Kategorie
Schlaglicht: Glas

Artikel
Spritzguss

Artikel
Zum Internationalen Jahr des Glases riefen wir unsere Leserinnen und Leser auf: Schicken Sie uns Fotos und kurze Beschreibungen Ihrer liebsten, kuriosesten, nützlichsten, denkwürdigsten, … Glasgeräte. Voilà – hier sind sie. Wirdanken allen Leser:innen, die uns einen Einblick gewährt haben! Viel Spaß! Abb. 1: Elmar Hartl, ehemaliger Chemielehrer, Hobby-Archäologe und Mitglied des AK Archäometrie schreibt: „Als Bewohner des Bayerischen Waldes hat man natürlich einen besonderen Bezug zum Glas. Leider kam ich erst vor etwa fünf Jahren auf die Idee, mir Glasscherben mit der UV-Lampe anzuschauen. Seitdem lese ich – falls ich dazu komme, über einen

Artikel
Glasindustrie in Deutschland

Artikel
Kein Labor ohne Glasgeräte und keine Universität ohne Glasbläser. In den meisten Köpfen ist das ein reiner Männerberuf. Diesen üben inzwischen aber auch immer mehr Frauen aus – an der Universität Gießen etwa Anja Beneckenstein. Ein großer, heller Raum verbirgt sich hinter den beiden Stahltüren mit der Aufschrift „Glasbläserei“. Im Eingangsbereich stehen links und rechts große Maschinen, eine weitere etwa in der Mitte der Werkstatt, viele an den Wänden. Dem Eingang gegenüber ist eine Fensterfront. Über den beiden Werkbänken, die im 90°-Winkel zum Fenster ausgerichtet sind, ranken Grünpflanzen. Die Utensilien auf der Werkbank erinnern an die Pi

Artikel
Meinungsbeitrag

Artikel
Glasanalytik

Artikel
In Chemie und Pharmazie ist Glas ein selbstverständlicher Begleiter – mit überraschenden Entwicklungen. Der Werkstoff könnte gegenüber Kunststoff Terrain gutmachen. Glas lässt sich zu 100 Prozent recyceln, ist damit beliebig oft wiederverwendbar. Geräte aus diesem Material erweisen sich als besonders langlebig, und diese Eigenschaft hat man über Jahrzehnte steigern können. Ein kleines, aber wichtiges Detail ist zum Beispiel die Beständigkeit der Ringmarke auf Vollpipetten und anderen Volumenmessgeräten. Sie lässt sich bei aktuellen Ausführungen selbst nach hunderten Waschzyklen immer noch gut ablesen. Abb. 1: Glasbläser bei einem Laborgeräteh

Artikel
Chemiker:innen nutzen Glas nicht nur im Labor als Rundkolben oder Messzylinder. Sie entwickeln auch den Werkstoff Glas. So wie Sebastian Leukel, der bei Schott in Mainz arbeitet. Sebastian Leukel entwickelt Werkstoffe: von bruchfesten Gläsern für Smartphones über Gläser für optische Anwendungen bis zu ionenleitenden Keramiken für Batterieanwendungen. Er ist damit einer von 680 Materialentwickler:innen und Ingenieur:innen, die für den Spezialglashersteller Schott forschen. Sein Arbeitsplatz ist seit August 2018 in der zentralen Forschung und Entwicklung in Mainz, einem der drei Forschungsstandorte des Unternehmens. Abb. 1: Entwickelt Glaswerks

Artikel
Ende des 17. Jahrhunderts begann sich Glas in Gestalt von Glasgeräten in der chemischen Laborpraxis durchzusetzen. Ab dieser Zeit gehörte die Kunst des Glasblasens bei der Entwicklung analytischer Messgeräte zu den Fertigkeiten praktisch arbeitender Chemiker. Einer von ihnen war der Dresdner technische Chemiker Walther Hempel (1851 – 1916). Er hat die Gasanalyse, die für die gesamte Wissenschaft und Technik heute unentbehrlich ist, durch meisterliche Methoden und Apparatekonstruktionen in den Sattel gehoben“, sagte der Chemiker und Rektor der Technischen Hochschule Dresden Fritz Foerster (1866 – 1931) im Jahr 1917 über Walther Hempel, der im
