoren für die HCl-Oxidation“.

Dr. Cops kreative, tiefschürfende und zukunftsweisende Arbeiten zu CeO2-basierten Nanostrukturen stellen exzellente Grundlagenforschung dar und adressieren zugleich ein sehr aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema, nämlich die Maximierung der Effizienz chemischer Reaktionen, welche zum Beispiel eine effiziente Abgasreinigung ermöglichen und in der Großindustrie unabdingbar sind. Die HCl-Oxidation spielt unter Umweltschutzaspekten eine sehr wichtige Rolle. Dr. Cops Untersuchungen zur Deaktivierung des Katalysators könnten in Zukunft zur Optimierung von Katalysatormaterialien für Massentechnologien und damit zur Nachhaltigkeit verschiedener chemischer Prozesse beitragen. Die Dissertation wurde in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernd Smarsly an der Justus-Liebig-Universität Gießen angefertigt.

Promotionspreis 2019

Prof. Dr. C. Felser, Dr. J. Meese-Marktscheffel,
Dr. H. Schwartz und Dr. S. Kloß (v.li.n.re)
Dr. S. Kloß und Dr. H. Schwartz

 

 

Der H.C. Starck Tungsten-Promotionspreis 2019 für Festkörperchemie und Materialforschung wurde anlässlich des GDCh-Wissenschaftsforums 2019 in Aachen zu gleichen Teilen an Dr. Heidi Schwartz und Dr. Simon Kloß vergeben.

Dr. Heidi Annemarie Schwartz erhielt den Preis für ihre herausragende Dissertation mit dem Thema „Metal-Organic Frameworks as Crystalline Porous Hosts for Photoactive Molecules“ und für die darin beschriebenen richtungsweisenden Arbeiten zu Struktur-Eigenschafts-Beziehungen metallorganischer Gerüstverbindungen als kristalline, poröse Wirtstrukturen für photoaktive Moleküle.

Dr. Simon David Kloß wurde für seine herausragende Dissertation mit dem Thema The High-Pressure Metathesis Route for the Preparation of Rare-Earth and Transition Metal Nitridophosphatesund für die darin beschriebenen richtungsweisenden Entdeckungen im Bereich der Seltenerd- und Übergangsmetallnitridophosphate sowie für die Entwicklung einer bahnbrechenden neuen Methode der Hochdruckmetathese zur Erschließung neuer Bereiche in der Nitridophosphatchemie geehrt.

Promotionspreise 1995ff

2020 Dr. Pascal Cop, Gießen
2019 Dr. Simon David Kloß, München
  Dr. Heidi Annemarie Schwartz, Köln
2018 Dr. Sebastian Bette, Freiberg
  Dr. Chia-Chin Chen, Stuttgart
2016 Dr. Martin Heise, Dresden
  Dr. Martin Oschatz, Dresden
2014 Dr. Pascal Hartmann, Gießen
  Dr. Michael Schöneich, Selb
2012 Dr. Matthias Kellermeier, Konstanz
  Dr. Saskia Stegmaier, Garching
2010 Dr. Bernhard Wahl, Dresden
2008 Dr. Florian M. Stadler, München
2006 Dr. Martin Wilkening, Hannover
2004 Dr. Stefan Schlüter, Bonn
2002 Dr. Anja Verena Mudring, Bonn
2000 Dr. Hubert Huppertz, München
  Dr. Andreas Leineweber, Dortmund, und
  Dr. Ulrich Steinbrener, Stuttgart 
1997 Dr. Ingrid Denk, Stuttgart, und
  Dr. Matthias Conrad, Marburg

1995

Dr. Frank Thomas Lange, Karlsruhe, und
  Dr. Claus Feldmann, Bonn

zuletzt geändert am: 25.02.2021 18:37 Uhr von C.Kniep