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Bilanzen

Von Aminosäuren bis Wasserstoffperoxid

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Bilanz Evonik 2022: Von Aminosäuren bis Wasserstoffperoxid

Der Spezialchemiehersteller Evonik setzte im Jahr 2022 mit Preiserhöhungen mehr um als im Jahr zuvor. Die verkauften Mengen nahmen ab. Beim Essener Unternehmen der Spezialchemie Evonik Industries stieg der Umsatz im Jahr 2022 um 24 Prozent auf 18,5 Mrd. Euro. Die Umsatzzuwächse kamen mit wenigen Ausnahmen ausschließlich über höhere Preise und Währungseffekte. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine unveränderte Dividende von 1,17 Euro je Aktie vor. Abb.1: Fünfjahresübersicht zu Umsatz und operativem Ergebnis (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) bei Evonik. Der Umsatz aus sechs von Evonik definierten Wachstumsfeldern – Ernährung, Me

von Maren Bulmahn

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28.04.2023
Friseure, Konsumenten und Klebstoffe

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Bilanz Henkel 2022: Friseure, Konsumenten und Klebstoffe

Henkel hat im Jahr 2022 aus zwei Unternehmensbereichen einen gemacht und beim Umsatz einen Höchststand erreicht. Der Düsseldorfer Konzern Henkel setzte im Jahr 2022 etwa 22,4 Mrd. Euro um, 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Akquisitionen und Divestments senkten die vor allem preisbedingte Zunahme um 1,1 Prozentpunkte; Wechselkurseffekte erhöhten sie um 3,9 Prozentpunkte. Regional setzte der Konzern wie in den vergangenen Jahren am meisten in Westeuropa um (6,06 Mrd. Euro), es folgten Nordamerika (5,98), Asien / Pazifik (3,83), Osteuropa (3,47), Lateinamerika (1,55) und Afrika / Naher Osten (1,27). Die Dividende soll wie im Vorjahr 1,83 Euro je

von Maren Bulmahn

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28.04.2023
Mehr Zusatzstoffe, weniger Kunststoffe

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Bilanz Lanxess 2022: Mehr Zusatzstoffe, weniger Kunststoffe

Umsatz und Ergebnis des Kölner Spezialchemiekonzerns Lanxess sind im Jahr 2022 gestiegen. Das Unternehmen hat sein Aromastoffgeschäft erweitert und das mit technischen Polymeren verkauft. Der Lanxess-Konzernumsatz lag im Jahr 2022 mit 8,088 Mrd. Euro um 32,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis liegt bei 184 Mio. Euro (+60 %). Nicht enthalten sind die Ergebnisse des ausgegliederten Geschäfts mit den technischen Kunststoffen Polyamid und Polybutylenterephthalat sowie thermoplastischen Faserverbundwerkstoffen. Umsatztreiber waren Zusatzstoffe wie Kautschukchemikalien, Schmierstoffadditive und Weichmacher sowie Aroma- und Duftstof

von Maren Bulmahn

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28.04.2023
Mehr Olefine, weniger Pflanzennährstoffe

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Bilanz Borealis 2022: Mehr Olefine, weniger Pflanzennährstoffe

Borealis erreichte im Jahr 2022 einen Nettogewinn von 2,1 Mrd. Euro, den höchsten der Unternehmensgeschichte. Zudem war der Umsatz höher als in den Jahren zuvor. Im Jahr 2022 erwarb Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc), Vereinigte Arabische Emirate (VAE), 25 Prozent des österreichischen Unternehmens Borealis. Bisher gehörten diese Anteile der staatlichen Aktiengesellschaft Mubadala in dem Emirat. 75 Prozent gehören dem Wiener Erdöl-, Erdgas- und Petrochemiekonzern OMV. Abb.1: Borealis: Umsatz, Betriebsergebnis und Nettogewinn im Fünfjahresvergleich. Zum höheren Gewinn im Jahr 2022 trugen der Börsengang von Borouge und der Bewertungsgewinn w

von Maren Bulmahn

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28.04.2023
Impfstoffe und Onkologie

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Bilanz Biontech 2022: Impfstoffe und Onkologie

Biontech setzt auf weitere Impfstoffe, etwa gegen Malaria, und baut die Wirkstoff-Pipeline gegen verschiedene Krebsarten aus. Dafür gibt das Unternehmen mehr für Forschung aus. Das Mainzer Unternehmen Biontech setzte im Jahr 2022 etwa 17,31 Mrd. Euro um; das sind 8,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Kosten stiegen auf 2,99 Mrd. Euro nach 2,91 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Unternehmen hatte Vorräte, die wertlos geworden waren und zu hohe Produktionskapazitäten bei Lohnfertigern. Der Nettogewinn sank von 10,29 Mrd. Euro auf etwa 9,43 Mrd. Euro. Abb.1: Biontech: Kosten für Vertrieb und Marketing, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung in d

von Maren Bulmahn

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28.04.2023
Verhageltes Ergebnis

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Bilanz Covestro 2022: Verhageltes Ergebnis

Covestro hat im Jahr 2022 so viel umgesetzt wie nie zuvor. Dennoch stand am Jahresende ein Verlust. Das Unternehmen will seine Polymervorprodukte für die Kreislaufwirtschaft optimieren. Im Jahr 2022 hat Covestro, Werkstoffhersteller aus Leverkusen, 13 Prozent mehr als im Vorjahr umgesetzt: 18,0 Mrd. Euro. Dies ist der höchste Wert der Konzernhistorie. Ausschlaggebend waren höhere Verkaufspreise. Covestros Dividendenpolitik sieht Ausschüttungen zwischen 35 und 55 Prozent des Konzernergebnisses vor. Im Jahr 2022 sank es von 1,6 Mrd. Euro auf –272 Mio. Euro; die Dividende entfällt. Der Verlust stammt aus Abschreibungen wegen Energiekosten und St

von Maren Bulmahn

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28.04.2023