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Die Stoffdatenbanken der Europäischen Chemikalienagentur

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Die Stoffdatenbanken der Europäischen Chemikalienagentur

Die Veröffentlichung der nicht vertraulichen Registrierungsdaten im Dissimination(Verbreitungs)-Portal der Europäischen Chemikalienagentur Echa enthält neben der Einstufung und Kennzeichnung eines Stoffs auch die Verwendungen — in der Regel als Verwendungsdeskriptoren — sowie die Zusammenfassungen der toxikologischen Studien. Üblicherweise stehen hier auch die DNEL(derived no effect level)-Werte, also die Expositionsgrenzwerte, unterhalb derer ein Stoff — nach dem Kenntnisstand der Wissenschaft — zu keiner Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit führt. Diese Werte sind für die eigene Risikoabschätzung und bei der Ableitung von Risikomind

08.12.2015
Einmal Flussspat — immer wieder Polymer

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Einmal Flussspat — immer wieder Polymer

Nachrichten aus der Chemie: Sie haben ein Verfahren zur Wiedergewinnung von fluorierten Monomeren entwickelt. Was macht es besonders? Thorsten Schwalm: Das Up-Cycling schließt erstmals den Fluorpolymerkreislauf. Dadurch reduziert sich der Einsatz von R22, also Chlordifluormethan, als Ausgangsmaterial. Hierdurch wird der strategische Rohstoff Flussspat geschont, was die Umwelt entlastet. Nachrichten: Warum nutzen Sie für Ihren Prozess den Begriff “Up-Cycling”? Die Zerlegung eines Polymers in Monomere ist doch eher ein Down-Cycling. Schwalm: Die Ausgangsmaterialien für unser Verfahren sind entsorgungspflichtige Abfälle ohne Wert in der Wertschö

08.12.2015
“Man muss über die Stoffströme reden”

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“Man muss über die Stoffströme reden”

Nachrichten aus der Chemie: Was waren die wichtigsten Erkenntnisse der Enquetekommission? Michael Dröscher: Dass Nordrhein-Westfalen eine Zukunft als Chemiestandort hat. Noch wichtiger ist mir, dass es uns gelungen ist, ein Bild zu entwerfen, das alle fünf Fraktionen im Landtag Wort für Wort unterschrieben haben. Das war zu Beginn nicht zu erwarten. Nachrichten aus der Chemie: Wie ist es Ihnen gelungen, einen Konsens zu finden? Dröscher: Durch sehr hartnäckiges Arbeiten der Sachverständigen mit den Referenten aus den Landtagsfraktionen. Der Ablauf der Beratungen in der Enquetekommission war so: Jede Fraktion hatte einen Referenten oder eine R

08.12.2015
Spuren chemischer Kampfstoffe

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Spuren chemischer Kampfstoffe

Das internationale Chemiewaffenübereinkommen 1 (CWÜ) untersagt Herstellung, Lagerung und Einsatz von chemischen Waffen sowie den Einsatz toxischer Chemikalien als Waffe. Bis auf Ägypten, Südsudan und Nordkorea haben alle Staaten das Übereinkommen unterzeichnet; in Israel hat das Parlament das Übereinkommen noch nicht bestätigt. Ob sich die Unterzeichnerstaaten daran halten, kontrolliert die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons, OPCW, Kasten). Besonders überwacht die OPCW Substanzen, die in drei Chemikalienlisten aufgeführt sind. In Teil A stehen die giftigen Substanzen selbst, in

08.12.2015
Transport und Logistik

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Transport und Logistik

Der Verband der chemischen Industrie (VCI) kürte die Preisträger des Responsible-Care-Wettbewerbs 2015: Das Asphaltbauunternehmen Total Bitumen bekommt den ersten Preis für ein Projekt, dass Fahrer von Gefahrgütern durch Punktesammeln animiert, Transporte sicherer zu machen. Delo Industrie Klebstoffe erhält den zweiten und den Mittelstandspreis für ein Team aus Mitarbeitern aller Abteilungen, das präventiv die Logistik verbessert und Verpackungsmaterial reduziert. Der dritte Preis geht an die Wacker Chemie, die ihre Überseetransporte optimierte und so 20 % weniger Leerfahrten hatte. Eliza Leusmann, Frankfurt am Main Gentechnikkennzeichnung Tr

08.12.2015
Bilder einzelner Zellen aus dem Elementmikroskop

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Bilder einzelner Zellen aus dem Elementmikroskop

Im Fokus der Lebenswissenschaften steht der Mensch, der aus Billionen verschiedener Zellen mit unterschiedlichen Aufgaben besteht. 1 Lebenswissenschaftler untersuchen Zellpopulationen überwiegend als Lysate, also als eine Menge. Das Ergebnis ist ein Mittelwert, der nicht die ganze Geschichte erzählt. Er lässt uns vielleicht die eine mutierte Zelle übersehen, die für die Entstehung einer Krankheit verantwortlich ist. Um Unterschiede zwischen Zellen sichtbar zu machen und die Rolle einzelner Zellen zu verstehen, ist es notwendig, diese individuell zu analysieren. Dies erfordert eine robuste, multiplexfähige wie auch eine quantitative Analytik.

08.12.2015
Fürs Laboratorium

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Fürs Laboratorium

Analytik/Labortechnik Das Staubmessgerät Respicon 2TM von Hund bestimmt den einatembaren (E-Staub), thoraxgängigen (T-Staub) und alveolengängigen (A-Staub) Staub in der Luft. Die Akkuleistung beträgt mehr als acht Stunden. Der Messbereich umfasst bis 10 mg mit einer Nachweisgrenze von 30 mg pro Kubikmeter. Das Gerät exportiert die Daten über USB oder Bluetooth, und die Software am PC wertet die Daten aus. Helmut Hund, Wetzlar, Tel. 06441 2004—0, info@hund.de , www.hund.de Die Ramanlaser der IPS-Serie von Laser 2000 stabilisieren die Volume-Bragg-Gitter und erhöhen die optische Ausgangsleistung von Ramanspektrometern bei 785 nm auf bis zu 1 W.

08.12.2015
Die wundersamen Fähigkeiten der Tintenfische

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Die wundersamen Fähigkeiten der Tintenfische

Dass Krake Paul (2008 — 2010) im Oberhausener Sealife-Aquarium die übernatürliche Gabe besaß, den Ausgang von Fußballspielen vorherzusagen, lässt sich vermutlich nicht wissenschaftlich beweisen. Doch seine Artgenossen und entferntere Verwandte, zu denen außer den achtarmigen Kraken die zehnarmigen Sepien und Kalmare gehören, erbringen Leistungen, die kaum weniger erstaunlich sind. Kraken können Marmeladengläser aufschrauben und sich aus geschlossenen Gefäßen befreien. Ihre Tarnung imitiert nicht nur Farbe, Muster und Textur des Untergrunds, sondern erzeugt sogar bewegliche Muster. Ihre acht Arme agieren weitgehend autonom und tragen chemische

08.12.2015
So zahlt die Welt

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So zahlt die Welt

Der Frage “Wann begleichen börsennotierte Unternehmen ihre Rechnungen?” geht der Kreditversicherer Euler Hermes regelmäßig nach. Er wertete jetzt das Zahlungsverhalten von Unternehmen in 15 Ländern und elf Branchen für das Jahr 2014 aus und prognostiziert die Werte für das laufende Jahr. Richtgröße waren dabei die “days sales outstanding” (DSO), also die Zeitspanne zwischen Rechnungslegung und Zahlungseingang. Auffällig ist die gegenläufige Entwicklung des Zahlungsverhaltens in Industrie- und Schwellenländern — aber auch in der Chemiebranche in Deutschland und der Welt. Deutsche Chemie zahlt früh Das weltweite Zahlungsverhalten in der Chemieb

05.11.2015