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Ausgezeichnet

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Ullrich Scherf erhält für seine Arbeit zur Polymerchemie den mit 7500 Euro dotierten Hermann-Staudinger-Preis. Scherf ist Pionier der konjugierten Polymere – Kunststoffe mit halbleitenden Eigenschaften. Die von ihm entwickelten Polymere kommen zum Einsatz in organischen Leuchtdioden (OLEDs), Solarzellen, Lasern und Transistoren. Verliehen wurde die Auszeichnung am 23. September bei der Tagung GDCh Makro 2026 in Konstanz. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Unsere neuen Polymerketten herzustellen ist wie das schrittweise Zusammenbauen eines langen Gartenzaunes aus vorgefertigten Teilen, nur dass die Bausteine dafür viel kleiner

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Ingo Krossing erhält für seine Arbeit zur Anorganik den mit 7500 Euro dotierten Marianne-Baudler-Preis, benannt nach der Phosphorchemikerin Marianne Baudler. Krossing forscht zur Molekülchemie mit schwach koordinierenden Anionen. Außerdem beschäftigt er sich mit lösungsmittelunabhängigen Redoxskalen und elektrochemischer Energiespeicherung in Batterien. Verliehen wird der Preis bei der GDCh Conference on Inorganic Chemistry vom 7. bis 9. September in Jena. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Ein ehemaliger Doktorand hat mit folgendem Bild den Science Slam der Uni Freiburg gewonnen: Wir nutzen die Teflon-Beschichtung der Bratpfa

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Der Erich-Hückel-Preis wird seit 2016 in geraden Jahren für Beiträge zur theoretischen Chemie vergeben. Namensgeber Erich Hückel ist bekannt für das von ihm entwickelte Molekülorbitalverfahren, die HMO-Methode. Die daraus abgeleiteten Hückel-Regeln zur Definition aromatischer und nichtaromatischer organischer Moleküle gehören zum Grundlagenwissen der Chemie. Wolfgang Domcke ist seit dem Jahr 1999 Professor an der TU München, seit 2013 als Emeritus. Zuvor hatte er weitere Professuren inne: erst Heidelberg, dann bereits ein erstes Mal TU München und Düsseldorf. An der TU München hat er auch promoviert und in Freiburg habilitiert. Foto: TUM Welc

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Helmut Maier, Universität Wuppertal, erhält die Gmelin-Beilstein-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für sein Lebenswerk zur Chemiegeschichte. Insbesondere würdigt die GDCh sein Buch Chemiker im „Dritten Reich“, in dem er schildert, wie die beiden GDCh-Vorgängerorganisationen DChG und VDCh in die NS-Diktatur verstrickt waren. Der Preis ist mit 7500 Euro und einer Silbermedaille dotiert. Die GDCh vergibt ihn an Persönlichkeiten, die sich um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information verdient gemacht haben. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Genauso, wie mich als Kind die Fasz

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Claudia Höbartner, Universität Würzburg, erhält den Albrecht-Kossel-Preis für ihre Entdeckungen zu katalytischen Nukleinsäuren. Sie klärte erstmals die Struktur eines DNAzyms – ein katalytisch aktives DNA-Molekül. Zudem entdeckte sie ein Ribozym, das Methylgruppen überträgt. Das ist wichtig für die synthetische Biologie und zur Erforschung des Ursprungs des Lebens. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre für Arbeiten zur Biochemie vergeben. Welchen Tipp würden Sie Ihrem jüngeren Chemie-Ich mit auf den Weg geben? Ruhig mal links und rechts vom Weg schauen und Verschiedenes ausprobieren, denn viele der spannendsten Ideen en

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Der Heinz-Schmidkunz-Preis 2025 geht an die Chemiedidaktikerin Ilka Parchmann, die sich um die chemiedidaktische Forschung und die Ausbildung von Chemielehrer:innen verdient gemacht hat. Den Chemieunterricht an Schulen beeinflusst vor allem ihr Konzept „Chemie im Kontext“: Es verknüpft Alltagsfragen mit Verständnis- und Kompetenzentwicklung. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Die größte Überraschung meiner Forschungskarriere war, dass ich überhaupt Forscherin geworden bin, denn eigentlich wollte ich Lehrerin werden. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Chemikerinnen und Chemiker haben viele to

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Die GDCh-Mitgliederversammlung wählte Barbara Albert letztes Jahr zum Ehrenmitglied; offiziell entgegen nahm sie die höchste Auszeichnung der GDCh auf dem Science Forum Chemistry in Karlsruhe. Barbara Albert war sieben Jahre lang Vorstandsmitglied der GDCh, vier Jahre Vizepräsidentin und von 2012 bis 2013 Präsidentin. Damals erkämpfte sie der GDCh unter anderem Mitspracherecht bei Veröffentlichungen des CHE-Hochschulrankings. Mein größtes Privileg als Chemikerin ist, dass ich Veränderung als etwas Positives sehe. Die größte Überraschung meiner Karriere war es, die Anstrengungen und Freuden der Elternschaft kennenzulernen. Ich habe Chemie stud

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Stefan Mecking, Professor der Universität Konstanz, erhielt den Karl-Ziegler-Preis 2025 beim Science Forum Chemistry in Karlsruhe. Damit ehrt die GDCh Wissenschaftler:innen, die auf den Forschungsgebieten Karl Zieglers arbeiten – also metallorganische und anorganische, organische und angewandte Chemie, Polymerchemie und Katalyse. Der Preis ist mit 50 000 Euro und einer Goldmedaille dotiert. Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären? Wir versuchen herauszufinden, wie man Materialien, zum Beispiel Plastik, vollkommen umweltfreundlich machen könnte. Die größte Überraschung meiner Forschungskarriere war die Auszeichnung mit dem Karl-Ziegl

ArtikelNachrichten aus der Chemie
Konrad Grob und Reinhard Matissek erhalten die Joseph-König-Gedenkmünze. Grob bekommt die Auszeichnung für seine Lebensleistung in der Lebensmittelanalytik: Er entwickelte die Kapillar-Gaschromatographie weiter. Seine Forschung entlarvte Olivenölfälschungen, wies in Lebensmitteln unter anderem Weichmacher nach und reduzierte Acrylamid in Bratkartoffeln. Matissek erhält die Auszeichnung für vier Jahrzehnte Arbeit in der Lebensmittelsicherheit: Er erarbeitete etwa Minimierungsstrategien für Stoffe wie Acrylamid und Mineralöle in Lebensmitteln. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 7500 Euro dotiert. Wie würden Sie Ihre Forschung e
