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Schlaglicht Wissenschaftskommunikation

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10 500 Kilometer in vier Monaten, mehr als 35 Unternehmen, ein mobiles Podcaststudio und ein Ingenieur, der die Energiewende vorantreiben möchte: Simon Voß‘ Interviewreise beleuchtet, was die europäische Batterieindustrie technisch zu bieten hat. Er bringt Entscheidungsträger:innen zusammen und zeigt, was zu ändern ist, damit die Branche auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleibt. Simon Voß (Foto S. 35) sitzt vor der Laptopkamera an einem Tisch im Laderaum seines ausgebauten Vans. Er trägt ein dunkelblaues Hemd – ebenso sein Markenzeichen wie die dunklen Haare, die am Hinterkopf zu einem Knoten gebunden sind. Die Dachluke ist geöffnet, der Van

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Es gibt noch keine GDCh-Fachgruppe, die sich in erster Linie um Wissenschaftskommunikation kümmert. Zeit, das zu ändern, findet der Chemiedidaktiker Philipp Spitzer. Nachrichten aus der Chemie: Herr Spitzer, Sie und andere planen, die Wissenschaftskommunikation in den GDCh-Unterstrukturen zu verankern. Wie ist der Stand? Philipp Spitzer: Derzeit suche ich Mitstreiter, um gemeinsam eine Arbeitsgruppe zu gründen. Die Initiative ist aus der Gruppe „Chemie ist“ hervorgegangen, die vor ein paar Jahren im Rahmen der AG Chemie und Gesellschaft entstanden war. Es gibt bereits erste Überlegungen und ein Team, das sich zunehmend formiert. Wir planen Ak

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Ende Mai erhaschten Interessierte weltweit einen Blick in den Elfenbeinturm: In 27 Ländern gleichzeitig fand das Pint-of-Science-Festival statt, bei dem Forschende in Kneipen und Cafés ihre Erkenntnisse präsentieren. Dazu gehörte, Garn durch den Pub zu werfen. Michael te Vrugt hat in einer Kneipe über die Zombieapokalypse gesprochen. Nur trägt er keinen Aluhut und schwärmt vom Sturm auf Area 51, sondern ist Physikprofessor in Mainz und bekommt für seine Zombieforschung Geld vom Staat. Als einer von mehr als 6000 Vortragenden in über 500 Städten weltweit hat er am diesjährigen Pint-of-Science-Festival teilgenommen. Abb.1: Das Logo des Festival

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Chemie museal zu vermitteln war immer schon besonders herausfordernd. Wie sich die Ansätze dazu und die Präsentationstechniken über die Jahrzehnte verändert haben, zeigt sich etwa beim Deutschen Museum in München. Eine zentrale Herausforderung, will man Chemie im Museum präsentieren, war und ist die Unsichtbarkeit: Moleküle lassen sich nicht ausstellen wie übliche museale Exponate. In anderen Fachgebieten sind Dampfmaschinen, Explosionsmotoren, Fahrräder oder Flugzeuge beredte Denkmäler des Fortschritts. Dieser Fortschritt lässt sich „anschaulich und verständlich, belehrend und erhebend“ darstellen, gerade dann, weil oder wenn „die ersten Erf

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