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Schlaglicht Forschen in der Fremde

„Heimat muss nicht da sein, wo man geboren ist“

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„Heimat muss nicht da sein, wo man geboren ist“

Wer sich selbst in einem Land und dem eigenen Leben wie in einem Käfig fühlt, sollte ausbrechen, findet die gebürtige Iranerin Elham Barani-Liese. Wie sie das gemacht hat und welche Zwischenstationen es gab. Elham Barani-Liese ist 39, promovierte theoretische Chemikerin und Geschäftsfrau. Sie lebt seit 2020 in Ettlingen bei Karlsruhe. Hier hat sie im Januar 2023 mit ihrem Ehemann die Firma SmartChance gegründet – diese ist spezialisiert auf Smarthome-Technik mit KI-basierten Services, darunter Sicherheitslösungen für Firmen und Privatpersonen. Eine typische Anwendung: gefährliche Situationen erkennen. Dazu prüft KI, was die Kameras sehen. Stü

von Eliza Leusmann

01.09.2026
“I do not want to postpone my life”

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“I do not want to postpone my life”

On February 24, 2022, Olesia Kulyk woke to the sound of explosions. Within hours, she and her husband left Kharkiv. Eighteen months later, after a research stay abroad and with her thoughts constantly drawn to Ukraine and her family, Olesia returned. How has the war changed her professional and personal life, and her mindset? Like many Europeans, Olesia Kulyk had not believed that Russia would launch a full-scale invasion of Ukraine. “This Thursday in February 2022 divided my life into before and after,” she says. Just a month earlier, in January 2022, the organic chemist had become deputy director of a research institute in Kharkiv, close to

von Katharina Käfer

01.09.2026
Wissenschaft ist global

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Wissenschaft ist global

Meinungsbeitrag

von Robert Schlögl

01.09.2026
Kooperationen mit China auf dem Prüfstand

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Kooperationen mit China auf dem Prüfstand

China will die globale Nummer eins werden – wirtschaftlich, militärisch und technologisch. Um dieses Ziel zu erreichen, greift die Volksrepublik westliches Wissen und Know-how ab. Im Mai 2026 wurde in München ein chinesisches Ehepaar festgenommen. Xuejun C. und Hua S. sollen im Auftrag des chinesischen Geheimdienstes Kontakte zu deutschen Hochschulen aufgebaut haben, um an Informationen über militärisch nutzbare Technologien zu kommen. Das Duo soll Forschende mit fünfstelligen Geldbeträgen und einer voll bezahlten wochenlangen Reise ins Reich der Mitte gelockt haben, wo sie Vorträge vor einem zivilen Publikum halten sollten.1) Vor Ort entpupp

von Uta Neubauer

01.09.2026
„Harmonisierung ermöglicht einen freien Markt“

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„Harmonisierung ermöglicht einen freien Markt“

Romy Marx ist beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem zuständig für die Regulierung krebserregender Stoffe in Deutschland und der EU. Die promovierte Biochemikerin hat mit den Nachrichten aus der Chemie über die Einstufung von Chemikalien und Arbeitsplatzgrenzwerte gesprochen. Sie verrät, wo es weltweit noch Unterschiede gibt, wie sich das auf den Markt auswirkt und wo aus ihrer Sicht Handlungsbedarf besteht. Romy Marx, inwieweit sind Stoffeinstufung und Grenzwerte in der EU bereits harmonisiert? RM Wir haben in der EU für die Einstufung die CLP-Verordnung [siehe Kasten, S. 42]. Da gibt es zum Beispiel Stoffe, die krebser

von Katharina Käfer

01.09.2026
"I'm looking forward to going back and giving back"

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"I'm looking forward to going back and giving back"

Interview

von Luca Blicker

01.09.2026
“Germany has benefits people are not aware of”

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“Germany has benefits people are not aware of”

Why do international professionals come to Germany or why not? Lorna Cottrill, Head of Talent Acquisition for Healthcare business across Europe, Middle East and Africa at the science and tech company Merck, talks about global talent flows, hurdles in international recruitment and what Germany offers to candidates. Lorna Cottrill, which field has the highest share of international employees at Merck in Germany? LC Most of our international employees in Germany are part of research and development, or clinical operations teams. Abb.1: Bild: Maksym Yemelyanov / Adobe Stock Are there any niche qualifications that you find often amongst applicants

von Katharina Käfer

01.09.2026
Forschungspraktika in der Fremde

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Forschungspraktika in der Fremde

Mikroplastik im Kandy Lake in Sri Lanka analysieren, in Australien zu antimikrobiellen Wirkstoffen auf Eisenbasis forschen oder wasserhaltige Carbonatgesteine in Freiberg erkunden – mit Rise Germany und Rise Weltweit wagen junge Bachelorstudierende den Sprung ins Ausland. Die eigene Komfortzone verlassen, fremde Sprachen und Kulturen kennenlernen und erfahren, wie Forschen in der Fremde funktioniert, können Anfang Zwanzigjährige in einem Sommerpraktikum über das Programm Rise. Abb.1: Christoph Schadt von der Universität Freiburg forscht diesen Sommer in Sri Lanka mit Rise Weltweit. Er sagt: „Wegen unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten

von Michaela Gottschling

01.09.2026
„Wissenschaft war ein Werkzeug der Vertrauensbildung“

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„Wissenschaft war ein Werkzeug der Vertrauensbildung“

Die deutsch-israelische Forschungskooperation ist außergewöhnlich eng und erfolgreich. Der Chemiker Helmut Schwarz über ihre Anfänge, ihre Bedeutung heute und die Frage, warum Israel ein so außergewöhnlich forschungsstarkes Land ist. Deutschland und Israel verbindet eine schreckliche gemeinsame Vergangenheit – das Verbrechen der Shoah, das Deutschland an den Juden begangen hat. Nach Gründung der Bundesrepublik war gerade die Wissenschaft ein wichtiger Ausgangspunkt für die Annäherung zwischen Deutschland und Israel. Warum war das so? HS Man muss zurückschauen und an die Rolle deutscher Juden in der Kultur und Wissenschaft bis zum ersten Dritt

von Christian Remenyi

01.09.2026