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Bildung & Gesellschaft

Auf die Sprünge helfen

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Meldung: Auf die Sprünge helfen

Forscher sollen mehr ungewöhnliche Ideen in Produkte umsetzen, findet die Bundesregierung. Hierfür gibt sie ab 2019 insgesamt 150 Mio. Euro. Um Unternehmen anzuregen, bei Forschung und Entwicklung neue Wege einzuschlagen, gründet die Bundesregierung eine Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen. Ausgewählte Projekte erhalten ab dem Jahr 2019 finanzielle Unterstützung, bis 2022 stehen zunächst insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung. Die Wissenschaft in Deutschland produziere viele Ideen und Erfindungen, die die Wirtschaft nicht umsetze, beklagen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundeswirtschaftministerium (BMWi

von Lisa Süssmuth

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01.12.2018
Das Making‐of eines Analytikers

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Das Making‐of eines Analytikers

Am 28. Dezember 2018 würde Carl Remigius Fresenius 200 Jahre alt. Wie wurde Fresenius zum „Wegbereiter der analytischen Chemie“? Einblicke – hinter und vor den Kulissen – geben seine frühen Jahre. Beim Stöbern in den Archiven der Familie und der Hochschule Fresenius anlässlich des 200. Geburtstags von Carl Remigius Fresenius (1818 – 1897) 1) kamen bisher unbekannte, teils sehr persönliche Dokumente zu Tage. Sie zeigen, wie „Remi“, wie ihn seine Familie zeitlebens nannte, zu einem der wichtigsten Wissenschaftler der letzten 200 Jahre wurde. 2) Von der Apotheke zur Uni Kosmos-Experimentierkästen gab es noch nicht, als Remi im Gartenhaus der Fam

von Leo Gros

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01.12.2018
Mehr Projekte, gleiches Geld

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Meldung: Mehr Projekte, gleiches Geld

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft kürt mehr Exzellenzcluster bei gleichbleibender Geldsumme. Bund und Länder fördern bei gleichbleibender Gesamtsumme von 385 Mio. Euro mehr Exzellenzcluster als ursprünglich festgelegt: Statt 45 bis 50 bestimmte die Kommission 57 Cluster. Für die einzelnen Cluster sinkt daher die Fördersumme in den nächsten sieben Jahren. Das Ziel der Exzellenzstrategie ist es, Spitzenforschung und Zukunftsfähigkeit von Universitäten zu fördern, sodass sich diese international etablieren können. Die erfolgreichsten Cluster sind aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Lebenswissenschaften. 31 % der geförderten Projek

von Lisa Süssmuth

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01.12.2018
Chemische Reaktionen mit der Wärmebildkamera betrachtet

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Chemische Reaktionen mit der Wärmebildkamera betrachtet

Das menschliche Auge kann nicht direkt wahrnehmen, wie bei chemischen Reaktionen und physikalischen Prozessen die Wärme fließt. Sichtbar und damit anschaulich macht solche Vorgänge eine Wärmebildkamera, wie sie beispielsweise bei der Gebäudesanierung eingesetzt wird. Die bekanntesten Einsatzgebiete von Wärmebildkameras sind sicherlich Hausbau und -renovierung. 1) Auch Militär oder Jäger verwenden Wärmebildkameras, und die Feuerwehr detektiert mit ihnen Glutnester. Solarzellen werden damit auf Defekte und Hotspots untersucht. 2) Mittlerweile gibt es Wärmebildkameras in verschiedenen Preisklassen und Qualitäten und damit auch solche, die für Sc

01.12.2018
Geschätzter Alt‐68er

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Geschätzter Alt‐68er

Im Jahr 1968 richtete die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG ihren ersten Sonderforschungsbereich ein. Auch 50 Jahre später ist diese Art der Förderung bei Chemikern begehrt. Jürgen Wolfrum gerät ins Schwärmen, als er von seinem ersten Sonderforschungsbereich, kurz SFB, erzählt. Der startete im Jahr 1978, zehn Jahre nach Gründung des DFG-Programms. Wolfrum, jetzt Professor für physikalische Chemie an der Universität Heidelberg, war damals 38 Jahre alt und frisch an der Universität Göttingen angekommen. Er erinnert sich: „Die etablierten Professoren dort haben nur milde gelächelt, als sie hörten, dass wir einen SFB aufmachen wollten.“ Photoch

01.12.2018
Herkunft von Nobelpreisträgern

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Meldung: Herkunft von Nobelpreisträgern

Die meisten Chemienobelpreisträger kommen aus den USA. Deutschland liegt an zweiter Stelle. Die 180 Wissenschaftler, die jemals einen Chemienobelpreis erhielten, stammen aus 37 Ländern. 76 der Laureaten, das sind die meisten, arbeiteten in den USA, als sie die Nachricht des Nobelpreiskomitees erreichte. 54 von ihnen sind auch in den USA geboren. Dann folgt Deutschland: 31 arbeiteten hier zur Zeit der Auszeichnung, allein 11 an einem Max-Planck-Institut. 25 Nobelpreisträger sind in Deutschland geboren, allerdings verließen einige bereits in frühen Stadien ihrer Karriere ihre Heimat; jüngstes Beispiel ist der Biophysiker Joachim Frank, der im l

von Frauke Zbikowski

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01.11.2018
Karrierekolumne:Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und dann erst Profit

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Meldung: Karrierekolumne:Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und dann erst Profit

Stehempfang bei einer Konferenz. Während ich meine Augen nach Gesprächspartnern offen hielt, beobachtete ich, wie eine Doktorandin selbstsicher auf einen Professor zuschritt, der alleine an der Bar stand. „Darf ich mich vorstellen?“, waren ihre ersten Worte, während sie ihm die Hand entgegenstreckte. Während des Händedrucks nannte sie ihren Namen und ihr Institut. Der Professor erwiderte mit einem Lächeln und hörte aufmerksam zu. Der Name ihrer Doktormutter schien bei dem Gesprächspartner nur Fragezeichen auf der Stirn zu hinterlassen, das Forschungsgebiet wurde nicht erwähnt. „Ich habe bereits viele Ihrer Publikationen gelesen, und Ihre Arbe

01.11.2018
15 Sekunden ‐‐ die kanadische Wissenschaftsjournalistin Sarah Everts im Porträt

ArtikelNachrichten aus der Chemie

15 Sekunden ‐‐ die kanadische Wissenschaftsjournalistin Sarah Everts im Porträt

Die Biochemikerin und Journalistin Sarah Everts ging im Jahr 2007 von Washington nach Berlin, um für US-Leser über europäische Wissenschaft zu berichten. Nun verlässt sie Europa. Ein Rückblick auf Geschichten aus dem 20. Jahrhundert, über den ehemaligen Ostblock und deutsche Umgangsformen. Anfang des Jahres 2007 schrieb Rudy Baum, damals Chefredakteur der Chemical & Engineering News (C&EN), eine E-Mail an seine Mitarbeiter: Der Europa-Korrespondent der Zeitschrift hatte gekündigt, und Baum suchte einen Nachfolger. Keine 15 Sekunden später stand Sarah Everts in seinem Büro, um sich zu bewerben. Die junge Kanadierin hatte gerade als Reporterin

von Frauke Zbikowski

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01.11.2018
Nikotin geht ins Blut

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Nikotin geht ins Blut

Gaschromatographie galt noch Ende der 1950er Jahre als ungeeignet für die Bioanalytik. Marjorie G. Horning und ihr Mann Evan entwickelten sie in den 1960er Jahren weiter und etablierten sie als eine leistungsfähige Methode für die biomedizinische Forschung. Marjorie Groothuis Horning, die im August ihren 101. Geburtstag feierte, untersuchte damit Stoffwechselprodukte und Arzneimittel im menschlichen Körper. Wein, Bier, Schnaps und Zigaretten sind für schwangere Frauen heute tabu. Das war nicht immer so. Noch bis in die 1970er Jahre galt die Plazenta als Barriere, und dass Drogen und Medikamente, die die Mutter zu sich nimmt, in den Körper des

von Hartmut Frank et al.

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01.11.2018