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Schlaglicht Chancengleichheit

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Lassen sich Forschung und Elternschaft verbinden? Ein Thema auch (und gerade) für Männer. Im Jahr 2007 startete in Deutschland das Elterngeld – im Vergleich zur Vorgängertransferleistung, dem Erziehungsgeld, mit einem zusätzlich Anreiz, die Elternzeit gemeinschaftlich zu nehmen: Beteiligen sich beide Partner, bekommt man zwei Monate mehr, nämlich insgesamt vierzehn. Familienpolitisch war es eine Aufforderung an Väter, sich an der Elternzeit zu beteiligen. Väter in Elternzeit sind weiterhin selten. Das Statistische Bundesamt bezifferte den Anteil der Mütter in Elternzeit im Jahr 2022 auf 25,1 %. Bei den Vätern waren es 1,8 % – immerhin ein Ans

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Wie war das Studium der Chemie für Frauen in den 1970er und 1980er Jahren? Wie war der Berufseinstieg? Wie ging es damals Chemikerpaaren? Danach fragt ein Projekt, das weiterhin Zeitzeug:innen sucht. Gabes in der chemischen Industrie Bereiche, die von vornherein für Chemikerinnen ausgeschlossen waren? Wie sehen deren Partner das im Rückblick? Wie war die Situation in anderen Ländern? Abb.1: Erinnerungen wie in diesem Tagebuch helfen, mit einem Blick in die Vergangenheit die Gegenwart einzuordnen. Bild: Vlad Ivantcov / Adobe Stock Bisher 16 Seniorchemikerinnen und -chemiker teilen ihre Erinnerungen – alle Beiträge finden sich unter t1p.de/00a2

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Acht Promovierende in verschiedenen EU-Ländern forschen gemeinsam an einem Projekt. Dieses gehört zum Marie-Skłodowska-Curie-Actions-Programm (Msca) Horizon Europe der Europäischen Kommission. Im Projekt Strike des Mscas der Europäischen Kommission arbeiten acht Promovierende an Nanomaterialien gegen Knochenkrebs und an der Frühdiagnostik von Brustkrebs. Die Wissenschaftlerin Ana Laura Coria Gutierrez (Foto S. 42) ist eine davon. Sie promoviert hauptsächlich an der Universität in Messina auf Sizilien mit dem Schwerpunkt, Nanomaterialien zu synthetisieren. Dort arbeitet auch ihr Hauptbetreuer, während ihr Co-Betreuer an der Palacky-Universität

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Geschlechter-Unterschiede sind in der Medizin relevant, etwa im Immunsystem, bei Herzinfarkten und bei der Wirkung von Medikamenten. Und sie sind zu lange vernachlässigt worden. Es bleibt noch einiges zu verbessern, bis jede:r die richtige Behandlung bekommt. Aristoteles behauptete, Frauen hätten nur 30 Zähne, also zwei weniger als Männer – und die europäische Wissenschaft hat ihm 2000 Jahre lang geglaubt. Erst im 17. Jahrhundert sah mal jemand nach und etablierte die Gleichberechtigung der Münder. Die Bibel versucht uns zu verkaufen, dass Eva als Sekundärprodukt aus einer Rippe Adams entstand. Ganz in diesem Sinne haben Anatomie-Lehrbücher j

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Buchbesprechung

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In Malerei, Literatur, Musik und den Naturwissenschaften wird nach Werken und der Beteiligung von Frauen gesucht; Ausstellungen werden kuratiert, Hörfunksendungen gestaltet. Dokumentarfilme wie im Jahr 2024 „Die Unbeugsamen 2 – Guten Morgen, ihr Schönen!“ beleuchten, wie sich Chancengleichheit entwickelt hat. Wie sieht das in der Chemie aus? Heute ist es üblich, auf Diversität zu achten. So schaut die GDCh seit längerem darauf, wie sich Jahr um Jahr der Frauenanteil bei den Vorschlägen für Auszeichnungen entwickelt; regelmäßig werden Fachgruppen und Arbeitskreise erinnert, (mehr) Frauen für Auszeichnungen vorzuschlagen. Abb.1: Eine Auswahl de

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Meinungsbeitrag

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Elternschaft im Wissenschaftsbetrieb

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Unsere Arbeit kann uns psychisch belasten, und unsere mentale Gesundheit kann unsere Leistungsfähigkeit beeinflussen. Psychotherapeutin Nora Dietrich hat mit den Nachrichten aus der Chemie über Stressfaktoren in der Chemiekarriere, Selbstfürsorge und Fehlerkultur gesprochen. Wie können Arbeitgebende und -nehmende für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz sensibilisieren und diese fördern? Nachrichten aus der Chemie: Welche psychischen Belastungen sehen Sie in den verschiedenen Karrierestufen von Chemiker:innen? Nora Dietrich: In Deutschland erkrankt pro Jahr etwa jede vierte Person psychisch. Studierende und Promovierende haben dabei ein sechsma
