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Ausgezeichnet

„Wache Sinne für das Überraschende“

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„Wache Sinne für das Überraschende“

Ausgezeichnet: Hermann-Staudinger-Preisträger Ullrich Scherf

30.09.2026
„Nirgends kann ich so gut denken wie auf einem Gletscher“

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„Nirgends kann ich so gut denken wie auf einem Gletscher“

Ausgezeichnet: Marianne‐Baudler‐Preisträger Ingo Krossing

31.08.2026
Die Erich‐Hückel‐Preisträger

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Die Erich‐Hückel‐Preisträger

Der Erich-Hückel-Preis wird seit 2016 in geraden Jahren für Beiträge zur theoretischen Chemie vergeben. Namensgeber Erich Hückel ist bekannt für das von ihm entwickelte Molekülorbitalverfahren, die HMO-Methode. Die daraus abgeleiteten Hückel-Regeln zur Definition aromatischer und nichtaromatischer organischer Moleküle gehören zum Grundlagenwissen der Chemie. Wolfgang Domcke ist seit dem Jahr 1999 Professor an der TU München, seit 2013 als Emeritus. Zuvor hatte er weitere Professuren inne: erst Heidelberg, dann bereits ein erstes Mal TU München und Düsseldorf. An der TU München hat er auch promoviert und in Freiburg habilitiert. Foto: TUM Welc

30.06.2026
„Ein Brief vom Nobelpreisträger“

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„Ein Brief vom Nobelpreisträger“

Helmut Maier, Universität Wuppertal, erhält die Gmelin-Beilstein-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für sein Lebenswerk zur Chemiegeschichte. Insbesondere würdigt die GDCh sein Buch Chemiker im „Dritten Reich“, in dem er schildert, wie die beiden GDCh-Vorgängerorganisationen DChG und VDCh in die NS-Diktatur verstrickt waren. Der Preis ist mit 7500 Euro und einer Silbermedaille dotiert. Die GDCh vergibt ihn an Persönlichkeiten, die sich um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information verdient gemacht haben. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Genauso, wie mich als Kind die Fasz

30.04.2026
<p>Albrecht-Kossel-Preis: „Für einen Moment eine andere Perspektive“</p>

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Albrecht-Kossel-Preis: „Für einen Moment eine andere Perspektive“

Claudia Höbartner, Universität Würzburg, erhält den Albrecht-Kossel-Preis für ihre Entdeckungen zu katalytischen Nukleinsäuren. Sie klärte erstmals die Struktur eines DNAzyms – ein katalytisch aktives DNA-Molekül. Zudem entdeckte sie ein Ribozym, das Methylgruppen überträgt. Das ist wichtig für die synthetische Biologie und zur Erforschung des Ursprungs des Lebens. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre für Arbeiten zur Biochemie vergeben. Welchen Tipp würden Sie Ihrem jüngeren Chemie-Ich mit auf den Weg geben? Ruhig mal links und rechts vom Weg schauen und Verschiedenes ausprobieren, denn viele der spannendsten Ideen en

30.03.2026
<p>Heinz-Schmidkunz-Preis 2025: „Abbiegen eröffnet Perspektiven“</p>

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Heinz-Schmidkunz-Preis 2025: „Abbiegen eröffnet Perspektiven“

Der Heinz-Schmidkunz-Preis 2025 geht an die Chemiedidaktikerin Ilka Parchmann, die sich um die chemiedidaktische Forschung und die Ausbildung von Chemielehrer:innen verdient gemacht hat. Den Chemieunterricht an Schulen beeinflusst vor allem ihr Konzept „Chemie im Kontext“: Es verknüpft Alltagsfragen mit Verständnis- und Kompetenzentwicklung. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Die größte Überraschung meiner Forschungskarriere war, dass ich überhaupt Forscherin geworden bin, denn eigentlich wollte ich Lehrerin werden. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Chemikerinnen und Chemiker haben viele to

02.01.2026
<p>Ehrenmitgliedschaft: Barbara Albert</p>

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Ehrenmitgliedschaft: Barbara Albert

Die GDCh-Mitgliederversammlung wählte Barbara Albert letztes Jahr zum Ehrenmitglied; offiziell entgegen nahm sie die höchste Auszeichnung der GDCh auf dem Science Forum Chemistry in Karlsruhe. Barbara Albert war sieben Jahre lang Vorstandsmitglied der GDCh, vier Jahre Vizepräsidentin und von 2012 bis 2013 Präsidentin. Damals erkämpfte sie der GDCh unter anderem Mitspracherecht bei Veröffentlichungen des CHE-Hochschulrankings. Mein größtes Privileg als Chemikerin ist, dass ich Veränderung als etwas Positives sehe. Die größte Überraschung meiner Karriere war es, die Anstrengungen und Freuden der Elternschaft kennenzulernen. Ich habe Chemie stud

01.12.2025
„Mit Karl Ziegler einen Berg besteigen“

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„Mit Karl Ziegler einen Berg besteigen“

Stefan Mecking, Professor der Universität Konstanz, erhielt den Karl-Ziegler-Preis 2025 beim Science Forum Chemistry in Karlsruhe. Damit ehrt die GDCh Wissenschaftler:innen, die auf den Forschungsgebieten Karl Zieglers arbeiten – also metallorganische und anorganische, organische und angewandte Chemie, Polymerchemie und Katalyse. Der Preis ist mit 50 000 Euro und einer Goldmedaille dotiert. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Wir versuchen herauszufinden, wie man Materialien, zum Beispiel Plastik, vollkommen umweltfreundlich machen könnte. Die größte Überraschung meiner Forschungskarriere war die Auszeichnung mit dem Karl-Ziegl

30.10.2025
<p>Joseph‐König‐Gedenkmünze: Konrad Grob und Reinhard Matissek</p>

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Joseph‐König‐Gedenkmünze: Konrad Grob und Reinhard Matissek

Konrad Grob und Reinhard Matissek erhalten die Joseph-König-Gedenkmünze. Grob bekommt die Auszeichnung für seine Lebensleistung in der Lebensmittelanalytik: Er entwickelte die Kapillar-Gaschromatographie weiter. Seine Forschung entlarvte Olivenölfälschungen, wies in Lebensmitteln unter anderem Weichmacher nach und reduzierte Acrylamid in Bratkartoffeln. Matissek erhält die Auszeichnung für vier Jahrzehnte Arbeit in der Lebensmittelsicherheit: Er erarbeitete etwa Minimierungsstrategien für Stoffe wie Acrylamid und Mineralöle in Lebensmitteln. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 7500 Euro dotiert. Wie würden Sie Ihre Forschung e

30.10.2025