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Schlaglicht: Glas

Glas wie Kunststoff formen

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Spritzguss: Glas wie Kunststoff formen

Das Verfahren des Freiburger Start-ups Glassomer bietet neue Möglichkeiten, Quarzglas zu formen. Dabei sinkt zudem der Energiebedarf für die Glasherstellung. Die einzigartige Kombination aus Transparenz, chemischer, thermischer und mechanischer Festigkeit macht Glas für Industrie und Forschung relevant: von alltäglichen Dingen wie Fensterglas und Laborgläsern hin zu Optiken und Spezialanwendungen wie Mikrofluidik. Ein Blick in die Glaschemie zeigt: Glas ist nicht gleich Glas. Es gibt spezielles wie Halogenidgläser, metallische Gläser und Biogläser, aber selbst die klassischen siliciumdioxidbasierten – die Silikatgläser – sind sehr unterschied

29.04.2022
Nicht ohne meinen Erlenmeyer

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Nicht ohne meinen Erlenmeyer

Zum Internationalen Jahr des Glases riefen wir unsere Leserinnen und Leser auf: Schicken Sie uns Fotos und kurze Beschreibungen Ihrer liebsten, kuriosesten, nützlichsten, denkwürdigsten, … Glasgeräte. Voilà – hier sind sie. Wirdanken allen Leser:innen, die uns einen Einblick gewährt haben! Viel Spaß! Abb. 1: Elmar Hartl, ehemaliger Chemielehrer, Hobby-Archäologe und Mitglied des AK Archäometrie schreibt: „Als Bewohner des Bayerischen Waldes hat man natürlich einen besonderen Bezug zum Glas. Leider kam ich erst vor etwa fünf Jahren auf die Idee, mir Glasscherben mit der UV-Lampe anzuschauen. Seitdem lese ich – falls ich dazu komme, über einen

29.04.2022
Von schmückend bis lebenswichtig

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Glasindustrie in Deutschland: Von schmückend bis lebenswichtig

Die Glasindustrie besteht im Wesentlichen aus fünf Branchen. Alle fußen auf der jahrtausendealten Tradition des Glasmachens. Dazu kommen neue Anwendungen wie Glasfasern und neue Herausforderungen wie die Dekarbonisierung. Glashütten in Deutschland sind eine jahrhundertealte Tradition. Doch die Geschichte des Werkstoffs reicht noch weiter in die Vergangenheit. Die ältesten Funde gehen zurück auf die Steinzeit um 7000 v. Chr. Organisiertes Verarbeiten von Glas begann etwa um 3000 v. Chr., als die Ägypter Schmuckstücke und kleinere Gefäße aus Glas fertigten. Heute schätzen die Lebensmittel- und Getränkeindustrie Glas als Verpackungsmaterial, und

29.04.2022
Blasen, biegen, verbinden

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Blasen, biegen, verbinden

Kein Labor ohne Glasgeräte und keine Universität ohne Glasbläser. In den meisten Köpfen ist das ein reiner Männerberuf. Diesen üben inzwischen aber auch immer mehr Frauen aus – an der Universität Gießen etwa Anja Beneckenstein. Ein großer, heller Raum verbirgt sich hinter den beiden Stahltüren mit der Aufschrift „Glasbläserei“. Im Eingangsbereich stehen links und rechts große Maschinen, eine weitere etwa in der Mitte der Werkstatt, viele an den Wänden. Dem Eingang gegenüber ist eine Fensterfront. Über den beiden Werkbänken, die im 90°-Winkel zum Fenster ausgerichtet sind, ranken Grünpflanzen. Die Utensilien auf der Werkbank erinnern an die Pi

von Eliza Leusmann

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29.04.2022
2022 – das Internationale Jahr des Glases

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Meinungsbeitrag: 2022 – das Internationale Jahr des Glases

Es ist überall, wird aber trotzdem gerne übersehen: Glas, ein Werkstoff mit Tradition und Zukunft. Glas ist inzwischen vielleicht sogar der Werkstoff, den wir täglich am intensivsten berühren – als Touchdisplays unserer Smartphones. Einst war jede Scherbe ein kostbares Gut, das immer wieder verwendet worden ist, seit die ersten Gläser vor mehr als 5000 Jahren gefertigt worden sind. Fand Glas zuerst noch hauptsächlich als Schmuck und für besonders wertvolle Gegenstände Verwendung, diente es schon bald auch für eher gebrauchsorientierte Zwecke. Heute prägen in Deutschland große Weltmarktführer sowie hoch spezialisierte Hidden Champions – intern

29.04.2022
Das Bunte durchblicken

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Glasanalytik: Das Bunte durchblicken

An blauen und braunen Gläsern lässt sich zeigen, wie eine Software Spektren berechnen kann. Die Ergebnisse sind fast so genau wie nasschemische Analysen. Ähnlich wie in wässrigen Lösungen haben Ionen der Übergangsmetalle in transparenten Glassystemen charakteristische Absorptionsbanden im UV-, Vis- und NIR-Spektralbereich. Die absorbierende Wirkung dieser Ionen korreliert mit deren Konzentrationen. Lage, Breite und Intensität dieser Absorptionsbanden hängen darüber hinaus von der chemischen Zusammensetzung des Basisglases ab, da die Glasmatrix die auf die Ionen wirkenden Ligandenfelder beeinflusst. 1) Abb. 1: Foto: Thomas / Adobe Stock Farbge

29.04.2022
Glas im Labor – Altbekannt mit neuen Anwendungen

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Glas im Labor – Altbekannt mit neuen Anwendungen

In Chemie und Pharmazie ist Glas ein selbstverständlicher Begleiter – mit überraschenden Entwicklungen. Der Werkstoff könnte gegenüber Kunststoff Terrain gutmachen. Glas lässt sich zu 100 Prozent recyceln, ist damit beliebig oft wiederverwendbar. Geräte aus diesem Material erweisen sich als besonders langlebig, und diese Eigenschaft hat man über Jahrzehnte steigern können. Ein kleines, aber wichtiges Detail ist zum Beispiel die Beständigkeit der Ringmarke auf Vollpipetten und anderen Volumenmessgeräten. Sie lässt sich bei aktuellen Ausführungen selbst nach hunderten Waschzyklen immer noch gut ablesen. Abb. 1: Glasbläser bei einem Laborgeräteh

29.04.2022
"Eine wunderbare Spielwiese" – als Chemiker bei einem Spezialglashersteller

ArtikelNachrichten aus der Chemie

"Eine wunderbare Spielwiese" – als Chemiker bei einem Spezialglashersteller

Chemiker:innen nutzen Glas nicht nur im Labor als Rundkolben oder Messzylinder. Sie entwickeln auch den Werkstoff Glas. So wie Sebastian Leukel, der bei Schott in Mainz arbeitet. Sebastian Leukel entwickelt Werkstoffe: von bruchfesten Gläsern für Smartphones über Gläser für optische Anwendungen bis zu ionenleitenden Keramiken für Batterieanwendungen. Er ist damit einer von 680 Materialentwickler:innen und Ingenieur:innen, die für den Spezialglashersteller Schott forschen. Sein Arbeitsplatz ist seit August 2018 in der zentralen Forschung und Entwicklung in Mainz, einem der drei Forschungsstandorte des Unternehmens. Abb. 1: Entwickelt Glaswerks

von Frauke Zbikowski

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29.04.2022
Die gasanalytische Glasbürette und ihr Erfinder

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Die gasanalytische Glasbürette und ihr Erfinder

Ende des 17. Jahrhunderts begann sich Glas in Gestalt von Glasgeräten in der chemischen Laborpraxis durchzusetzen. Ab dieser Zeit gehörte die Kunst des Glasblasens bei der Entwicklung analytischer Messgeräte zu den Fertigkeiten praktisch arbeitender Chemiker. Einer von ihnen war der Dresdner technische Chemiker Walther Hempel (1851 – 1916). Er hat die Gasanalyse, die für die gesamte Wissenschaft und Technik heute unentbehrlich ist, durch meisterliche Methoden und Apparatekonstruktionen in den Sattel gehoben“, sagte der Chemiker und Rektor der Technischen Hochschule Dresden Fritz Foerster (1866 – 1931) im Jahr 1917 über Walther Hempel, der im

von Wladimir Reschetilowski

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29.04.2022