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Bildung und Karriere

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Nachrichten aus der Chemie: Herr Hermes, warum haben Sie sich für das Studium zum Executive Master of Business Administration entschlossen? Florian Hermes: Das Chemiestudium ist ja sehr technisch orientiert. Mit Themen wie Personalmanagement, Verhandlungsführung und Betriebswirtschaft habe ich mich gar nicht beschäftigt. Und diese Themen brannten mir seit Jahren unter den Nägeln. Zudem sitze ich als Laborleiter an einer Schnittstelle zu verschiedenen Funktionen im Unternehmen. Nachrichten: Fehlten Ihnen Kenntnisse beim Berufseinstig? Hermes: Man lernt ja viel on the Job. Aber im EMBA-Studium kann ich Dinge ausprobieren, die ich im Unternehmen

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Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist ein Master of Business Administration — kurz MBA — gerade nicht für Kaufleute gedacht. Vor allem Nicht-Wirtschaftswissenschaftler, die einen Karriereschritt planen, sollen in den MBA-Weiterbildungsprogrammen betriebswirtschaftliche (BWL) und Managementkenntnisse erwerben und sich so für Führungsaufgaben qualifizieren. Während des Studiums lernen die Teilnehmer Probleme zu identifizieren und zu analysieren, sie entwickeln Unternehmensstrategien und analysieren das politische, soziale und ökologische Umfeld eines Unternehmens. Auf dem Lehrplan stehen soziale Kompetenzen wie Teamarbeit oder Kommunikation

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Was westliche Chemiker in China erleben, hängt sehr von Faktoren wie Sprachkenntnis oder Wohnort ab: Manche Apartments in Peking haben durchaus westlichen Standard, und dort ist in Bezug auf Essen, Kultur oder Kollegen ein nahezu westlicher Lebensstil möglich. Dies gilt nicht in einigen Provinzstädten, speziell im chinesischen Westen. Viel hängt an der Position im Unternehmen: Technisch beratende Funktionen sind insgesamt unkritischer als Positionen, die stark in die Firmenhierarchie eingebunden sind. Die Ergebnisse einer Befragung europäischer Chemiemanager, die in chinesischen Unternehmen gearbeitet haben, erinnert somit an das asiatische G

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Den Studenten vom ersten Tag an eine umfangreiche Betreuung bieten und Lehrkonzepte modernisieren — das haben sich die 111 Hochschulen vorgenommen, die der Qualitätspakt Lehre in den kommenden Jahren fördert. Für die verschiedenen Projekte stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis zum Jahr 2016 etwa 600 Millionen Euro zur Verfügung. Davon profitiert auch der Fachbereich Chemie: An einigen Universitäten erhalten die Naturwissenschaften wegen der hohen Abbrecherquoten besondere Aufmerksamkeit. Den Einstieg erleichtern Für einen erfolgreichen Einstieg ins Chemiestudium reicht das Abitur nur bedingt als Qualifikation. Denn

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Die European University Association (EUA) hat am 17. Juni in Brüssel ihren “Bericht über Rankings 2011” vorgestellt. 1 Verfasser ist Andrejs Rauhvargers, Chemiker und Professor an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Riga, zugleich Generalsekretär der Rektorenkonferenz von Lettland. Der Bericht will — angesichts des großen und wohl weiter zunehmenden Einflusses von Rankings auf die Hochschul- und Forschungspolitik — die Universitäten als Betroffene über die Aussagefähigkeit von internationalen Hochschulrankings und ihre methodischen Grundlagen präzise informieren. Rankings einzelner Länder bleiben außer Betracht. In dieser
