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Ausgezeichnet

"Invent, fail, and try again"

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Klaus‐Grohe‐Preisträger Nicolas Winssinger: "Invent, fail, and try again"

Nicolas Winssinger erhält zusammen mit Edward Tate den Klaus-Grohe-Preis der GDCh. Durch seine Methoden steuern DNA, RNA und künstliche Nukleinsäuren chemische Reaktionen und den Aufbau von Molekülen. So entstehen molekulare Schaltkreise, die wie Sensoren auf Signale im Körper reagieren und daraufhin etwa einen Wirkstoff freisetzen. Zuletzt entwickelte Winssinger einen ab- und anschaltbaren Gerinnungshemmer. How would you explain your research to children? I would ask if they like playing with Lego and how many different kinds of Lego pieces they would need to have fun. Could they imagine building something useful? Are there any Lego pieces t

29.10.2026
"A new tool changes the questions we can ask"

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Klaus‐Grohe‐Preisträger Edward Tate: "A new tool changes the questions we can ask"

Edward Tate erhält den Klaus-Grohe-Preis der GDCh zusammen mit Nicolas Winssinger (Seite 78). Tate hat chemische Werkzeuge entwickelt, mit denen sich die Lipidierung von Proteinen – eine wichtige Klasse von Proteinmodifikationen – im gesamten Proteom untersuchen lässt. Er entwickelte Hemmstoffe der N-Myristoyltransferase für die Krebsforschung und ist Unternehmensgründer. How would you explain your research to a child? Imagine your body is made up of trillions of tiny factories. Inside each factory are lots of little machines called proteins that do all the important jobs. My research is about understanding how these machines work, how they s

29.10.2026
„Wache Sinne für das Überraschende“

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Ausgezeichnet: Hermann-Staudinger-Preisträger Ullrich Scherf: „Wache Sinne für das Überraschende“

Ullrich Scherf erhält für seine Arbeit zur Polymerchemie den mit 7500 Euro dotierten Hermann-Staudinger-Preis. Scherf ist Pionier der konjugierten Polymere – Kunststoffe mit halbleitenden Eigenschaften. Die von ihm entwickelten Polymere kommen zum Einsatz in organischen Leuchtdioden (OLEDs), Solarzellen, Lasern und Transistoren. Verliehen wurde die Auszeichnung am 23. September bei der Tagung GDCh Makro 2026 in Konstanz. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Unsere neuen Polymerketten herzustellen ist wie das schrittweise Zusammenbauen eines langen Gartenzaunes aus vorgefertigten Teilen, nur dass die Bausteine dafür viel kleiner

30.09.2026
„Nirgends kann ich so gut denken wie auf einem Gletscher“

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Ausgezeichnet: Marianne‐Baudler‐Preisträger Ingo Krossing: „Nirgends kann ich so gut denken wie auf einem Gletscher“

Ingo Krossing erhält für seine Arbeit zur Anorganik den mit 7500 Euro dotierten Marianne-Baudler-Preis, benannt nach der Phosphorchemikerin Marianne Baudler. Krossing forscht zur Molekülchemie mit schwach koordinierenden Anionen. Außerdem beschäftigt er sich mit lösungsmittelunabhängigen Redoxskalen und elektrochemischer Energiespeicherung in Batterien. Verliehen wird der Preis bei der GDCh Conference on Inorganic Chemistry vom 7. bis 9. September in Jena. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Ein ehemaliger Doktorand hat mit folgendem Bild den Science Slam der Uni Freiburg gewonnen: Wir nutzen die Teflon-Beschichtung der Bratpfa

31.08.2026
Die Erich‐Hückel‐Preisträger

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Die Erich‐Hückel‐Preisträger

Der Erich-Hückel-Preis wird seit 2016 in geraden Jahren für Beiträge zur theoretischen Chemie vergeben. Namensgeber Erich Hückel ist bekannt für das von ihm entwickelte Molekülorbitalverfahren, die HMO-Methode. Die daraus abgeleiteten Hückel-Regeln zur Definition aromatischer und nichtaromatischer organischer Moleküle gehören zum Grundlagenwissen der Chemie. Wolfgang Domcke ist seit dem Jahr 1999 Professor an der TU München, seit 2013 als Emeritus. Zuvor hatte er weitere Professuren inne: erst Heidelberg, dann bereits ein erstes Mal TU München und Düsseldorf. An der TU München hat er auch promoviert und in Freiburg habilitiert. Foto: TUM Welc

30.06.2026
„Ein Brief vom Nobelpreisträger“

ArtikelNachrichten aus der Chemie

„Ein Brief vom Nobelpreisträger“

Helmut Maier, Universität Wuppertal, erhält die Gmelin-Beilstein-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für sein Lebenswerk zur Chemiegeschichte. Insbesondere würdigt die GDCh sein Buch Chemiker im „Dritten Reich“, in dem er schildert, wie die beiden GDCh-Vorgängerorganisationen DChG und VDCh in die NS-Diktatur verstrickt waren. Der Preis ist mit 7500 Euro und einer Silbermedaille dotiert. Die GDCh vergibt ihn an Persönlichkeiten, die sich um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information verdient gemacht haben. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Genauso, wie mich als Kind die Fasz

30.04.2026
<p>Albrecht-Kossel-Preis: „Für einen Moment eine andere Perspektive“</p>

ArtikelNachrichten aus der Chemie

Albrecht-Kossel-Preis: „Für einen Moment eine andere Perspektive“

Claudia Höbartner, Universität Würzburg, erhält den Albrecht-Kossel-Preis für ihre Entdeckungen zu katalytischen Nukleinsäuren. Sie klärte erstmals die Struktur eines DNAzyms – ein katalytisch aktives DNA-Molekül. Zudem entdeckte sie ein Ribozym, das Methylgruppen überträgt. Das ist wichtig für die synthetische Biologie und zur Erforschung des Ursprungs des Lebens. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre für Arbeiten zur Biochemie vergeben. Welchen Tipp würden Sie Ihrem jüngeren Chemie-Ich mit auf den Weg geben? Ruhig mal links und rechts vom Weg schauen und Verschiedenes ausprobieren, denn viele der spannendsten Ideen en

30.03.2026
„Abbiegen eröffnet Perspektiven“

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„Abbiegen eröffnet Perspektiven“

Der Heinz-Schmidkunz-Preis 2025 geht an die Chemiedidaktikerin Ilka Parchmann, die sich um die chemiedidaktische Forschung und die Ausbildung von Chemielehrer:innen verdient gemacht hat. Den Chemieunterricht an Schulen beeinflusst vor allem ihr Konzept „Chemie im Kontext“: Es verknüpft Alltagsfragen mit Verständnis- und Kompetenzentwicklung. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Die größte Überraschung meiner Forschungskarriere war, dass ich überhaupt Forscherin geworden bin, denn eigentlich wollte ich Lehrerin werden. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Chemikerinnen und Chemiker haben viele to

02.01.2026
Varinder Aggarwal

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Horts‐Pracejus‐Preisträger: Varinder Aggarwal

Varinder Aggarwal erhält den Horst-Pracejus-Preis 2025. Er hat Methoden zur enantioselektiven Katalyse entwickelt, deren Mechanismen nachvollzogen und so Naturstoffe synthetisiert. Unter anderem hat er mehrere lithiierte Benzoate stereokontrolliert addiert und so helikale Verbindungen geschaffen.Mit dem Preis, benannt nach dem Katalyseforscher Horst Pracejus, ehrt die GDCh seit dem Jahr 1997 Arbeiten zur Enantioselektivität oder Chiralität. My greatest privilege as a scientist is working with young people. They are always lively, full of energy, and their enthusiasm is very infectious. They keep you young and sharp, too, and I love coming to

01.12.2025