Kategorie
Schlaglicht Forschen in der Fremde

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Alexander Antonov, a subgroup leader at the University of Regensburg, moved from Russia to Germany to be with his partner, without any job prospects lined up. Two more reasons ultimately drove him to leave Russia. This story is about how fortunate I was to have many good people in my life who supported my academic journey. Abb.1: Alexander Antonov, subgroup leader at the University of Regensburg. In 2011, I started my PhD project in the group of Alexander Pozharskii (1938–2025) at the Southern Federal University, Rostov-on-Don, Russian Federation. Pozharskii was a beacon in the scientific world for me. He taught me how to plan an experiment,

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Wer sich selbst in einem Land und dem eigenen Leben wie in einem Käfig fühlt, sollte ausbrechen, findet die gebürtige Iranerin Elham Barani-Liese. Wie sie das gemacht hat und welche Zwischenstationen es gab. Elham Barani-Liese ist 39, promovierte theoretische Chemikerin und Geschäftsfrau. Sie lebt seit 2020 in Ettlingen bei Karlsruhe. Hier hat sie im Januar 2023 mit ihrem Ehemann die Firma SmartChance gegründet – diese ist spezialisiert auf Smarthome-Technik mit KI-basierten Services, darunter Sicherheitslösungen für Firmen und Privatpersonen. Eine typische Anwendung: gefährliche Situationen erkennen. Dazu prüft KI, was die Kameras sehen. Stü

ArtikelNachrichten aus der Chemie
On February 24, 2022, Olesia Kulyk woke to the sound of explosions. Within hours, she and her husband left Kharkiv. Eighteen months later, after a research stay abroad and with her thoughts constantly drawn to Ukraine and her family, Olesia returned. How has the war changed her professional and personal life, and her mindset? Like many Europeans, Olesia Kulyk had not believed that Russia would launch a full-scale invasion of Ukraine. “This Thursday in February 2022 divided my life into before and after,” she says. Just a month earlier, in January 2022, the organic chemist had become deputy director of a research institute in Kharkiv, close to

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Die Unesco, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, gibt an, dass auf der Welt etwa 9 Millionen Forschende arbeiten. Darunter sind knapp 10 % Chemiker. In den G20-Ländern arbeiten 89 % aller Wissenschaftler, ihnen stehen 93 % der weltweiten Forschungsausgaben zur Verfügung und sie produzieren 91 % aller Publikationen. Etwa 65 % aller Forschenden sind alleine in China und den USA tätig. Der Nature Index (Ausgabe 2025) listet die führenden Forschungsnationen über alle Disziplinen hinweg in der Reihenfolge China, USA, Deutschland, Vereinigtes Königreich und Japan; in der Chemie tauschen die letzten beiden Na

ArtikelNachrichten aus der Chemie
China will die globale Nummer eins werden – wirtschaftlich, militärisch und technologisch. Um dieses Ziel zu erreichen, greift die Volksrepublik westliches Wissen und Know-how ab. Im Mai 2026 wurde in München ein chinesisches Ehepaar festgenommen. Xuejun C. und Hua S. sollen im Auftrag des chinesischen Geheimdienstes Kontakte zu deutschen Hochschulen aufgebaut haben, um an Informationen über militärisch nutzbare Technologien zu kommen. Das Duo soll Forschende mit fünfstelligen Geldbeträgen und einer voll bezahlten wochenlangen Reise ins Reich der Mitte gelockt haben, wo sie Vorträge vor einem zivilen Publikum halten sollten.1) Vor Ort entpupp

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Romy Marx ist beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem zuständig für die Regulierung krebserregender Stoffe in Deutschland und der EU. Die promovierte Biochemikerin hat mit den Nachrichten aus der Chemie über die Einstufung von Chemikalien und Arbeitsplatzgrenzwerte gesprochen. Sie verrät, wo es weltweit noch Unterschiede gibt, wie sich das auf den Markt auswirkt und wo aus ihrer Sicht Handlungsbedarf besteht. Romy Marx, inwieweit sind Stoffeinstufung und Grenzwerte in der EU bereits harmonisiert? RM Wir haben in der EU für die Einstufung die CLP-Verordnung [siehe Kasten, S. 42]. Da gibt es zum Beispiel Stoffe, die krebser

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Taona Mudhluli (TM), former PhD student from Zimbabwe, and Noemi Iwicki (NI), PhD student in Frankfurt am Main, participated in the Artemis mentoring programme that connects African researchers as mentees with researchers at Max Planck Institutes (MPIs) in Germany as mentors. They talk about how different it is to do a PhD in Zimbabwe and in Germany—and whether the research expertise really makes its way back to Zimbabwe. The Artemis mentoring programme lasted a year and ended after a one-month research stay in Germany. It concluded half a year ago. Are you still in touch? NI Yes, two months ago, Taona kept me updated that she had finished he

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Why do international professionals come to Germany or why not? Lorna Cottrill, Head of Talent Acquisition for Healthcare business across Europe, Middle East and Africa at the science and tech company Merck, talks about global talent flows, hurdles in international recruitment and what Germany offers to candidates. Lorna Cottrill, which field has the highest share of international employees at Merck in Germany? LC Most of our international employees in Germany are part of research and development, or clinical operations teams. Abb.1: Bild: Maksym Yemelyanov / Adobe Stock Are there any niche qualifications that you find often amongst applicants

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Mikroplastik im Kandy Lake in Sri Lanka analysieren, in Australien zu antimikrobiellen Wirkstoffen auf Eisenbasis forschen oder wasserhaltige Carbonatgesteine in Freiberg erkunden – mit Rise Germany und Rise Weltweit wagen junge Bachelorstudierende den Sprung ins Ausland. Die eigene Komfortzone verlassen, fremde Sprachen und Kulturen kennenlernen und erfahren, wie Forschen in der Fremde funktioniert, können Anfang Zwanzigjährige in einem Sommerpraktikum über das Programm Rise. Abb.1: Christoph Schadt von der Universität Freiburg forscht diesen Sommer in Sri Lanka mit Rise Weltweit. Er sagt: „Wegen unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten
