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Am 28. Dezember 2018 würde Carl Remigius Fresenius 200 Jahre alt. Wie wurde Fresenius zum „Wegbereiter der analytischen Chemie“? Einblicke – hinter und vor den Kulissen – geben seine frühen Jahre. Beim Stöbern in den Archiven der Familie und der Hochschule Fresenius anlässlich des 200. Geburtstags von Carl Remigius Fresenius (1818 – 1897) 1) kamen bisher unbekannte, teils sehr persönliche Dokumente zu Tage. Sie zeigen, wie „Remi“, wie ihn seine Familie zeitlebens nannte, zu einem der wichtigsten Wissenschaftler der letzten 200 Jahre wurde. 2) Von der Apotheke zur Uni Kosmos-Experimentierkästen gab es noch nicht, als Remi im Gartenhaus der Fam

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Das menschliche Auge kann nicht direkt wahrnehmen, wie bei chemischen Reaktionen und physikalischen Prozessen die Wärme fließt. Sichtbar und damit anschaulich macht solche Vorgänge eine Wärmebildkamera, wie sie beispielsweise bei der Gebäudesanierung eingesetzt wird. Die bekanntesten Einsatzgebiete von Wärmebildkameras sind sicherlich Hausbau und -renovierung. 1) Auch Militär oder Jäger verwenden Wärmebildkameras, und die Feuerwehr detektiert mit ihnen Glutnester. Solarzellen werden damit auf Defekte und Hotspots untersucht. 2) Mittlerweile gibt es Wärmebildkameras in verschiedenen Preisklassen und Qualitäten und damit auch solche, die für Sc

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Im Jahr 1968 richtete die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG ihren ersten Sonderforschungsbereich ein. Auch 50 Jahre später ist diese Art der Förderung bei Chemikern begehrt. Jürgen Wolfrum gerät ins Schwärmen, als er von seinem ersten Sonderforschungsbereich, kurz SFB, erzählt. Der startete im Jahr 1978, zehn Jahre nach Gründung des DFG-Programms. Wolfrum, jetzt Professor für physikalische Chemie an der Universität Heidelberg, war damals 38 Jahre alt und frisch an der Universität Göttingen angekommen. Er erinnert sich: „Die etablierten Professoren dort haben nur milde gelächelt, als sie hörten, dass wir einen SFB aufmachen wollten.“ Photoch

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Die Biochemikerin und Journalistin Sarah Everts ging im Jahr 2007 von Washington nach Berlin, um für US-Leser über europäische Wissenschaft zu berichten. Nun verlässt sie Europa. Ein Rückblick auf Geschichten aus dem 20. Jahrhundert, über den ehemaligen Ostblock und deutsche Umgangsformen. Anfang des Jahres 2007 schrieb Rudy Baum, damals Chefredakteur der Chemical & Engineering News (C&EN), eine E-Mail an seine Mitarbeiter: Der Europa-Korrespondent der Zeitschrift hatte gekündigt, und Baum suchte einen Nachfolger. Keine 15 Sekunden später stand Sarah Everts in seinem Büro, um sich zu bewerben. Die junge Kanadierin hatte gerade als Reporterin

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Gaschromatographie galt noch Ende der 1950er Jahre als ungeeignet für die Bioanalytik. Marjorie G. Horning und ihr Mann Evan entwickelten sie in den 1960er Jahren weiter und etablierten sie als eine leistungsfähige Methode für die biomedizinische Forschung. Marjorie Groothuis Horning, die im August ihren 101. Geburtstag feierte, untersuchte damit Stoffwechselprodukte und Arzneimittel im menschlichen Körper. Wein, Bier, Schnaps und Zigaretten sind für schwangere Frauen heute tabu. Das war nicht immer so. Noch bis in die 1970er Jahre galt die Plazenta als Barriere, und dass Drogen und Medikamente, die die Mutter zu sich nimmt, in den Körper des
