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Deutsche Pionierinnen der Chemie

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Sigrid Peyerimhoff studierte Physik, beschäftigte sich aber schon in ihrer Doktorarbeit mit quantenchemischen Rechnungen. Im Jahr 1972 wurde sie Professorin für physikalische und theoretische Chemie an der Universität Bonn. Lange blieb sie auf einem solchen Lehrstuhl die einzige Frau. Sigrid Peyerimhoff wurde am 12. Januar 1937 in Rottweil, der ältesten Stadt in Baden-Württemberg, geboren. Sie wuchs in Heidenheim an der Brenz auf, wo sie 1956 Abitur machte. Anschließend entschied sie sich für ein Physikstudium an der Justus-Liebig-Universität Gießen, das sie 1961 mit dem Diplom abschloss. Zu ihren akademischen Lehrern zählte der bekannte Phys

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Schon ihr Vater förderte ihr naturwissenschaftlich-technisches Talent und legte damit den Grundstein für eine Karriere in der Chemie. Die internationale Anerkennung, die Erika Cremer verdient hätte, wurde ihr allerdings nicht zuteil. Erika Cremer wurde am 20. Mai 1900 in München geboren. Ihr Vater Max Cremer (1865-1935) war ein bekannter Physiologie-Professor, der die Glaselektrode mitentwickelte. Das naturwissenschaftlich-technische Interesse seiner Kinder förderte er früh und mit Erfolg: Nicht nur Erika Cremer, später Professorin für Physikalische Chemie an der Universität Innsbruck, machte Karriere in der Wissenschaft. Ihr älterer Bruder H
