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Schlaglichtthema: Chemie im Weltraum

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Stickstoff- und Kohlenstoffverbindungen im interstellaren Staub verraten, wie Sterne entstehen. Diese Moleküle haben Weltraumforscher:innen mit hochauflösender Rotationsspektroskopie detektiert und dazu die Verhältnisse im All im Labor nachgestellt. Wie organische Reaktionen wie nukleophile Substitution auf Molekülebene ablaufen, lässt sich mit Molekularstrahlmethoden herausfinden. Streumethoden dienen dazu, Reaktionen auf Oberflächen auf atomarer Ebene zu erfassen. Zeitaufgelöste Beugungsmethoden mit ultrakurzen Elektronen oder Röntgenphotonen werden zunehmend auf chemische Fragen angewandt, um Strukturen transienter Zustände zu beobachten.

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Hervorgegangen aus militärischen Entwicklungen sind Komposittreibstoffe die am häufigsten eingesetzten festen Raketentreibstoffe. Dafür müssen Binderpolymere, Oxidationsmittel, Brennstoffe und Additive zusammen hohen Schub erzeugen. Anfang des Jahres fand im bayerischen Aschau am Inn eine Premiere statt: Nach sechs Jahren Entwicklungsarbeit wurde eine der weltweit größten Feststoffraketen auf deutschem Boden hergestellt. Der „Red Kite“ genannte Raketenmotor soll künftig bis zu 200 Kilogramm wissenschaftliche Nutzlasten auf eine Höhe von zirka 240 Kilometer bringen, um Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen. So lassen sich beispiels

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Mehr als 280 Moleküle wurden bisher im interstellaren Raum beobachtet. Beispielsweise finden wir lange, ungesättigte Kohlenstoffketten, die auf der Erde nicht stabil wären, aber auch gesättigte Moleküle wie Dimethylether sowie kleine Zucker. Diese Verbindungen können Heteroatome enthalten, aber auch reine Kohlenwasserstoffverbindungen sein. Welche Arten von Molekülen in welchen Bereichen des Universums detektiert werden, gibt Auskunft über die dort herrschenden chemischen Prozesse und beleuchten eine Chemie unter extremen Bedingungen. Astrochemie ist stark interdisziplinär geprägt – im Zusammenspiel aus astronomischen Beobachtungen, Laborexpe

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Das liefern Chemieunternehmen für Raketen, Satelliten und Erkundungen im All: Schaumstoffe absorbieren Schall und schützen elektronische Raketensysteme vor Startvibrationen. Wasserstoffperoxid treibt Raketen an, und Folien beschichten Solarzellen, die Satelliten mit Energie versorgen. Tausende von Kleinsatelliten werden im All platziert, um Kommunikation auf der Erde zu ermöglichen. Die Trägerraketen dafür benötigen Antriebssysteme, die wendig, einfach zu handhaben und wirtschaftlich sind. Raumfahrtunternehmen und Start-ups drängen auf einen Markt, der bisher geprägt war von großen staatlichen Organisationen wie der US-amerikanischen National
